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Der Computer-Gigant Apple hat 100.000 Dollar zum Erhalt der Homo-Ehe in Kalifornien gespendet. Die Firma sehe das Recht auf Ehe als Bürgerrecht an, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme.

"Apple gehörte zu den ersten Firmen in Kalifornien, die gleichgeschlechtlichen Partnern unserer Mitarbeiter die gleichen Rechte zukommen ließ wie Verheirateten", begründete das Unternehmen seine Unterstützung für die Homo-Ehe. "Wir glauben fest daran, dass das fundamentale Recht einer Person – inklusive des Rechtes auf Ehe – nicht von der sexuellen Orientierung abhängen soll. Für Apple ist das daher eine Frage der Bürgerrechte und keine politische Frage."

Am Dienstag in einer Woche entscheiden die Kalifornier in einem Referendum darüber, ob die Ehe, die vor wenigen Monaten für Schwule und Lesben geöffnet wurde, wieder nur heterosexuellen Paaren zur Verfügung stehen soll. Derzeit liefern sich Befürworter und Gegner der "Proposition 8" ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Werbespots warnen Homo-Gegner die Wähler davor, dass Grundschüler bei einer Beibehaltung der Homo-Ehe mit dem Thema konfrontiert werden würden.

Die Homo-Befürworter haben zuletzt auch Unterstützung vom Internet-Riesen Google erfahren (queer.de berichtete). Auch Hollywoodgrößen wie Steven Spielberg oder Brad Pitt haben für die Kampagne gespendet. Die Homo-Gegner erhalten dagegen insbesondere Spenden von christlichen Organisationen. (dk)

Youtube | Neuester Werbespot der Homo-Gegner


Kalifornien: Klage gegen Ehe-Öffnung gescheitert

Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien hat am Montag einstimmig einen Antrag von Homo-Gegnern abgelehnt, gleichgeschlechtliche Eheschließungen sofort wieder auszusetzen.

12 Kommentare

#1 nino89
  • 27.10.2008, 19:05h
  • Ich glaube, mein neues Notebook, dass ich mir bald kaufen werde, kommt von Apple ;)
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#2 niemandAnonym
#3 Tufir
#4 seb1983
  • 28.10.2008, 12:45h
  • @ Tufir

    Sehe ich auch so.
    Evtl. hat man in der Marketing Abteilung einfach erkannt dass Apple insbesondere Schwule anspricht (trendig, stylish, überteuert, Pastellfareben) und baut das Image mit solchen Aktionen aus.

    Trotzdem natürlich Geld das gut ankommt.
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#5 Bill G.Anonym
  • 28.10.2008, 13:12h
  • 100.000? das is doch garnix.
    Bei einer Firma dieser größe reicht das ja nichmal um was von der steuer abzusetzen.
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#6 SamuelAnonym
#7 stromboliProfil
#8 Tufir
  • 28.10.2008, 16:02h
  • Antwort auf #6 von Samuel
  • Von Gut und Böse habe ich nicht mal geredet. Aber trotzdem interessant, dass selbst du als bekennender Verfechter des Kapitalismus offenbar etwas so Negatives in dem Prinzip der Gewinnmaximierung siehst, dass du seine bloße Erwähnung als Kritik verstehst.
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#9 SamuelAnonym
  • 28.10.2008, 16:28h
  • Antwort auf #8 von Tufir
  • Na gut, dann habe ich Dich eben falsch verstanden. Du wolltest nämlich eigentlich sagen, dass wir Schwule uns schämen sollten, eine Spende für eine Kampagne anzunehmen, die durch Gewinnmaximierung und nicht durch guten Willen erwirtschaftet wurde.
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#10 Tufir