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  • 10. November 2008, noch kein Kommentar

Nur für Erwachsene: Die von Hand bedruckten Shirts des Bremer Fashion-Labels Stylesucks.

Von Carsten Weidemann

Die T'Shirts, Hoodies und Sweatjacken von Stylesucks waren der Renner auf dem 3. Berliner Pornfilmfestival: Die Prints zeigen Bondage-Szenen, im Liebesspiel verschlungene Körper, sich küssende Frauen, gespreizte Schenkel - ohne explizit zu werden. Sie sind frivol, teilweise provokant, eindeutig doppeldeutig. Sie erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick, lassen viel Spielraum für Fantasien.

"Die Nachfrage nach stilvollen erotischen Motiven auf T'Shirts ist groß", erklärt Stylesucks-Chefin Jessica Aepler. "Wir spielen mit dem Lebensgefühl von Sex, Drugs and Rock'n Roll. Mit unserer Kollektion richten wir uns an selbstbewusste Männer und Frauen, die modisch einen klaren, lustvollen Standpunkt beziehen."

Die Stylesucks-Shirts werden seit 2002 in Bremen von Hand bedruckt. Stefan Meichau, kreativer Kopf des Unternehmens, wollte "die visuelle Ödnis" auf dem T-Shirt-Markt mit neuen Ideen beenden. Er entwirft die anspruchsvollen, ästhetischen Motive und setzt sie grafisch erstklassig um: "Ich mag es erotisch und plakativ aber nicht zu offensichtlich. Unsere Motive sind professionell, nicht peinlich", beschreibt er seinen unverwechselbaren Stil.