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Beim Berliner "Runden Tisch: Gemeinsam gegen Homophobie" müssen relevante Organisationen der schwul-lesbischen Community außen vor bleiben.

Weder der Verein Mann-O-Meter noch der Berliner CSD e.V. wurden vom Integrationsbeauftragten Günter Piening und der Gleichstellungsstelle des Senats eingeladen.

"Geradezu absurd ist es, dass auch das Schwule Überfalltelefon Maneo nicht eingeladen wurde", kritisierte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD): "Wie will man die geplante ‚Bestandsaufnahme von homophoben Vorkommnissen in Berlin‘ vornehmen, wenn die einzige Institution, die schwulenfeindliche Vorkommnisse registriert, nicht dabei ist?"

Der LSVD will diese Problematik nun in seinem Statement zum Runden Tisch am nächsten Dienstag vor Ort ansprechen: "Es ist eine vertane Chance, wenn diese wichtige Veranstaltung durch eine verfehlte Einladungspolitik von vorneherein in Frage gestellt wird!", so Verbandssprecher Alexander Zinn.

Hintergrund der Einberufung des Runden Tisches ist die unter Berliner Schülern weit verbreitete Homosexuellenfeindlichkeit. So halten es 69,2 Prozent der türkischen und 28,9 Prozent der deutschen Jugendlichen für "abstoßend", wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. Das ergab die so genannte "Simon-Studie", die vor einem Jahr von Integrationssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner vorgestellt wurde. Konkreter Anlass ist der schwulenfeindliche Hetz-Artikel, der in der April-Ausgabe des arabischen Magazins "al-Salam" erschien. Darin war offen zur Ausgrenzung Homosexueller aufgerufen worden. Indirekt wurde sogar ihre Tötung befürwortet. (pm)



#1 Tim_ChrisProfil
  • 24.10.2008, 00:27hBremen
  • Es ist ein Skandal und zeigt, dass von Seitens der Regierung bzw. des Integrationsbeauftragten und der Gleichstellungsstelle des Senats herzlich wenig Interesse daran besteht, wirklich etwas für uns zu tun und das Problem tatsächlich effektiv angehen zu wollen. Dem Integrationsbeauftragten und den Verantwortlichen der Gleichstellungsstelle des Senats gehört mal extremst kräftig in die Ärsche getreten, die sie sich wohl etwas zu lange auf ihren Posten platt gesessen haben.
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#2 alexander
  • 24.10.2008, 07:49h
  • genial gelöst, so bekommt der "runde tisch" wenigstens keine ecken !!!
    wäre doch mal ein fallbeispiel für wowis politischen einfluss !
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#3 RabaukeAnonym
  • 24.10.2008, 10:44h
  • @TimChris

    kurz und bündig!!!!!! Ich schließe mich Deinen Worten hier an! Solche Bagaluden sitzen und fressen sich, auf unser aller Kosten Ihren Arsch fett, meinen dann auch noch, alleine zu entscheiden? Na Mister Wowereit? Und? Ist das gut so?
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#4 xyAnonym
  • 24.10.2008, 11:05h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • Dazu müßte der Herr Regierende Bürgermeister mal im Büro sein und auch regieren. Doch halt, etwas immens Wichtiges wurde ja gerade angeschoben: Auf der riesigen öden Freifläche unter dem Fernsehturm, die manche mit dem Alexanderplatz verwechseln, soll jetzt - per "Parkordnung"! - der Alkoholkonsum verboten werden. (Außer natürlich im Außenbereich der Gaststätten, wo er schön teuer ist - Berlin ist ja eine soziale Stadt, gesegnet mit einer rot-roten Regierung.) Ausdrücklich geht es darum, saufende Jugendliche zu VERTREIBEN, mehr nicht. Womöglich fühlte sich nicht zuletzt der Herr des an die Betonwüste grenzenden Roten Rathauses gestört. Was erklären würde, weshalb er nicht dazu kommt, sich bspw. um Homoangelegenheiten zu kümmern.
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#5 Katrin
  • 24.10.2008, 17:45h
  • Wer hat denn wieder diese blöde Diskussion und homofiendliche Umfrage angestossen. Es gibt doch wahrlich Wichtigeres zu tun als dieses Thema, zum Beispiel die Landesbanken retten. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und da brauchen alle Abgewählten einen sicheren und gut bezahlten Posten bei den Landesbanken. Da darf man sich jetzt nicht noch weitere Arbeit einhandeln und läd alle die, die feststellen dass es kein Problem gibt, an den runden Tisch. Gut und effiziente Problemlösung um Zeit zu schaffen für das eigenen Überleben.
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#6 guidoAnonym
  • 25.10.2008, 10:50h
  • manch ein kommentator - vorbildlich hier XY - kommentiert irgendwie und irgendwas, hauptsache er sondert eine portion schwachsinn ab.

    1) was bitte soll ein dermassen hirnverbrannter einleitungssatz ("dazu müsste der herr regierender bürgermeister mal im büro sein und auch regieren")? als BZ-leser ist der "geistreiche" kommentator XY natürlich umfassend und präzise darüber informiert, was der regierende bürgermeister 24 stunden lang am tag treibt (parties, sekt aus schuhen saufen, in der welt rumfliegen...).

    2) was hat das sauf-(und-alexanderplatz-vollkotz)-verbot mit einer aktion gegen homophobie zu tun??? selbst der hilfslehrer des kommentators XY an der sonderschule hätte unter diesen beitrag "thema verfehlt" geschrieben. oder hat die BZ dem kommentator XY mitgeteilt, dass die teilnehmer des "runden tisch" vom regierenden bürgermeister (während einer party?) ausgewählt wurden?

    3) bei allerliebe zum alkohol, aber wer es "schick" findet, wenn auf einem so prominenten öffentlichen platz (berlin ist zu 20% vom tourismus abhängig) menschen sich öffentlich die birne vollknallen, rumlallen, rumkotzen und leute anpöbeln, der muss schon selbst ganz schön was an der birne haben.
    und wenn sie sich - kommentator XY - schon mit kommunalpolitik beschäftigen, dann sollten sie zunächst einmal wissen, dass für eine evtl. solche regelung der bezirk mitte zuständig ist, und nicht der (aus dem schuh saufende) regierende bürgermeister.

    ihnen mag ja die "rot-rote regierung" nicht passen, das ist ok, aber deshalb müssen sie sich doch nicht öffentlich als grottenrattendummer phrasendrescher hier outen.
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#7 ArendAnonym
#8 MarcusAnonym
  • 25.10.2008, 12:50h
  • Antwort auf #6 von guido
  • Man muss sich schon sehr wenig mit Berliner Landespolitik beschäftigen, wenn man die Bezirke für wirklich eigenständig hält.

    Im übrigen sind auch bei bewusstem Alkoholverbot die treibenden Kräfte Sozialdemokraten. Und es ist bezeichnend, dass die angeblich so sozialen Politiker von SPD wie ihre Regierungskollegen von der Linkspartei nichts Besseres zu tun haben, als soziale Probleme einfach aus dem Blickfeld zu räumen (geht es doch nicht um Betreuung der bösen Trinker, sondern nur um deren Vertreibung) oder von wirklichen Problemen generell gern abzulenken, indem man sich mit Pipifax beschäftigt, Wie Saufen in der unwirtlichen Betonwüste, in die sich - zumal abends - sowieso kaum ein Tourist verirrt (aber sicher manch Politiker, sollte er im Rathaus zu tun haben). Wo man hingegen Wichtiges bewirken könnte, leisten sich die Herrschaften von Rot-Rot solche Schoten wie in Sachen "Runder Tisch gegen Homophobie".

    Und wenn der liebe "Wowi" für all das nicht mitverantwortlich sein soll, dann hätte er sich nicht per Verfassungsänderung Richtlinienkompetenz geben lassen dürfen: Im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern kann dieser Regierende Bürgermeister seinen Senatoren Weisungen erteilen und trägt letztlich die Verantwortung für die gesamte Senatspolitik.
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#9 guidoAnonym
  • 25.10.2008, 16:17h
  • da mag ja schon was dran sein, was du mir kommentierst, nur dem kommentator XY geht es doch weder um das saufverbot, geschweige denn um das problem homophobie. der hat hier doch nur eine möglichkeit missbraucht seine (wie auch immer) politische verbitterung rauszukotzen.

    dann wünschen wir ihm mal die so wahnsinnig homoliebenden herren pflüger & co. als regierende.

    vorschlag zur allgemeinen güte: über das texteintragsfeld "dein kommentar" sollte die redaktion vielleicht die zeile dazusetzen:

    ERST DENKEN, DANN SCHREIBEN
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