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  • 15. Oktober 2008, noch kein Kommentar

Eine 68-jährige Britin gilt als erste transsexuelle Geisha der Welt.

Die präoperative Transsexuelle Mary Murdoch aus dem Londoner Stadtteil Greenwich besuchte Kyoto mit dem Ziel, offiziell als Geisha anerkannt zu werden: "Die japanische Regierung hat beschlossen, dass jeder, der einen weiblichen Vornamen im Pass stehen hat, eine Geisha werden kann", erklärte Murdoch gegenüber "News Shopper". "Die Leute dort waren erst zurückhaltend, dann aber sehr freundlich und haben die Regeln für ausländische Touristen sehr weit ausgelegt."

Geishas gelten in Japan als Bewahrerinnen der Tradition und haben nichts mit der Sexindustrie zu tun. Sie bieten im ganzen Land traditionelle japanische Tänze dar.

Murdoch wartet derzeit auf einen Termin für die medizinische Geschlechtsanpassung. In Ausweispapieren wird sie bereits als Frau geführt und kleidet sich dementsprechend. In ihrem früheren Leben war sie Beamter im Verteidigungsministerium. Dort hatte sie ihre Transsexualität geheimgehalten. (dk)