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Der schwule Regisseur Marco Kreuzpaintner (Sommersturm) hat das düstere Märchen von Ottfried Preußler effektvoll umgesetzt.

Von Carsten Weidemann

Elternlos streift der junge Krabat (David Kross) durch das hungernde, vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Eines Nachts dringt eine unheimliche Stimme in seine Träume ein und führt ihn zur dunklen Mühle am Koselbruch. Dort bietet ihm der strenge, aber charismatische Meister (Christian Redl) eine Lehre als Müllerbursche an, die Krabats Leben für immer verändern soll. Erst lernt er unter elf Mitgesellen seinen besten Freund Tonda (Daniel Brühl) und Lyschka (Robert Stadlober) kennen, dann durch den Meister die Macht der Schwarzen Magie. In zwei Sommern eignet sich Krabat große Kräfte und die Fähigkeit an, zum Raben verwandelt mit den Wolken über die Hügel, Berge und Täler zu gleiten.

Noch verführerischer aber als die schwarze Kunst ist der Zauber von Kantorka (Paula Kalenberg), einem Bauernmädchen, in das Krabat sich auf den ersten Blick verliebt. Damit jedoch riskiert er ihr Leben und auch das seine. Denn der Meister duldet niemanden neben sich, fordert Gehorsam und fürchtet die Liebe. Nur sie nämlich kann seinen geheimnisvollen Bund mit dem Tod und damit den Fluch der Mühle brechen, der jedes Jahr einem der Gesellen das Leben nimmt...

Otfried Preußlers berühmte, fantastische Erzählung, über Generationen hinweg von Schülern so begeistert gelesen wie von ihren Eltern, erlebt ihre Premiere auf der großen Leinwand. Regisseur Marco Kreuzpaintner (Sommersturm, Trade – Willkommen in Amerika) inszeniert werkgetreu und in unvergesslichen Bildern die erste Realverfilmung dieser faszinierenden Geschichte vom Kampf zwischen Meister und Zauberlehrling, Verführung und Widerstand, Hass und Liebe, Tod und Leben.

Für Marco Kreuzpaintner, der mit 13 Jahren Preußlers Roman mehrfach gelesen hatte, erfüllte sich mit der Verfilmung ein großer Traum: "In diesem Alter konnte ich mich mit der Figur ‚Krabat’ voll und ganz identifizieren", blickt der Regisseur zurück. "Die Welt, in der Krabat sich zurechtfinden muss, hatte mich stark fasziniert. Krabat ist ein besonderer Held. Er besitzt Stärke, Mut, Gefühl und repräsentiert wichtige Werte. Man muss ihn lieben und ist ihm sehr nahe. ‚Krabat’ erzählt ja nicht nur vom Erwachsenwerden, der Selbstbestimmung, Freundschaft und der Liebe, sondern auch vom Tod."

Youtube | Krabat - Trailer
Galerie:
Krabat - Szenenfotos
7 Bilder


#1 Michel
  • 09.10.2008, 20:00h
  • weiss jemand wie ich an die alte tschechische Zeichentrickfassung komme? Hab schon gegoogelt...
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#2 bail outAnonym
#4 Michel