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Im Februar treffen sich die esoterisch angehauchten "Faeries" wieder in Thailand - Anmeldungen werden noch entgegen genommen.

Seit 2004 treffen sich die Esoterik-Gays auf der thailändischen Trauminsel Ko Yao Yai nahe Phuket. Im letzten Jahr haben sich 35 Männer aus Europa, Nordamerika sowie dem Nahen und Fernen Osten zum Naturgenuss zusammengefunden. Neben Wanderungen, Schwimmen, Schnorcheln und anderen Aktivitäten haben sich hier auch "multikulturelle Romanzen" entwickelt, vermelden die Veranstalter stolz. Derzeit können sich Interessierte noch zum "Gay Asian Faerie Gathering" anmelden.

"Faeries" sind ein loser Verbund esoterischer und naturverbundener Homos, die sich als "Alternative zur großstädtischen Homo-Szene" verstehen und "die spirituelle Seite der schwulen Seele" entdecken wollen (Faery bedeutet auf Englisch "Fee"). Im vergangenen Jahr haben sich 35 Faeries aus den USA, dem Nahen Osten, Europa und Asien auf Ko Yao Yai zusammengefunden. In den USA gibt es Faerie-Treffen bereits seit rund drei Jahrzehnten, in Europa ist das Phänomen Ende der 90er Jahre angekommen. "Wir wollen, dass sich schwule Männer aus der ganzen Welt an einem ruhigen und wunderschönen Ort zusammenfinden und sich gegenseitig und sich selbst besser kennen lernen", erklären die Faeries.

Das Treffen wird vom 5. bis zum 15. Februar 2009 stattfinden. Die Kosten belaufen sich auf 1.000 thailändische Baht (22 Euro) pro Tag und schließen sämtliche Ausgaben ein, auch die Verpflegung (sowohl vegetarisch als auch mit Fleisch). Ein Privat-Bungalow kostet 400 Baht (9 Euro) pro Tag extra. Schnöder Mammon muss übrigens auf die Insel mitgebracht werden, falls man mal ein Restaurant besuchen oder sich ein Souvenir kaufen will: Einen Geldautomaten gibt es nämlich auf Ko Yao Yai nicht. (dk)