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  • 03. November 2008, noch kein Kommentar

Das neue Album "Bach" der außergewöhnlichen Pianistin Hélène Grimaud

Von Carsten Weidemann

"Bachs Musik ist so aufrichtig und direkt; sie erreicht unmittelbar das Zentrum der menschlichen Seele. Es gibt keine Möglichleit zu mogeln", sagt Hélène Grimaud. Mit der Zusammenstellung ihrer ersten Bach-CD hat Hélène Grimaud einen ungewöhnlichen Weg beschritten, indem sie Werken von Bach die Bach-Arrangements anderer Komponisten gegenüberstellt.

Hélène erklärt ihren Ansatz so: "Die Idee entstand, weil ich mich fragte, warum Bachs Musik alle Menschen berührt und anspricht. Ich wollte dem Geheimnis ihrer universalen Kraft näher kommen." Und weiter: "Ich wollte von Anfang an reinen Bach mit Transkriptionen seiner Werke zusammenbringen, um deutlich zu machen, dass das Instrument bei seiner Musik nicht besonders wichtig ist – die Botschaft geht über das Medium hinaus."

Hélène Grimaud wurde 1969 in Aix-en-Provence in Südfrankreich geboren. Sie studierte bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie 1985 den ersten Preis im Fach Klavier erhielt. Im Juli des Jahres, gleich nach dem Examen, nahm sie Rachmaninows Sonate Nr. 2 und dessen gesamte Etudes-Tableaux op. 33 auf (Grand Prix du disque 1986). Das Jahr 1987 brachte den entscheidenden Durchbruch mit Auftritten bei der MIDEM in Cannes und beim Klavierfestival von La Roque d'Anthéron, ihrem ersten Recital in Tokio und der Einladung Daniel Barenboims, mit dem Orchestre de Paris zu spielen. Seither hat sie mit vielen großen internationalen Orchestern und renommierten Dirigenten gearbeitet.