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Der offen schwule Schauspieler T.R. Knight ("Grey's Anatomy – Die jungen Ärzte") hat 50.000 US-Dollar (36.500 Euro) für die Kampagne zum Erhalt der Homo-Ehe in Kalifornien gespendet - derweil präsentieren die Homo-Gegner einen neuen Fernsehspot.

Wie "Popnograhy" berichtet, ging die Spende des in New York lebenden 35-Jährigen am Dienstag bei der Kampagne "No on 8" ein. Bereits zuvor haben viele Hollywood-Größen Geld für die Abwehr der Volksabstimmung am 4. November locker gemacht, darunter etwa Drehbuchautor Tony Kushner ("Angels in America"), Star-Regisseur Steven Spielberg und Schauspieler-Schnuckel Brad Pitt.

Knight hat sich 2006 erstmals öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt (queer.de berichtete). Grund war eine Auseinandersetzung mit dem damaligen Co-Star Isaiah Washington, der Knight am Set eine "Scheiß-Schwuchtel" genannt haben soll (queer.de berichtete). Washington wurde daraufhin aus der Serie herausgeschrieben.

Youtube | Werbespot der Homo-Gegner

Neuer Werbespot der Homo-Gegner veröffentlicht

Derweil veröffentlichten die Homo-Gegner ihren zweiten Werbespot fürs Fernsehen. Darin erzählt eine junge Schülerin ihrer geschockten Mutter, sie habe im Unterricht gelernt, dass sie eine Prinzessin heiraten könne. Es wird erklärt, dass Eltern kein Recht hätten, gegen die Schule vorzugehen, wenn die Homo-Ehe beibehalten wird.

Der neuesten Umfrage zufolge befürwortet derzeit eine knappe Mehrheit die Abschaffung der gleichgeschlechtlichen Ehe (queer.de berichtete). Das wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass die Homo-Gegner doppelt so viele Spenden eingesammelt haben wie die Ehe-Befürworter. Führende schwul-lesbische Organisationen haben daher an die Kalifornier appelliert, für den Erhalt der Ehe zu spenden. (dk)



Kalifornien: Klage gegen Ehe-Öffnung gescheitert

Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien hat am Montag einstimmig einen Antrag von Homo-Gegnern abgelehnt, gleichgeschlechtliche Eheschließungen sofort wieder auszusetzen.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Sven_
  • 09.10.2008, 18:24h
  • Scheiß USA!
    Oder das Land der unendlichen Möglichkeiten der Reichen.

    Da wird Gerechtigkeit wieder einmal der Anarchie des Geldes unterworfen.
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#3 Die MitteAnonym
#4 Philip Anonym
  • 09.10.2008, 20:54h
  • Also wenn ich sowas lese, könnt´ich platzen.

    Selbst wenn kleine Kinder dann inner Schule lernen, dass Jungs auch Jungs und Mädchen auch Mädchen heriaten können, is da doch nix negatives dran. Ich glaub nicht, dass deswegen irgendwann man ne Hete ne andere Hete gleichen Geschlechts heiraten wird, nur weil das mögich ist.

    Dagegen würde die ganze Sache aber Homo-Akzeptanz/Toleranz mit Sicherheit vorantreiben, wenn Kinder schon früh inner Schule lernen würden, dass Männer auch andere Männer und Frauen auch andere Frauen heiraten können.

    MEINER MEINUNG NACH EINE DER HALTLOSESTEN BEGRÜNDUNGEN GEGEN HOMO-EHEN, VON DER ICH JEMALS GEHÖRT HABE!
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#5 antos
  • 09.10.2008, 22:35h
  • Interessant an dem Spot ist ja, dass Frauen agieren. Dabei geht es den Homoehe-Gegnern eigentlich immer nur um Männer.

    Any lesbische Ansichten hierzu?
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#6 NilsAnonym
  • 10.10.2008, 15:17h
  • "Derweil veröffentlichten die Homo-Gegner ihren zweiten Werbespot fürs Fernsehen. Darin erzählt eine junge Schülerin ihrer geschockten Mutter, sie habe im Unterricht gelernt, dass sie eine Prinzessin heiraten könne."

    Was ist daran schlimm:
    Hetero-Jugendliche werden dadurch toleranter und weltoffener.
    Homo-Jugendliche sehen, dass sie nicht alleine sind und dass sie ganz normal sind.

    Aber wahrscheinlich finden diese Ewiggestrigen es noch gut, dass Homo-Jugendliche schikaniert und verprügelt werden und dass die Selbstmordrate unter schwulen und lesbischen Jugendlichen 5 mal höher ist als bei Heteros.

    Wie bei allen hasserfüllten Menschen soll jede andere Meinung als die eigene vernichtet werden!
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