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Der schwule Regisseur Rosa von Praunheim ("Nicht der Homosexuelle ist pervers…") ist am Donnerstag mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet worden.

Der symbolische Preis, eine Porzellanskulptur, wird seit 1986 an Filmschaffende verliehen, die eng mit dem Festival verbunden sind. Der 65-jährige von Praunheim ist seit über zweieinhalb Jahrzehnten regelmäßig bei den Internationalen Hofer Filmtagen vertreten. Preisträger waren unter anderem Wim Wenders, Werner Herzog und Sönke Wortmann. In den letzten vergangenen vier Jahren wurden Laura Tonke, Christoph Schlingensief, Alexander Kluge und Peter Lohmeyer ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr präsentierte Rosa von Praunheim in Hof seine Werke "Mit Olga auf der Wolga" über die Kreuzfahrt von vier ungewöhnlichen Berlinern von Moskau nach Petersburg sowie die biographische Dokumentation "Meine Mütter - Spurensuche nach Riga". Im Jahr 2000 hatte von Praunheim von seiner damals 94-jährigen Mutter erfahren, dass er nicht ihr leibliches Kind ist, sondern von ihr aus einem Kinderheim in Riga geholt und später adoptiert wurde. (cw)



#1 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 25.10.2008, 18:12h
  • Man muss Rosa von Praunheim nicht heißinnigst lieben, aber sein bisheriges Schaffen verdient es, dass man dem Mann mit Hochachtung begegnet. Und dieser Hochachtung entspricht der Hofer Filmpreis. Ihn damit zu ehren, war überfällig.
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