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Kommentare zu:
Gewalt gegen Schwule: CDU kritisiert Rot-Rot


#11 JacNsakEhemaliges Profil
  • 11.11.2008, 16:10h
  • Antwort auf #1 von Der Begum Aga Khan ihre Nase
  • Ich glaube, der Name wurde in einer gewissen Altersgruppe sehr großzügig ausgeschüttet, da haben wir alle die nächsten Jahre noch reichlich von. Sascha ist das neue Detlef.

    Mal so zum Küssen. Händchenhalten in der Öffentlichkeit, was ja fast immer etwas demonstratives hat (HALLO schaut her! WIR gehören nämlich zusammen! HUHU!) und wenn ich noch anfange mir darüber Gedanken zu machen, ob ich das überhaupt darf, verliert es spätestens dann sowieso jeglichen Charme. Jedenfalls für mich. Wenn es denn dann auch gleich noch ein politisches Statement sein soll, dann aber bitte konsequent. Wer lässt schon freiwillig jemanden schlagen, den er gerade noch geküsst hat...

    Da der Herr Steuer in einem Alter ist, als man sein Coming out hatte, während der §175 noch bundesweit existierte (1994 abgeschafft) und es noch keine Kombitherapien für HIV gab , finde ich das ganze Gemopse, ob "es denn schon wieder soweit sei" abstrus. Als wenn früher niemand auf die Fresse bekommen hätte; alle Welt, außer den fiesen Ausländern, die Homos schon immer geliebt hätte und als wenn das die goldenen Zeiten gewesen wären, in denen Kondome vom Himmel regneten und die schwulen Massen auf den Straßen, sich gegenseitig liebend, Revolution betrieben...VolksvertreterInnen leben von Volk, das sich gerne (stell)vertreten lässt.

    Schwule sind eine sehr wichtige Zielgruppe in Berlin, das wissen alle Parteien. Am Besten mal genauer hinsehen, wer einem da etwas verspricht bzw. warum er das eigentlich tut und wen Parteien oder Vereine demonstrativ an die Spitze stellen, wem man den Ackergaul abnehmen kan und wer ein rausgeputztes Zirkuspferd ist, also bitte, benutzens doch mal ihr Hirn, Herrschaften! Dafür haben sie es schließlich bekommen. Die Brille gefällt mir übrigens.
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#12 RabaukeAnonym
  • 11.11.2008, 16:13h
  • Cool das mal Jemand etwas sagt! Meinem Freund brachen solchge Raudis zwei Zähne aus und mir zwei Rippen. Ist zwar 2 Jahre her und auch angezeigt. 6 Monate später der "nette" Bescheid der Einstellung. Sollte mir nochmal sowas passieren, ich frage nicht mehr, dann gibts Plautze und alles auf die Mappe was geht, ohne nettes diskutieren. Diese Homohasser haben uns damals auch nicht gefragt, wieviel Schmerzen oder Geld die Körperverletzung an meinem Partner und mir kam?
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#13 KlartextAnonym
  • 11.11.2008, 16:51h
  • Wer sich zielgerichtet für die Lebensqualität und die Rechte von Schwulen einsetzt benötigt neben einem humanistisch geprägtem Weltbild durchaus auch eine gehörige Portion strategischen Pragmatismus.

    Deshalb ist es absolut in Ordnung dass nun langsam endlich spürbarer Druck auf den in der Frage der Abwehr von Homophobie verschlafen wirkenden Senat, sowie auf den nächsten hoffentlich bald folgenden runden Tisch aufgebaut und verstärkt wird.

    Allerdings erwarte ich von Herrn Steuer und von der BISHER für mich noch nicht wählbahren CDU neben klaren Worten dort wo sie regiert auch klare Taten. Denn allein diese werde ich bei zukünftigen Wahlen in meine Entscheidung mit einbeziehen.

    Ich hoffe dass dies bei allen Politikern insbesondere allen Berliner Politikern angekommen ist!
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#14 Katrin
  • 11.11.2008, 17:06h
  • Da hat also auch die CDU mittlerweile mitbekommen, dass die SPD ihre Position rechts von der CDU einnimmt und die Grünen in Berlin vorführt. Fehlt noch dass die Transe aus Rom die SPD wegen Homofeindlichkeit kritisiert.
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#15 MichaelAnonym
#17 JacNsakEhemaliges Profil
#18 Thomas Birk, MdA BerlinAnonym
  • 11.11.2008, 20:01h
  • Wir Berliner Grünen schweigen nicht zu Gewalt und Homophobie, ob sie von Menschen mit deutscher oder von nichtdeutscher Herkunft ausgeht. Und wir fordern auch klar zielgruppenspezifische Maßnahmen gegen Homophobie. Aber wir verzichten auf populistische Sprüche. Was soll denn das heißen, "- wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen?!" Männliche Schüler türkischer oder (deutsch-)russischer Herkunft lehnen bis zu 80 % sich küssende Männer ab. Diese Jugendlichen sind aber meist hier geboren oder jahrelang hier, haben häufig die deutsche Staatsbürgerschaft und sind durch ein deutsches Bildungssystem gelaufen, das hier gnadenlos versagt hat. Da sind solche Drohungen völlig fehl am Platz und gehen an der Aufgabe, die vor uns steht, vorbei. Die Prägungen durch ihre Eltern, in deren Herkunftsland Homophobie zur Staatsdoktrin gehört, müssen aufgebrochen werden durch aktive Aufklärung in Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Verbänden und Vereinen. Und wenn sie Gewalt anwenden, müssen sie schnell vor den Jugendrichter. Aber 50 % der Berliner Jugendlichen sind Migranten, sie sind Teil unserer Gesellschaft, aber das will die CDU bis heute nicht wahrhaben.

    Und ich würde mir das gleiche Engagement der CDU für Lesben und Schwule wünschen, wenn es nicht darum geht, uns für populistische Zwecke zu instrumentalisieren. Gemeinsame Kindererziehung oder gleiche Steuerrechte will sie uns weiterhin vorenthalten, aber dann vom Selbstverständnis der Homosexualität faseln. Ich freue mich auf die Ausladung des Papstes, der ja demnächst nach Berlin kommen will, durch Herrn Steuer persönlich.
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#19 Tim_ChrisProfil
  • 11.11.2008, 20:26hBremen
  • Antwort auf #2 von Carsten
  • "Auf was warten wir ?"

    - Auf Sommer.
    - Schönes Wetter.
    - Dass es Partybier dazu gibt.
    - Ansehnliche Jungs und lecker Outfit.
    - Das es nicht zu warm ist.
    - Nicht zu kalt ist.
    - Die neueste Mode endlich im Schrank hängt.
    - Der Pickel von der Nase verschwunden ist.
    - Der Teint richtig ist.
    - Die Frisur perfekt sitzt.
    - Die richtigen Schuhe vorhanden sind.
    - Das Tattoo fertig gestochen ist.
    - Die Entzündung vom neuesten Piercing abgeheilt ist.
    - Nicht gerade ein geiler Fick vor der Tür wartet.
    - Mal etwas wirklich todlangweiliges im TV kommt.
    - GR einen Totalausfall von mindestens 24 Stunden vorhersagt.
    - Paris Hilton die Ansprache hält...

    Sorry, habe wohl zuviel "pups" gelesen.

    Aber ich warte eigentlich darauf, dass irgendwer das Talent aufbringt, tatsächlich eine Großdemo jenseits von CSD Parade zu organisieren. - Vielleicht sogar nicht nur in Berlin, sondern zeitgleich auch in anderen geeigneten Großstädten. Berlin ist ja nicht die einzige Stadt mit Problemen. Als geeignet erscheinen mir da München, Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg. Hier wären für die Meisten die Anfahrtswege nicht so übertrieben lange und es könnten vielleicht ein paar mehr Leute zusammen kommen. Je mehr, desto besser.
    Ich weiß, ich bin ein Träumer und die Organisation ist vermutlich viel zu schwierig, aber so was muss doch irgendwie machbar sein. Ich meine, die Amis kriegen es doch auch hin.
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#20 resi von der almAnonym
  • 11.11.2008, 21:12h
  • Antwort auf #18 von Thomas Birk, MdA Berlin
  • das gefällt mir.

    17 Prozent der Migrantinnen und Migranten haben keinen Schulabschluss, über 40 Prozent keine Ausbildung und ihre Arbeitslosenquote ist doppelt so hoch. Jeder Zehnte Minijob-Beschäftigte hat einen Migrationshintergrund. Der kürzlich veröffentlichte 3. Armutsbericht der Bundesregierung bestätigt: Menschen mit Migrationshintergrund sind mit 28,2 Prozent deutlich stärker als Deutsche von Armut betroffen. Und mit der Zunahme der Niedriglohnbeschäftigten wächst diese Armut: Mehr als ein Drittel der Beschäftigten, 36,4 Prozent, haben einen Verdienst unterhalb der Niedriglohnschwelle.

    der ganze rummel dient zur ablenkung der primär
    sozialen und bildungpolitischen ursachen.

    bundesweit
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »

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