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Zwei Männer, ganz offensichtlich ein Liebespaar, sitzen im Rosengarten und schauen auf die Berner Altstadt hinunter. Der Himmel ist rosa. Mit diesem Motiv wirbt Bern Tourismus in Amerika und England um schwule und lesbische Touristen.

"Die beiden Länder gehören zu unseren Schlüsselmärkten", sagte Thomas Lüthi, Vizedirektor von Bern Tourismus, der Schweizer Tageszeitung "Blick am Abend". Die ursprüngliche Kampagne lancierte allerdings das nationale Tourismusbüro. "Weil wir in Bern über ein starkes Gay&Lesbian-Angebot verfügen, tragen wir die Kampagne mit und haben Bern-typische Sujets fotografiert", so Lüthi. Schwule und Lesben seien für Bern Tourismus interessant, weil sie zur umsatzstarken Zielgruppe gehörten und ihren Urlaub unabhängig von Ferienzeiten buchen könnten.

Laut "Blick am Abend" wird das Angebot für Schwule und Lesben in Bern immer umfangreicher. Die Zeitung empfiehlt unter anderem die regelmäßig ausverkauften "Bubennächte" im In-Lokal "Du Théâtre". "Ich glaube, dass wir kreativer sind als die Zürcher. Das macht unser Angebot so toll", zitiert das Blatt Veranstalter David Merck.

Empfehlenswert seien auch der neue "Schwule Freitag" in der "Mahogany Hall" zum, die "True Colors"-Disco im "Gaskessel" und die Partys im kürzlich wiedereröffneten Restaurant "Du Nord".



#1 felixAnonym
#2 SaschaEhemaliges Profil
#3 RabaukeAnonym
  • 23.10.2008, 09:54h
  • Also das nenne ich wirklich mal ne gelungene Sache. Die normalste Sache der Welt. Zwei Menschen die sich lieben im Urlaub, beim Sonnenuntergang. Nüchterne Aufmachung, daß gefällt mir sehr gut.
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#4 gatopardo
  • 23.10.2008, 10:17h
  • Antwort auf #2 von Sascha
  • Nicht zu vergessen, dass wir Zeitgenossen insgesamt alle irgendwo einen Hang zum Kitsch haben, was die Schweizer getrost ausnutzen dürfen. Natürlich treffen sie damit auch unsere schwul-triviale Ader, indem sie dieses kitschig-romantische Landschaftsbild ihres wunderschönen Landes vermitteln, indem wir uns bei rosa Himmel lieben dürfen. Nicht umsonst bin ich andauernd auf Reisen bei den mir sehr sympathischen Eidgenossen.
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#5 Tufir
  • 23.10.2008, 10:41h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • "Nicht zu vergessen, dass wir Zeitgenossen insgesamt alle irgendwo einen Hang zum Kitsch haben"

    Ganz sicher nicht. Aber ich kann gut damit Leben, dass auch die homosexuelle Zielgruppe eine andere ist.
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#6 seb1983
  • 23.10.2008, 16:27h
  • @Sascha

    Mal ganz meine Meinung.
    Besser wird der Schrott damit zwar nicht, aber gleiches Recht für alle, denn wenn Heteros Sch.. fressen dann dürfen Schwule das natürlich auch
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#7 gatopardo
  • 23.10.2008, 16:47h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Schrott ? Was meinste denn damit ? Kitsch ist , wenn Homos und Heteros bei einem alpinen Sonnenuntergang im rosaroten Himmel schwimmen.
    Wer von uns da ohne Schuld ist, der schmeisse den ersten Stein.....
    Dass man unsere Gruppe nun gesondert damit anspricht, will anscheinend nur suggerieren, dass die homofreundliche Schweiz niemanden mehr diskriminiert, wenn´s um touristische Einnahmen geht. Das machen Barcelona, São Paulo oder Berlin doch auch nicht anders ?
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#8 seb1983
  • 23.10.2008, 17:41h
  • Ach ich werde sogar gerne angesprochen
    und wenn auf jeden Gipfel nun ein 100% Gay Aufkleber draufkommt und einige Schwule erst dann dorthin fahren warum nicht. Zielgruppen halt. Scheinst du aber z.B. gar nicht gebraucht zu haben um die guten Seiten der Schweiz zu erkennen.

    Mein Kommentar bezog sich nur darauf dass alles was bisher schon bei Heteros genervt hat nun für Schwule einfach wiederholt wird.

    Szenario: D&W Katalog 2010
    Heckspoiler stecken in knackigen Ärschen und Alufelgen rotieren auf dicken Schwänzen, statt hohler Blondinen dürfen danach Bären in Lederstrings die Motorhauben zerkratzen.

    Das nennt man dann wohl Fortschritt
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#9 gatopardo
  • 23.10.2008, 18:24h
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • Da reden wir aneinander vorbei. Ins 36km entfernte Madrid könnte ich in 25 Minuten in die weitaus belebtere schwule Szene fahren, von der ganze Strassenzüge für jeden Geschmack das Richtige bieten. In GB,USA oder D ist das auch immer die gleiche Masche, die Du ganz richtig beschreibst. Beim Betrachten des vorliegenden biedermeierschen Spitzweg-Motivs dachte ich eher an das Romantik-Klischee des deutschsprachigen Raumes, das dem anglo-amerik. Publikum sehr entgegenkommt. Ich vermute, dass man die "wilde eidgenössische Szene" lieber mit der herrlichen Landschaft, der Gastronomie und einer kleinen überschaubaren (Haupt)Stadt vergangener Epochen eintauschen möchte, was die schweizer Tourismus-Branche sicher richtig erkannt hat ?
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