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  • 08. Oktober 2008, noch kein Kommentar

Künftig differenzierte Botschaften für verschiedene Zielgruppen in der Aids-Prävention. Auch die politische Vertretung der "von HIV und Aids Bedrohten und Betroffenen" soll gestärkt werden.

Von Carsten Weidemann

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Aids-Hilfe e.V. (DAH) wählte am vergangenen Wochenende in Erfurt einen neuen Vorstand. Dem fünfköpfigen Gremium gehören an: Tino Henn (Köln), Winfried Holz (Berlin), Carsten Schatz (Berlin), Hansmartin Schön (München) und Sylvia Urban (Dresden).

Sylvia Urlban saß bereits im vorherigen Vorstand an (zusammen mit Maja Czajka und Sven-Christian Finke), dem die Mitgliederversammlung nach einer hitzigen Debatte keine Entlastung erteilte.

"Der neue Vorstand will die DAH als politische Vertretung der von HIV und Aids Bedrohten und Betroffenen stärken", erklärte Carsten Schatz nach der Wahl. "Als Fachverband werden wir die Leitlinien und lebenspraktischen Empfehlungen für die HIV-Prävention und den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten weiterentwickeln – z.B. in Bezug auf differenzierte Botschaften für die verschiedenen Zielgruppen."

Die DAH startet am 13. Oktober eine bundesweite zielgruppenspezifische Kampagne zur Intensivierung der HIV-Prävention und Gesundheitsförderung bei Männern, die Sex mit Männern haben: "Ich weiß was ich tu". Am Abend des 13. Oktober hat die DAH ca. 300 Vertreterinnen und Vertreter aus der schwulen Community, aus Politik und Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung, Medien und Verwaltung nach Berlin-Mitte eingeladen.

Die Deutsche Aids-Hilfe wurde am 23. September 25 Jahre alt und begeht mit zahlreichen Veranstaltungen ihr Jubiläum. Unter dem Dach der DAH sind Aids- und Drogenhilfen, Präventionsprojekte, Schwulen- und Lesbenzentren sowie Wohn- und Pflegeprojekte versammelt.