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Nach Ulrike Folkerts, Anne Will und Ramona Leiß ein weiteres Outing im deutschen Fernsehen: Auch ZDF-Moderatorin Dunja Hayali gehört zum anderen Ufer. Ihre Partnerin ist die 31-jährige Maraike Arning, eine Sängerin in der Band "Uschi's Orchester".

"Ja, wir sind ein Paar", sagte Hayali der "Bild"-Zeitung. Sie hätten sich auf einer Party kennengelernt und lebten schon seit über einem Jahr zusammen.

Über ihre lesbische Beziehung sagte sie dem "Kölner Express": "Wie ich mir meine besten Freunde nicht nach dem Geschlecht aussuche, habe ich mich in eine bestimmte Person verliebt – und das ist nun mal eine Frau." Die 34-jährige Tochter eines irakischen Arztes verriet dem Boulevardblatt zudem Einzelheiten ihrer Beziehung: "Sie mag besonders meinen arabischen Sturkopf." Und: "Wir lieben beide die Musik. Das verbindet."

Hayali studierte von 1995 bis 1999 an der Deutschen Sporthochschule mit dem Schwerpunkt Medien- und Kommunikationswissenschaften. Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem als Sportmoderatorin beim Radio der Deutschen Welle, als freie Mitarbeiterin bei Radio Köln und als Moderatorin der Nachrichtensendung "Journal" bei Deutsche Welle TV in Berlin. Im April 2007 übernahm sie die Moderation der heute-Nachrichten und die Co-Moderation des heute-journals. Seit Oktober 2007 moderiert sie außerdem das ZDF-Morgenmagazin.



#1 lieblingsuliProfil
#2 RabaukeAnonym
  • 20.10.2008, 16:30h
  • "Wir sitzen Alle im selben Boot". Ich gratuliere zu diesem Schritt. Ganz, ganz wichtig.............das man in diesem Land merkt: Es gibt nicht nur die "versteckten" Manger in dieser Gesellschaft. Finde das outing toll!!!!!!!!! Daumen hoch und weiter so.
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#3 gerdAnonym
  • 20.10.2008, 17:26h
  • Eine sehr kompetente und fähige Frau, die obendrauf auch noch eine tolle Arbeit als Moderatorin macht. Da freut mich ihr Outing sehr.
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#4 Luke12
  • 20.10.2008, 18:03h
  • Ich sage es ja ungern, aber ich ahnte es bereits. Habe ich vielleicht einen eingebauten Radar? Was soll's? Was mich jetzt sehr beschäftigt sind folgende Fragen: Sollte das die Vorhut eines herbeigesehnten Massenoutings im Deutschen Fernsehen werden? Wird nun auch Dieter Bohlen seine Beziehung zu Thomas Anders eingestehen? Zählt schwuler Sex zu den verbotenen Dopingmethoden des Radsports? Ist Florian Silbereisen das uneheliche Kind von Thomas Gottschalk und Johannes Heesters? Und was wird Marcel Reich - Ranicki diesem modernen Minderheitenphämomen entgegnen?

    Meine werten Mitschwestern und Mitbrüder, auch unter den Kutten einiger Benedettos wehen häufiger warme Winde, die sicherlich nicht nur der guten italienischen Minnestrone zu verdanken sind, darauf ein lauwarmes Aloha aus Kölle.
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#5 Diz!Anonym
  • 20.10.2008, 18:07h
  • Ich find's auch super und gratuliere!
    Aber ich will auch mal ein paar Männer sehen.
    Oder sitzen die nicht als Moderatoren vor der Kamera? Kaum zu glauben...
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 VolumeProProfil
  • 21.10.2008, 00:02hMönchengladbach
  • Mir ist das recht egal, ob sie lesbisch ist oder nicht, die Hauptsache ist, dass sie ihre Arbeit als Moderation gut macht.
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#8 alexander
  • 21.10.2008, 09:26h
  • warum schaffen es frauen unspektakulärer, symphatischer und "normaler" mit ihrer homosexualität umzugehen ?
    hat das was mit intelligenz zu tun ?
    alles gute für dunja hayali !
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#9 VolumeProProfil
  • 21.10.2008, 16:17hMönchengladbach
  • Antwort auf #8 von alexander
  • Das hat gesellschaftliche Gründe.

    Die weibliche Sexualität als solches hat in der Vergangenheit keine Beachtung gefunden. Die (männlichen) Mediziner und (männlichen) Theologen nahmen an, dass Frau bei Sexualität keinerlei Lustempfinden haben.
    Daher war auch die weibliche Homosexualität als solches nicht vorstellbar und aus diesem Grund nicht im Fokus der Gegegnerschaft zur Homosexualität.

    Auch lässt sich die weibliche Emanzipationsbewegung und die lesbische Emanzipation in einen gemeinsamen Kontext einsortieren. Die Lesben sind quasi im Windschatten der Heten-Frauen mitgeschwommen.
    Die weibliche Emanzipationsbewegung hat die Männerwelt herausgefordert und den Frauen gezeigt, dass auch sie wie Männer zupacken können und sich daher nicht zu verstecken brauchen. Das Lesbiertum hat von dieser Ansicht profitiert. Der Kampf um Frauenrechte hat den Lesben stark geholfen, denn beiden hatte das gleiche Ziel, eben Frauen mehr Rechte zu geben.

    Die männliche homosexuelle Bewegung konnte sich nicht an eine ähnliche Bewegung dranheften, daher ist auch heute noch das Outing eines schwulen Mannes spektakulärer.
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