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Zärtlichkeiten im Boxring werden bestraft: Weil ein US-Boxer seinem Gegner einen liebevollen Schmatzer auf den Hals setzte, erhielt er zwei Punkte Abzug.

Bei einem Boxkampf in Temecula (US-Bundesstaat Kalifornien) hat der Profi Trenton Titsworth seinen Gegner Jesse Vargas während des Kampfes geküsst. Vargas hatte ihn zunächst ein paar Schläge versetzt, so dass Titsworth sich um seinen Gegner klammerte, seine Lippen zärtlich am Hals des Gegners anspitzte und eiskalt zuküsste.

Vargas fand das gar nicht lustig: Obwohl der Schiedsrichter den Kampf eigentlich unterbrochen hatte, knallte er dem Bützchen-Verteiler eine ins Gesicht. Auch der rundliche Untparteiische war außer sich: "Man küsst keinen anderen Boxer", so die Belehrung. "Du wirst noch disqualifiziert, wenn du dich so unsportlich verhältst. Das ist deine letzte Chance." Der peinlich berührte Titsworth erhielt daraufhin zwei Punkte Abzug.

Der Boxkampf wurde live im Pay-TV-Kanal HBO ("Sex and the City") übertragen. Genüsslich wurde die Szene in Zeitlupe gezeigt. Danach machen sich die beiden Kommentatoren über den Küssenden lustig: "Das machen halt viele Jungs, wenn man sie küsst", meint der eine. "Mit einem Namen wie Titsworth kann sich der Gegner glücklich schätzen, dass er ihn nicht befummelt hat", kalauert der andere.

Einen Einfluss auf das Ergebnis hatte der Punkteabzug indes nicht: Der liebestolle Titsworth verlor mit 34 zu 39 Punkten. Jetzt braucht er wohl erstmal Streicheleinheiten. (dk)

Youtube | Der Kuss


#1 xyAnonym
  • 06.11.2008, 22:34h
  • Wie die Erfahrung lehrt, sind jene, die sich am meisten vor Homosexualität fürchten, diese am meisten verabscheuen und am lautesten verlachen oder verteufeln, in ihrem tiefen Innern meist die größten Schwuchteln.
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#2 RabaukeAnonym
  • 07.11.2008, 10:05h
  • Also ich find diesen Kuß sollte man um die Welt schicken. Find das richtig sexy. Wenn schon der Profifussball sich im outing ziert, dann also bitte der Boxsport:)
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#3 felixAnonym
  • 07.11.2008, 16:17h
  • Wie tief muss queer.de sinken, um so zu schreiben: "Weil ein US-Boxer seinem Gegner einen liebevollen Schmatzer..." - seid ihr noch ganz frisch? Muss euch noch erklärt werden, dass dies zur Demütigung des Partneres dient? Sprecht ihr bei Vergewaltigern auch von "liebevollen Schmatzern" gegenüber dem Opfer?

    Ich denke, da hat wohl jemand schwanzgesteuert geschrieben... schade!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.11.2008, 17:24h
  • Na super! Fehlt nur noch, dass im Fußball nach einem Torjubel fürs Abknutschen die Rote Karte gezeigt wird! Peinliche USA!
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#5 stromboliProfil
#6 seb1983
  • 07.11.2008, 20:57h
  • Seinen Coach kann er ja gerne ablecken aber seinen Gegner sollte er eine verpassen und Ihn nicht anknabbern, sonst kommt am Ende noch was raus wie bei Mike Tyson

    Vergewaltigt hat er Ihn nun nicht *g*, es sollte den Gegner wohl eher aus der Fassung bringen, aber da war wohl eine Gehirnwindung grade falsch verdrahtet *g*
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#7 antos
#8 Tufir
  • 10.11.2008, 11:09h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • "Fehlt nur noch, dass im Fußball nach einem Torjubel fürs Abknutschen die Rote Karte gezeigt wird! Peinliche USA!"

    Ist es wirklich so peinlich, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu ahnden? Mit zwei Strafpunkten ist er eigentlich noch ganz gut davongekommen.
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