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Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben bei ihrer diesjährigen ordentlichen Bundesmitgliederversammlung in Düsseldorf den Bundeschef Reinhard Thole in seinem Amt bestätigt.

In einer ersten Stellennahme dankte kündigte erste programmatische Ansätze für die kommenden zwei Jahre an: Schwerpunkte bilden die gesamtgesellschaftliche Gleichstellung und Achtung von homosexuellen Lebensgemeinschaften, das Thema "Homosexualität und Bildung" sowie die HIV/Aids-Prävention.

Thole erklärte, es gebe in CDU und CSU weiterhin Ablehnung gegen Homosexuelle. Er sehe das aber als Ansporn, denn es zeige sich, wie wichtig die Existenz eine schwul-lesbischen Interessenvertretung innerhalb der Union sei: Als konstruktiv-kritischer Partner werden wir unseren Fokus weiter darauf richten, die Akzeptanz von Homosexuellen zu stärken. Mit der erstmaligen Aufnahme von Passagen zu homosexuellen Lebenspartnerschaften in die Grundsatzprogramme von CDU und CSU im vergangenen Jahr haben wir einen wichtigen gesellschaftspolitischen Durchbruch erstreiten können". Im CDU-Grundsatzprogramm werden nun schwul-lesbische Lebensweisen "respektiert", allerdings wird darin nach wie vor die gleichgeschlechtliche Ehe und die Homo-Adoption abgelehnt (queer.de berichtete) "Auch auf dem kommenden Bundesparteitag der CDU Deutschlands, der vom 30. November bis zum 2. Dezember in Stuttgart stattfinden wird, werden wir uns wieder als selbstbewusstes und deutlich vernehmbares Sprachrohr für unsere Anliegen einsetzen", so der Bundesvorsitzende selbstbewusst.

Zum stellvertretenden Bundeschef wurde Björn Beck aus Wiesbaden im Amt bestätigt und Boris Ziegler aus Köln neu gewählt. (pm/dk)



#1 Krzyszek
  • 12.11.2008, 13:24h
  • Kann mir jemand erklären, warum eine solche Meldung in der Rubrik "Szene" erscheint? "Politik wäre doch sicher angebrachter.
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#2 UlfAnonym
#3 Krzyszek
  • 12.11.2008, 16:02h
  • Antwort auf #2 von Ulf
  • Weil es sich bei der CDU um eine politische Partei handelt, und die LSU bezeichnet sich laut Artikel als schwul-lesbische Interessenvertretung innerhalb dieser Partei.

    Unter "Szene" verstehe ich zumindest etwas ganz anderes.
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#4 stromboliProfil
  • 15.11.2008, 12:29hberlin
  • Antwort auf #3 von Krzyszek
  • die cdu zwar eine partei, ihr anhängsel aus der schwulen nische aber höchstens als feigenblatt einer, ansonsten gegenüber schul/lesbischen belangen, nackten interessengruppierung dient.
    Also die einordnung in szene oder eher noch boulevard, gerechtfertigt ist!

    "... die LSU bezeichnet sich laut Artikel als schwul-lesbische Interessenvertretung innerhalb dieser Partei...." ; das darf die lsu nur in der zeit vom 11.11.11:11 bis aschermittwoch ungestraft behaupten! Narrhallamarsch..............
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