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Bei Schwulen hat eine Beschneidung anders als bei heterosexuellen Männern keine Auswirkungen auf die HIV-Infektionswahrscheinlichkeit, wie eine Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde zeigt.

Bislang haben Forscher erklärt, dass sich mit einer Beschneidung HIV-Infektionen verringern lassen, da sie das Infektionsrisiko senkten (queer.de berichtete). Daraufhin forderten die Vereinten Nationen heterosexuelle Männer insbesondere in Afrika auf, sich die Vorhaut entfernen zu lassen (queer.de berichtete).

Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) hilft dieser Schritt aber offenbar nicht. Die US-Gesundheitsbehörde verglich die Daten von über 52.000 Männern, von denen die Hälfte beschnitten war. Dabei fanden sie keinen statistischen Zusammenhang zwischen den HIV-Infektionszahlen und der Beschneidung. Allerdings erklärten die Forscher, dass weitere Untersuchungen nötig seien. (dk)



14 Kommentare

#1 XDAAnonym
  • 09.10.2008, 15:18h
  • Ist ja wohl auch mehr als logisch. Heteros haben auch keinen anal rezeptiven Verkehr und somit kein infiziertes Sperma im inneren des Körpers. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit via Vaginalflüssigkeit [und hier eben mit Beschneidung] ist ja viel geringer, als durch Sperma.
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#2 Tim_ChrisProfil
  • 09.10.2008, 15:41hBremen
  • Antwort auf #1 von XDA
  • "Heteros haben auch keinen anal rezeptiven Verkehr"

    Täusche dich da nicht. Was glaubst du, wie viele Hetenmänner nicht nur davon träumen ihr Mädel in den Arsch zu ficken, sondern es auch tatsächlich tun. Einerseits die beste Schwangerschaftsverhütung, andererseits ist der Eingang wesentlich enger, die Reibung dadurch intensiver. Diese Spielart wird auch immer wieder mal gerne in Hetenpornos gezeigt.

    Der Unterschied ist, dass sie diese Variante wunderbar abstreiten können. Nach dem Motto: "Bist du bekloppt man? Ich bin doch nicht schwul. Ich ficke nur mit Frauen.", verschweigen sie eben, wo rein sie die Frau ganz gerne ficken*.
    Die Vorstellung liegt eben darin: Mann - Mann - Arschfick und Mann - Frau - Vaginafick.

    (*Natürlich nicht alle, aber viele ;-) )
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#3 XDAAnonym
  • 09.10.2008, 15:55h
  • Antwort auf #2 von Tim_Chris
  • Ich meinte jetzt die Heteromänner eigentlich. Die lassen sich eher nicht f*cken, weshalb sie auch kein infiziertes Sperma im Arsch haben. Die Mädels haben natürlich, wenn sie Analverkehr haben ein höheres Risiko sich anzustecken, als beim Vaginalverkehr.

    Man könnte als nur eine Studie miteinander vergleichen, in der beschnittene Heteromänner mit beschnittenen Homosexuellen verglichen werden, die 1. nur aktiv Analverkehr haben und 2. kein Sperma schlucken beim Oralverkehr. Dann würde man sehen, ob die Beschneidung vor einen Infizierung mit HIV beim aktiven Analverkehr reduziert. Macht aber wenig Sinn, da es wohl eher wenig solche Leute gibt.
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#4 seb1983
  • 09.10.2008, 16:10h
  • @tim-chris

    Dem Kommentar kann ich zustimmen.
    Aber die Wortwahl auch schon verräterisch, Heteros träumen halt davon (und vielleicht von einem 20cm Schwanz), Schwule machen es einfach (also das mit dem Analsex *g*).

    Bei den heterosexuellen Ansteckungen ist aber davon auszugehen dass zum massiven Teil Vaginalverkehr Ansteckungsursache war.
    Daher könnte eine flächendeckendere Beschneidung in Afrika zu weniger Ansteckungen führen.
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 09.10.2008, 17:13hBremen
  • Antwort auf #3 von XDA
  • "Die lassen sich eher nicht f*cken, weshalb sie auch kein infiziertes Sperma im Arsch haben"

    Das stimmt natürlich schon, allerdings macht das auch nicht wirklich Sinn. In dem Augenblick wo der passive Part Sperma im Arsch hat, ist es doch irrelevant ob er selbst beschnitten ist oder nicht. Und der aktive, der infiziertes Sperma abgibt, ist bereits infiziert, wobei es bei ihm auch keine Rolle mehr spielt, ob er beschnitten ist oder nicht. Das Sperma ist ja aus einem unbeschnittenen Schwanz genauso infektiös wie aus einem beschnittenen.

    Anders sieht es für den Aktiven aus, der ungeschützt einen Infizierten fickt und da ist es, glaube ich, auch egal, ob er eine infizierte Frau oder einen infizierten Mann anal fickt. Allerdings ist dabei dann eine mögliche Beschneidung interessant. Und hier, wie du ja sagst, müsste man dann eine Vergleichsstudie zwischen Mann/Frau analverkehrenden Beschnittenen und Unbeschnittenen starten, um daran dann sehen zu können, ob es tatsächlich einen Unterschied gibt.
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#6 XDAAnonym
#7 Tim_ChrisProfil
  • 09.10.2008, 18:33hBremen
  • Antwort auf #6 von XDA
  • Och, egal finde ich das nicht. Würde mich schon interessieren, ob es da im Zwischenspiel zwischen beschnittenem Schwanz und Hormonzusammensetzung innerhalb der Schleimhaut einen Unterschied gibt. Wieso ist. z.B. die Ansteckung über die Vagina geringer, als über den Darm? Ist das die Flüssigkeit der Schleimhaut, die für den Schutz sorgt? Ist die Darmschleimhaut empfindlicher gegenüber Verletzungen als die der Vagina? Warum infizieren sich Männer über die Vagina seltener als über den Darm? Oder sind nur passive Männer betroffen? Wenn ja, wieso werden dann auch aktive krank?
    Wieso hat eine Beschneidung, dem Bericht nach, bei Schwulen eine andere Auswirkung auf die Infektionswahrscheinlichkeit als bei Heten?
    Natürlich davon ausgehend das beide es gleichermaßen unsafe treiben.
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#8 XDAAnonym
  • 09.10.2008, 19:16h
  • Antwort auf #7 von Tim_Chris
  • Na aber dann müsste man das ganze unter Laborbedingungen untersuchen, mit Leuten, die nur eine Sexualpraktik betreiben, weil man sonst nicht alle anderen Faktoren ausschließen kann. Und das ist wohl kaum durchführbar.
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#9 Michel
  • 09.10.2008, 20:05h
  • Sorry, blick ich nicht, weshalb soll ein beschnitter mit infiziertem Samen weniger ansteckend sein wie ein unbeschnittener. Gaga?
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#10 HannibalEhemaliges Profil