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In 80 Berner Schulen hängen seit kurzem provokative Plakate zum Thema Homosexualität. Ein Motiv mit nackten Jungen in einer Dusche und dem Spruch "Er ist schwul, na und? Wie lesbigayfriendly bist du?" soll homophoben Einstellungen vorbeugen helfen. Auch eine Mädchen-Version wurde plakatiert. Ziel der Aktion: Die Schüler sollen sich Gedanken zu ihrer Einstellung gegenüber Homo- und Bisexualität machen.

Initiiert wurde die Toleranz-Aktion von fünf Organisationen unter der Federführung des Vereins "HalloWelt!". Nach Auskunft von Roland Gfeller, Co-Präsident der Berner Jugendgruppe "ComingInn", ist es um die Akzeptanz an einigen Berner Schulen noch nicht sehr gut bestellt ist: "Wir haben Jungs in der Gruppe, deren Mitschüler sich nach ihrem Comingout geweigert haben, nach dem Sport mit ihnen zu duschen."

Auch die Union der Schülerorganisationen steht hinter der Kampagne: "Mit der Aktion erreichen die Vereine, dass Offenheit und Toleranz genau dann zum Thema werden, wenn Jugendliche anfangen, sich eine eigene Meinung zu bilden", so Sprecherin Alice Vollenweider.

Interessenten können online gratis Plakate und Flyer bestellen. (cw)



47 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 24.10.2008, 10:41h
  • Nicht nur ne gute Aktion!!!!! Sondern! Der Typ im Vordergrund, nee das ganze Plakat ist irgendwie sexy. Natürlich wird das keine "Pollerhete" zugeben:). Ich finds einfach geil. Zu dem Typ im Vordergrund-------------------Mit dem würd ich mal gerne meine Briefmarkensammlung aufräumen:).
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#2 xyAnonym
  • 24.10.2008, 10:56h
  • Jene Körperteile, um die sich nicht nur Heten Sorgen machen sollten, wenn sie duschen wie auf dem Plakat angezeigt, sind die Füße: Fußpilz geht auf Wanderschaft. Badelatschen schützen!
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#3 ORLYARLY
  • 24.10.2008, 11:58h
  • ich hatte zuerst "berlin" gelesen und das ist auch das problem. was hat bern zurzeit mit uns homos? sind alles tolle aktionen, klar. ABER: so eine aktion wäre z.b. in berlin auch mal sehr gut. wieso nur in bern?
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#4 nino89
  • 24.10.2008, 12:08h
  • Mal ne gute Sache. Die bekommen 'nen Daumen!

    Schade, dass es so was nicht in der achso offenen BRD gibt... Aber da haben wir ja noch Zeit, bis die NPD in allen Landtagen sitzt
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 24.10.2008, 12:20hBremen
  • Antwort auf #2 von xy
  • Hm... Da ist durchaus etwas dran. Aber da wir uns hier nicht in einem Fußgesundheitsforum befinden, komme ich mal zum Vordergründigen - nein, nicht dem Typen, sondern dem Sinn der Plakate : absolut begrüßenswerte Aktion, die sich hoffentlich nicht nur auf Berner Schulen beschränkt, sondern reichlich Nachahmung findet. Gerade in den Schulen der Großstädte und deren gefährdeten Bezirke halte ich eine solche Aktion für hilfreich im Kampf gegen Homophobie.
    Die Art der Plakate sorgt schon dafür, dass über das Thema gesprochen wird, und wo man darüber spricht, setzt man sich auch damit auseinander.
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#6 ORLYARLY
  • 24.10.2008, 12:21h
  • meine güte, wenn ich so meinen kommentar und dann noch mal die einführung da oben lese: 80 schulen in berlin mit so einer aktion...das wären paradiesische zustände! hoffentlich erlebe ich so was noch...
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#7 JacNsakEhemaliges Profil
  • 24.10.2008, 13:46h
  • Antwort auf #6 von ORLYARLY
  • Sei froh, dass sie es nicht machen. Berlin und Bern sind schon ein kleines bisschen unterschiedlich. Diese Plakate wirken vielleicht auf Mädchen, gutmeinende Pädagogen, Mütter und Schwule positiv. Homophobe Heteros oder Jugendliche reagieren auf sowas erst recht aggressiv abwehrend, weil es an ihren empfindlichsten Stellen, nämlich dem eigenen abzuwehrenden Begehren, kratzt. Vielleicht mal eine Werbeagentur fragen, die sich mit sowas auskennt.
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#8 ORLYARLY
  • 24.10.2008, 14:10h
  • Antwort auf #7 von JacNsak
  • und wie müsste ein plakat aussehen, damit sich homophobe menschen NICHT gestört und angegriffen fühlen? diese leute würden sich doch schon von einem weißen plakat angegriffen fühlen, oder nicht? wohin sollen da einseitige kompromisse ("vielleicht ein nicht ganz so schwules bild, ok?") führen?
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#9 JacNsakEhemaliges Profil
  • 24.10.2008, 14:22h
  • Antwort auf #8 von ORLYARLY
  • Mach´ ich vielleicht in Werbung? Oder in Zielgruppenforschung? Machense halt maln "Brainstorming" beim nextn Meating. Der Schuss da geht jedenfalls nur in die bunte Tonne vom Toleranzfonds, der dafür geschröpft wurde.
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#10 antos
  • 24.10.2008, 20:25h
  • Ich mache in Werbung - und vermute, dass die Kritiker dieser Kampagne Recht haben. Das Ziel 'Awareness' ["sollen sich Gedanken zu..."] wird sicher erreicht, fragt sich halt, welche Gedanken da dann so rauskommen. Übrigens: Das Wort 'lesbigayfriendly' geht gar nicht. - In was für Berner Schulen hängt das eigentlich? Jetzt müsste man sich im Schulsystem der Schweiz auskennen...
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