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  • 03. Mai 2004, noch kein Kommentar

Wann kann mehr und tabuloser gefeiert werden als beim CSD? Daher orientieren sich auch mehr und mehr Schwule in der Wahl ihres Urlaubsziels an Gay-Pride-Paraden in aller Welt. Denn dann trifft man garantiert auf eine Menge Gleichgesinnter und kommt in eine Stadt in Partylaune.

Wir geben Tipps für den perfekten CSD-Urlaub und stellen die interessantesten Ziele vor – und die exotischsten. Denn Jahr für Jahr feiern mehr Schwule und Lesben unter dem Zeichen des Regenbogens: So gibt es im Sommer erstmals eine Parade in Düsseldorf - und auch in exotischeren Zielen wie Saigon (Vietnam) oder Altötting (Bayern) vereinigen sich Homos aller Länder zu Protest und Party. Weltweit gibt es inzwischen an so gut wie jedem Wochenende einen CSD – selbst im Winter kann man in südlichen Gefilden noch mit oder ohne Pride-T-Shirt feiern. Das ganze muss nicht einmal teuer sein: Mit Billigfluglinien kommt auch Urlauber mit kleinerem Geldbeutel weit. Germanwings, Ryanair oder HLX fliegen bereits ab 19 Euro fast alle europäischen Metropolen an.

Am 5. und 6. Juni gibt es die große Premiere: Der erste CSD in Düsseldorf findet unter dem Motto "Eine starke Bewegung" statt. Eine Demo-Parade auf der Kö und ein Straßenfest auf dem Shadowplatz soll . Die Landeshauptstadt will dem großen Bruder aus Köln in nichts nachstehen: "Obwohl uns Düsseldorfern immer eine gewisse Arroganz und Hochnäsigkeit nachgesagt wird", so Mitorganisatorin Elke Hannig-Brauer, "sind wir doch ein weltoffenes, tolerantes und herzliches Völkchen."

Den Rang des Colognepride als größten CSD Europas droht dieses Jahr der Europride in Hamburg streitig zu machen. Über 600.00 Menschen erwarten die Veranstalter vom 4. bis 13. Juni in der Hansestadt. Die Schirmherrschaft übernimmt Ole von Beust.

Wem Düsseldorf oder Hamburg zu provinziell ist, kann am gleichen Wochenende nach New York reisen. Unter dem Motto "Stand Up, Stand Out, Stand Proud" geht dort eine Woche lang die Post ab – denn hier reisen die attraktivsten "All American Boys" aus allen Teilen der Staaten an. Wer beim großen Party "Dance 18" im Hudson River Park dabeisein will, muss sich frühzeitig um Karten kümmern. Diese werden ab dem 1. Mai auf der Internetseite des Pride verkauft. Preiswerte Hotels oder Herbergen gibt es im Übrigen in Harlem – der Bezirk ist trotz seines anhaltend schlechten Rufes inzwischen so sicher wie Downtown.
Für ganz Hartgesottene oder die, die statt des Trubels die Ruhe vorziehen, findet dieses Jahr erstmalig ein CSD in Altötting statt. Nach Protesten der katholischen Kirche wurde dort zwar die Parade gestrichen, beim Straßenfest gibt’s jedoch laut Werbetext "Showacts, viel Musik und ein paar Redner". Wenn das nichts ist!

Auch im Spätherbst kann noch unter heißer Sonne gefeiert werden. Besonders interessant: Palm Springs in Kalifornien. Das Städtchen ist eine künstlich geschaffene Oase mitten in der Colorado Desert – ideal für so manches Wüstenabenteuer. Wen es eher nach Asien zieht, sollte zum Bangkok Pride, nach wie vor der bekannteste CSD in Asien. In der offenen thailändischen Szene ist jeder willkommen – nirgendwo sonst findet man so schnell Freunde. Und hier kann dann auch in Ruhe für die CSD-Saison 2005 geplant werden. (dk)


Weitere Highlights:
15. Mai: Gran Canaria
22. Mai: Brüssel
5. Juni: Zürich
7. – 15. Juni: Straßburg
13. Juni: São Paulo
19. Juni: Paris
26. - 27. Juni: San Francisco
3. Juli: London
24. Juli: München
5.– 8. August: Amsterdam

Informationen über die internationalen CSDs: Interpride

3. Mai 2004, 18:02 Uhr



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Lilo Wanders strahlte, Olivia Jones auch, die Sonne ebenfalls - meistens zumindest - und OB Ole von Beust gab den Schirmherrn beim europäischen CSD.