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Zum ersten Mal hat ein gleichgeschlechtliches Paar beim indischen Liebestempel Taj Mahal zeremoniell geheiratet.

Die beiden Schwedinnen Sandra (19) und Sarah (18) haben dazu einen Priester des benachbarten Mahadeva-Shiva-Tempels überredet. In Indien ist die Homo-Ehe – ebenso wie Homo-Sex – eigentlich verboten. Allerdings spendete die Beiden an den Tempel und versprachen dem Priester, ein Leben lang seine Schülerinnen zu sein. Außerdem, so erklärten sie, sei Homosexualität in ihrer Heimat Schweden normal.

Daraufhin führte der Priester die Zeremonie durch und erklärte: "Auch wenn im Hinduismus solche Ehen nicht erlaubt sind, bin ich beeindruckt mit der Zuneigung der zwei Frauen für das Denkmal der Liebe", wie der Taj Mahal in Indien auch genannt wird.

Die beiden leben seit einem Jahr in Neu-Delhi und arbeiten dort für eine Kinderhilfsorganisation. ""Wir lieben uns seit unserer Kindheit", erklärte Sandra. Sie sagte weiter, sie habe sich mit dem Taj Mahal und seiner Geschichte beschäftigt. Das habe sie dazu bewogen, eine Eheschließung beim Monument anzustreben.

Der Taj Mahal (auf Deutsch auch Tadsch Mahal geschrieben) wurde im 17. Jahrhundert von Großmogul Shah Jahan zum Gedenken an seine verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal erbaut. Es befindet sich auf einer 100 mal 100 Meter großen Marmorplatte. Das Mausoleum ist rund 60 Meter hoch und breit. Es gilt heute als der größte Anziehungspunkt für Frischvermählte in Indien. (dk)



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