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In der offiziellen Statistik meldet das FBI einen Anstieg der Verbrechen aus Hass auf die sexuelle Ausrichtung des Opfers um sechs Prozent – dagegen ging die Gesamtzahl der Hassverbrechen um gut einen Prozent zurück.

Insgesamt gab es 7.600 Hassdelikte mit über 9.000 Opfern im vergangenen Jahr. In 16 Prozent der Fälle war der Grund für die Tat Hass auf die sexuelle Orientierung des Opfers. Neben Taten gegen Schwule, Lesben und Bisexuelle gab es auch vereinzelt Hassverbrechen gegen Heterosexuelle. Das FBI lieferte keine Begründung für den Anstieg.

Nach den Merkmalen Rasse und Hautfarbe (52 Prozent) sowie Religion (17 Prozent) ist die sexuelle Ausrichtung wieder an dritter Stelle aller Hassvergehen. In 10 Prozent der Fälle war die Ethnie bzw. die nationale Herkunft Grund für das Delikt. Den mit 26 Prozent größten Rückgang vermeldeten die Statistiker bei Verbrechen gegen Muslime.

In vielen Bundesstaaten gibt es Gesetze, nach denen Täter von Hassdelikten aufgrund der sexuellen Ausrichtung des Opfers stärker bestraft werden. Ein Bundesgesetz ist dagegen im vergangenen Jahr an der Veto-Drohung von Präsident George W. Bush gescheitert (queer.de berichtete). Bislang gibt es bundesweit eine derartige Regelung für die Merkmale Rasse, Hautfarbe, Religion und nationale Herkunft. (dk)



#1 ICCAnonym
  • 28.10.2008, 18:40h
  • Sehr geehrter Herr Bush!

    Wir sind ein weltweit tätiges Unternehmen mit Sitz in Den Haag. Gerne würden wir Ihnen eine unserer rustikal ausgestatteten Hotel-Suiten für einen längeren Aufenthalt anbieten. Die Unterbringung wäre für Sie kostenlos.

    Mit freundlichen Grüßen

    ICC Den Haag
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#2 John WayneAnonym
#3 stromboliProfil
#4 ICCAnonym
  • 29.10.2008, 00:02h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Unsere Präsidenten-Suiten sind leider langfristig ausgebucht. Wir hätten aber noch sehr schöne Räumlichkeiten in ruhiger Lage mit geeigneter Möglichkeit zur "Inneren Einkehr". Unser 24 Std. Sicherheitsservice ist selbstverständlich auch hier mit inbegriffen.

    So, jetzt mal Spass bei Seite. Durch sein Veto (die Androhung hat schon gereicht!), gegen die Anhebung der Hemmschwelle bei homophoben Straftaten (wichtig insbesondere bei Wiederholungstätern), hat Herr Bush die daraus zwangsläufig resultierenenden realen Opfer zumindest billigend in Kauf genommen.

    Da gibt es nun endlich Menschen die anderen Menschen helfen und sie vor homophoben Angriffen besser schützen wollen, und dann kommt einer (stellvertretend für einen limitierten Haufen) daher und blockiert diese Hilfe!

    Unterlassene Hilfeleistung im Kampf gegen Hassverbrechen ist meines Erachtens durchaus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzusehen und damit wäre es auch ein Fall für den ICC. :-)

    PS:
    Das Smilie lacht nicht wirklich. Es zeigt nur wo wir heute immer noch stehen.
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