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  • 06. November 2008, noch kein Kommentar

Für die einen ist er der beste Bond aller Zeiten, für uns ist er der knackigste Nachfolger seit Sean Connery. Im zweiten Abenteuer kämpft er ohne Badehosen-Auftritt.

Von Christian Scheuß

Als Daniel Craig in der vergangenen Woche in Berlin das neue Bond-Abenteuer "Ein Quantum Trost" persönlich präsentierte, gab es erst mal ein Dementi. "Ich wollte nie einen schwulen Bond", sagte er der Presseagentur dpa, die ihn nach angeblichen Äußerungen, er könne sich einen männerliebenden Geheimagenten vorstellen, befragte. Wie uncool. Vielleicht hatte er auch nur wieder Angst, dass man ihn zu seinem Auftritt in der Badehose in "Casino Royale" ausquetscht. Der 40-jährige will sich nämlich lieber an seinen schauspielerischen Fähigkeiten messen lassen, nicht an seinen körperlichen Attributen, die er in der Szene am Meer so eindrucksvoll präsentierte.

Eine Badehosenshow wird es diesmal nicht geben, ausgiebige Bauchnabelshows schon. Und auch wenn die einen über den Titel des Streifens meckern, die anderen den Bondsong schrecklich finden und die dritten durch die überbordenden Actionszenen völlig verwirrt sind, für Fans des Schauspielers, der in der Vergangenheit bereits schwule Rollen verkörpert hat (Love Is The Devil) und für Fans des Genres ist dieser Film allemal lohnenswert.

Die Story: Nachdem er von Vesper, der Frau, die er (in Casino Royale) geliebt hat, betrogen wurde, kämpft 007 gegen das Verlangen an, seine nächste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M den bösen Mr. White, der enthüllt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist als zunächst angenommen. Die Spur führt zum Geschäftsmann Dominic Greene. Auf einer Mission, die ihn nach Österreich, Italien und Südamerika führt, findet Bond heraus, dass Greene ein Komplott schmiedet und versucht, die totale Kontrolle über eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen der Welt zu gewinnen.

Auch wenn Daniel Craig keinen schwulen Bond möchte, es ist ein Quantum Trost für uns, dass er immer noch der knackigste Agenten-Nachfolger seit Sean Connery ist.

Youtube | Daniel Craig in seiner Rolle als schwuler Lover in "Love Is The Devil"