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Die umstrittene Ahmadiyya-Gemeinde hat am Donnerstagabend in Berlin-Pankow die erste Moschee in Ostdeutschland eröffnet – Klaus Wowereit nahm nicht wie geplant teil.

Rund 250 geladene Gäste nahmen an der Einweihung teil. Dabei begrüßten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und die Berliner Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) den Bau als Ausdruck der Religionsfreiheit in Deutschland. Wie in den vergangenen Monaten gab es allerdings auch Proteste: 150 Anwohner protestierten nahe der Moschee gegen die Einweihung. Insgesamt kamen zudem 500 Polizisten zum Einsatz.

Die Ahmadiyya-Gemeinde hat im vergangenen Jahr auch unter Homo-Aktivisten für Aufregung gesorgt, als sie verbreitete, dass der Genuss von Schweinefleisch schwul mache (queer.de berichtete). Nach anhaltender Kritik zog die Gemeinde-Führung die Aussage zurück (queer.de berichtete). Allerdings kritisierte der Lesben- und Schwulenverband die Erklärung der Gläubigen als "halbherzig" und erklärte, dass weitere Hetzartikel auf Ahmadiyya-Seiten im Internet veröffentlicht worden wären (queer.de berichtete).

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) war bei der Eröffnung nicht dabei. Das Rathaus erklärte, Wowereit habe an der Bund-Länder-Krisensitzung zur Lösung der Finanzkrise teilzunehmen. Er beglückwünschte die Gemeinde jedoch schriftlich zur Einweihung der Moschee und erklärte, sie stehe "für religiöse und kulturelle Toleranz in unserer Stadt".

Der Ahmadiyya-Gemeinde gehören in Deutschland zirka 30.000 Mitglieder an. Die aus Indien und Pakistan stammende Religionsgemeinschaft ist innerhalb des Islams umstritten, weil sie die Schriften anders interpretiert als die großen Strömungen. Die Sekte gilt unter Religionsexperten als passiv und gefährde trotz teils skurriler Ansichten das friedliche Zusammenleben nicht. (dk)



20 Kommentare

#1 antiantiislamAnonym
  • 17.10.2008, 17:20h
  • hm, wenn man sich so überlegt, wer alles schwulenfeindliche artikel schreibt und dass das mit dem extremismus keineswegs ein problem des islams, sondern auch anderer religionen ist, so muss ich doch sagen, das die selbst ernannten "islamkritiker" dieses mal den kürzeren zogen.

    antifaunited.wordpress.com/2008/10/17/ein-flop-wars/

    P.S.: Muslime sind auch (nur) Menschen.
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#2 Super Mario als BigmusclebearistAnonym
  • 17.10.2008, 18:16h
  • Verdammt, wir Bigmusclebearisten wollen auch endlich unseren (Sex-)Tempel. Trägt ja schließlich zum Ausdruck der Religionsfreiheit in Deutschland bei.
    Wenn sonst schon jede kleine Sekte ihr Gotteshaus bekommt...
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#3 Super Mario als DragonierAnonym
#4 ORLYARLY
#5 Super Mario als PastafarianerAnonym
  • 17.10.2008, 18:32h
  • Wir Pastafarianer brauchen keine Gotteshäuser. Wir finden, dass der Bau von Gotteshäusern Geldverschwendung ist. Das Geld könnte man doch nun wirklich besser verwenden: Armut und Hunger bekämpfen zum Beispiel.
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#6 Super Mario als DragonierAnonym
  • 17.10.2008, 18:44h
  • Antwort auf #4 von ORLYARLY
  • Wir Dragonier sind eine friedliche Religion. Wir bringen nicht einfach Ungläubige um, die den göttlichen Willen nicht anerkennen. Das machen vielleicht andere Religionen. Unser Gott stachelt uns nicht dazu an.
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#7 supersupertrooperAnonym
#8 Super Mario als PastafarianerAnonym
#9 goddamned liberalAnonym
  • 17.10.2008, 20:59h
  • "Beten kann man auch zuhause. Laßt uns lieber eine Schule bauen."

    Mustafa Kemal Atatürk, Begründer der türkischen Republik, zum Thema Moscheebau...

    "Die Theater und Konzertsäle sind unsere Synagogen."

    Josef Lapid, israelischer Laizist, zum Thema Orthodoxie und Politik...

    Es lebe die kemalistische Internationale!
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#10 gatopardo