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Von Sabbern bis Knabbern, im Stehen oder im Liegen, von Deep Throat und Würgereflex: Tipps für geileren Oralsex von Queer.de.

Von Dennis Klein

Ginge es nach dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, wäre Fellatio kein Geschlechtsverkehr. Das behauptete er zumindest damals, als er verhört wurde zu dem, was seine damalige Praktikantin im Weißen Haus, Monica Lewinsky unter dem Schreibtisch im Oval Office mit ihm angestellt hatte. Unserer Meinung nach ist Blasen Sex pur – vor allem, wenn es gut gemacht wird. Die folgenden Hinweise machen aus dir einen Experten.

Ist es überflüssig zu erwähnen, dass es zwar Blasen heißt, dass aber eher gesaugt statt gepustet wird? Obwohl: So ein Lufthauch mit spitzen Lippen auf die Eichelspitze geschickt, kann schon ganz schöne Schauer erzeugen …

Dein Mund ist das wichtigste Instrument, willst du jemanden in den siebten Himmel blasen. Mit den Lippen kannst du überall zarte Küsse verteilen, an der Eichel oder am Schaft knabbern. Mit der Zunge kannst du auf Erkundungstour gehen und punktgenau die Lust anheizen. Umspiele mit Lippen und Zunge die Eichel, kitzle die Stelle an der das Bändchen an der Eichelunterseite sitzt. Manche mögen es auch etwas härter, teste es aus.

Mit den Zähnen kannst du Macht demonstrieren. Der Geblasene ist dir ausgeliefert, wenn du zubeißen und nicht mehr loslassen solltest. Aber dennoch ist wegen einer möglichen Verletzungsgefahr Vorsicht angeraten beim Einsatz der Beißerchen. Wenn der Schwanz in den Mund hineingleitet, sollten die Zähne nach Möglichkeit nicht eingesetzt werden. Gerade die warme weiche Höhle, begrenzt durch Gaumen oben und Zunge unten, turnt viele an.

Deep Throat ist keine leichte Übung

Eine spezielle Form des Blasens ist das so genannte Deep Throat. Der Schwanz schiebt sich dann bis zum Anschlag in den Rachen. Keine leichte Übung, wenn der Lolli vor einem sehr lang ist. Denn vor dem Kehlkopf sitzt das Zäpfchen und dort befindet sich auch ein Nerv, der den Würgereflex auslöst. Der Glossopharyngeus sorgt dafür, dass nicht versehentlich Flüssigkeiten oder Speisen in die Luftröhre geraten beziehungsweise, dass sie schnell wieder ausgestoßen werden.

Beim Deep throaten besteht die Kunst darin, genau diesen Würgereflex auszuschalten. Das geht nur durch Willenskraft und funktioniert ähnlich, wie beim Entspannen des Schließmuskels für einen Fick. Man muss es wirklich wollen und man muss einen entsprechenden Level von Geilheit und Enthemmtheit erreicht haben. Und man sollte es üben – zum Beispiel mit einem nicht zu dicken Dildo, den man sich langsam in den Mund schiebt. Stückchenweise kann man so die Grenze, wann der Reflex einsetzt, verschieben und steuern.

Wie lange es dauert, bis man das Würgen überwunden hat, lässt sich vorher schwer sagen. Es gibt mitunter Naturtalente, die es vielleicht mal als Schwertschlucker versuchen sollten. Und es gibt vorsichtigere Menschen, die mehr Zeit benötigen.

Egal, ob nur die Eichel bearbeitet wird, oder du die ganze Pracht schluckst, Spucke ist der wichtigste Schmierstoff. Davon brauchst du reichlich. Deshalb solltest du vorab genug getrunken haben und bei längeren Sessions auch schon mal eine kleine Verschnaufpause einlegen, in der du dich ebenfalls mit Flüssigkeit versorgst.

Im Liegen ist Oralsex am entspannendsten

Im Liegen ist eine der entspannendsten Positionen beim Oralsex: Der Geblasene liegt auf dem Rücken und lässt den anderen arbeiten. Dieses Geschenk kann man dann mit geschlossenen Augen empfangen oder sich die Aktion genussvoll ansehen. Immer daran denken, der andere dort unten will belohnt werden für seine Wohltaten. Also schön stöhnen, wenn es sich besonders geil anfühlt. Mit der Hand auf seinem Hinterkopf die Bewegungen steuern. Und ab und an mal den Augenkontakt suchen. Es gibt nichts Schöneres, als einen devoten Blick von dort unten und ein genießerisches Augenblitzen als Antwort von oben.

Es geht aber auch arbeitsteilig. Das nennt man dann "69". Beide blasen gleichzeitig. Der eine liegt zum Beispiel auf dem Rücken, der andere kniet darüber. So kommen beide in den Genuss der oralen Behandlung. Mit dem Stöhnen als Kommunikationsmittel wird es etwas schwieriger, ist aber nicht ganz unmöglich. Zwischendurch muss man ja mal Luft holen. Wer unten liegt, hat den Vorteil, dass er besser an das Gemächt des anderen herankommt. Auch die Hoden hängen direkt vor der Nase und können gelutscht und geleckt werden. Etwas bequemer für beide ist die 69er-Stellung in Seitenlage. Das ist übrigens auch die bevorzugte Haltung, wenn in der Gruppe geblasen wird. Ein Kreis wird gebildet, wo jeder beim nächsten bläst.

Es geht auch im Sitzen: Damit der Bläser an alles heran kommt, muss der andere im wahrsten Sinne des Wortes die Beine breit machen. Der Geblasene kann allerdings weniger durch eigene Bewegungen das Geschehen steuern. Also einfach mal machen und verwöhnen lassen.

Der Blas-Klassiker für Quickies zwischendurch findet im Stehen statt: Auf der Klappe, im Cruisingpark oder einfach auch nur, weil es geil ist. Besonders für Rollenspiele, in denen der Bläser sich devot gibt, ist diese Position die Beste. Und wer gern auf den Körper des anderen abspritzt, hat im Stehen ebenfalls die beste Ausgangsposition. Mancher Bläser ist allerdings so gut, dass der Geblasene schon mal wackelige Knie vor Erregung bekommt. Eine Wand oder ein Baum zum Anlehnen hilft da.

Meistens ist der Bläser der aktive Part. Das heißt, er steuert die Bewegungen mit seinem Kopf, er entscheidet, wo er jetzt gerade am liebsten schlecken und knabbern will. Ob er nur die Eichel bearbeitet oder ihn in ganzer Länge in den Mund steckt.

Es gibt aber auch den passiven Bläser, der einfach nur den Mund aufmacht. Der so genannte Mundfick kann in verschiedenen Positionen stattfinden. Der Bläser liegt auf dem Rücken, leicht erhöht gegen eine Wand gelehnt, der andere steht mit gebeugten Knien über ihm. Oder aber er sitzt auf deiner Brust. In der Position ist es hilfreich, wenn eine Hand unterstützend den Kopf stützt, sonst gibt es schnell Nackenstarre.

Blasen im Poppersrauch

Manche lehnen Poppers generell ab, andere mögen es ganz gern mal. Blasen im Poppersrausch wird von letzteren wegen der enthemmenden Wirkung häufig als sehr angenehm empfunden. Es hilft auch beim Deep Throaten, und es gibt keine Probleme wie beim Ficken mit einem Schwanz, der aufgrund des abfallenden Blutdrucks schon mal seine Erektion einbüßt. Wie auch beim Alkohol oder anderen rauscherzeugenden Substanzen sollte man sich aber immer vorab genauestens über Wirkungen und Risiken informieren und dann entscheiden, ob man es einsetzen möchte.

In dem Zusammenhang ist auch der Hinweis auf das persönliche Risikomanagement wichtig. Alkohol und andere Drogen enthemmen, aber sie beeinträchtigen mitunter auch das Einschätzungsvermögen bezüglich gesundheitlicher Gefahren. Wer sich in den Mund spritzen lässt, der setzt sich dem Risiko einer möglichen HIV-Infektion aus. Es gilt nach wie vor die Safer-Sex-Regel: Blasen okay, raus bevor es kommt.

Wer sich in einen Darkroom begibt und den Mund aufmacht, der sieht in der Regel nicht, was er sich da in den Mund stecken lässt. Und bemerkt so eventuell auch nicht die roten Syphillis-Flecken auf der Eichel oder den eitrigen Tripperausfluss. Sexuell übertragbare Krankheiten kann man sich beim Blasen ohne Gummi immer einhandeln. Derjenige, der sich gerne eine blasen lässt, trägt somit eine große Verantwortung. Nicht nur für sich, auch für den anderen. Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Genitalien ist wichtig. Ebenso das Geben eines deutlichen Signals, wenn man kurz vor dem Abspritzen ist. Damit noch genug Zeit für den anderen bleibt, den Mund wieder zuzuklappen.



#1 Kai RAnonym
  • 27.10.2014, 19:24h
  • "Blasen im Poppersrauch

    Manche lehnen Poppers generell ab, andere mögen es ganz gern mal."

    Ich denke mal es war der PoppersrauSch gemeint!

    Wäre mir neu das man Poppers rauchen kann.
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