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Mit viel Gefühl und Herz sang er am vergangenen Samstag das Stück "My Way" in der Show "Das Supertalent". Der 44-jährige Carlos Fassanelli ist HIV-positiv.

Von Carsten Weidemann

Als die letzten Takte seiner Interpretation von "My Way" verklungen waren, toste der Applaus für den 44-jährigen Carlos Fassanelli. Auch die Jury lobte den schlanken Mann, der aus Argentinien stammt und ließ ihn eine Runde weiter kommen. "Diese Nummer kann man wirklich nur dann singen, wenn man viel im Leben erlebt und durchgemacht hat", meinte Jurymitglied Dieter Bohlen. "Das ist Seelenstriptease. Man kann ein bisschen in die Seele der Menschen gucken, die diese Nummer singen. Das hat mich berührt."

Carlos Fassaneli ist seit 18 Jahren HIV-positiv, berichtete jetzt die "tz" aus München. Der Supertalent-Kandidat lebt seit kurzem in Bayreuth, in der Nähe der Familie seines Freundes Harald, der ebenfalls positiv ist. Beide sind Frührentner.

In Buenos Aires hatte Carlos eine Schauspielausbildung absolviert, dann zog er nach Berlin. Er arbeitete als Computerspezialist, sang aber mit Leidenschaft bei privaten Anlässen. Seinen Traum, einmal vor einem großen Publikum aufzutreten, verwirklichte er nun beim Supertalent-Casting.

Wie Carlos der "tz" berichtet, waren die Reaktionen kurz nach der Ausstrahlung der Sendung am vergangenen Samstag überwältigend: "Ich habe so viele nette E-Mails bekommen, ich könnte die ganze Zeit nur heulen", erzählt Carlos.



28 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.10.2008, 21:50h
  • Ich habe den Auftritt am Samstag abend auf RTL gesehen und war zu Tränen gerührt! Er hat das Lied super und gefühlvoll gesungen!
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#2 Tim_ChrisProfil
  • 21.10.2008, 00:07hBremen
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Kann ich zustimmen. Ich hatte ebenfalls einen Kloß im Hals. Aber er selbst kam auch wunderbar ehrlich rüber. Sehr sympathischer Typ. Aber sagte er nicht in der Vorstellung, er wäre verheiratet? - Nein, nicht im Bezug auf eine Hetenehe, sondern in Bezug auf: "Der Supertalent-Kandidat lebt seit kurzem in Bayreuth, in der Nähe der Familie seines Freundes Harald, der ebenfalls positiv ist.", oder habe ich das falsch verstanden?
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#3 RabaukeAnonym
  • 21.10.2008, 09:59h
  • Na, da hats mir doch glatt die Chips vom Tisch geräumt:). Ein wirklich großartiger Moment, fand ich. Ich wünsch ihm alles Gute.
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#4 IsaiasAnonym
#5 Kalamari
#6 InfernoProfil
#7 ORLYARLY
#8 alexander
#9 alexander
  • 21.10.2008, 13:22h
  • #6 inferno

    deine dummheit sei dir verziehen, auf grund deiner jugend, aber aids war seit 1983 in berlin schon ein problem, da warst du noch quark in der auslage ! als berliner wäre dir ein fundierteres urteil zuzutrauen, wenn du dich mehr mit dem problem beschäftigt hättest. wie schnell kann es jeden erwischen, es sei denn du betreibst platiktütensex (safer), dann musst du aber auch auf nen zungenkuss verzichten !
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#10 InfernoProfil
  • 21.10.2008, 13:43hBerlin
  • Antwort auf #9 von alexander
  • "aids war seit 1983 in berlin schon ein problem"
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    Kann, es sein, dass du meinen Beitrag nicht ganz verstanden hast?

    Wenn du nun sagts, dass AIDS in Berlin schon 1983 ein Problem war, widerspricht das nicht meiner Aussage, dass er 1992 erst recht hätte Wissen müssen, dass man sich mit HIV anstecken könnte.
    Von daher untermauerts du meine Aussage auch noch, dafür vielen Dank.

    Versuch doch das nächste mal einfach zu lesen, was ich so schreibe bevor du dich vorauseilend darüber echauffierst...

    "wie schnell kann es jeden erwischen, es sei denn du betreibst platiktütensex (safer), dann musst du aber auch auf nen zungenkuss verzichten !"
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    Es sollte sich übrigens auch bei dir herumgesprochen haben, dass HIV nicht durchs Küssen übertragen werden kann, ausser man spuckt gerade Blut oder gurgelt dabei Rasiermesser.
    Solche dummdresiten Äußerungen tragen zu einem nicht geringen Teil dazu bei, dass man AIDS Infizierte derartig ausgrenzt....

    In diesem Sinne, sei wohl eher dir geraten, dich mit dem Thema zu beschäftigen.

    Einen wirksamen Schutz gegen HIV gibt es in jeder Drogerie für wenig Geld. Wer meint darauf verzichten zu müssen, sollte dafür nicht bewundert werden. Er kann zufrieden sein, dass die Gesellschaft für seine Behandlungksoten aufkommt.

    Das gleiche gilt, abgeschwächt, auch für Raucher Alkoholiker u.ä
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