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Erst letztes Jahr sorgte ein amerikanischer Transmann für Schlagzeilen, als er ein Mädchen zur Welt brachte (queer.de berichtete). Jetzt ist Thomas Beatie aus Oregon wieder schwanger.

Der 34-Jährige erklärte gegenüber dem TV-Magazin "20/20", dass er ein zweites Kind erwartet. Es wird Mitte Juni voraussichtlich Mitte Juni das Licht der Welt erblicken. "Ich fühle mich gut", erklärte das werdende Elternteil. "Ich habe meine Hormone überprüfen lassen und alles ist im grünen Bereich."

Beatie wurde im Körper einer Frau geboren, hat aber vor zehn Jahren eine Geschlechtsanpassung durchführen lassen. Seitdem ist er offiziell ein Mann. Seine weiblichen Fortpflanzungsorgane hat er aber behalten. Grund für die Schwangerschaft: Seine 46-jährige Frau Nancy kann keine Kinder bekommen, weil ihr die Gebärmutter entfernt worden war. So kann sich das Ehepaar doch noch ihren Kinderwunsch erfüllen.

Wie schon beim ersten Kind Susan, das im Juni dieses Jahres geboren wurde, ließ sich Beatie künstlich befruchten. Biologisch gesehen ist er die Mutter. (dk)

Youtube | CNN-Bericht über Thomas Beatie


38 Kommentare

#1 SamuelAnonym
  • 14.11.2008, 11:56h
  • Und was ist so berichtenswert an dem Umstand, dass ein Mensch mit weiblichen Fortpflanzungsorganen Kinder bekommt? Passiert das nicht jeden Tag?
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#2 Chris_Anonym
  • 14.11.2008, 14:00h
  • Also ich finde es auch nicht besonders berichtenswert, aber der Mann/Frau-Typ möchte sich halt gern in Szene setzen, vielleicht wäre mal ein Besuch bei einem Psychologen angebracht, statt ständig neue Kinder zu bekommen.
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#3 JayAnonym
  • 14.11.2008, 15:10h
  • Antwort auf #2 von Chris_
  • Ich denke nicht, dass er (*) sich in Szene setzen möchte, er wollte möglicherweise einfach eine Lanze für Transmänner brechen, erst recht für jene ohne 08/15-Lebensumstände.

    Und Kinder bekommen kann er doch, soviele er und seine Partnerin möchten - wie jedes andere Pärchen auch. Warum sollte man wegen eines Kinderwunschs einen Psychologen aufsuchen? Machen die wenigsten Paare.

    (*) Wieso nennst du ihn einen Mann/Frau-Typen? Er ist ein Mann, auch wenn er "weibliche" Fortpflanzungsorgane hat.
    Ihc finde es traurig, wenn man sich durch noch recht unbekannte Identitäten in der eigenen (Geschlechts-)Identität angegriffen fühlt und dann mit Angriffen auf "die anderen" reagiert.
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#4 Chris_Anonym
  • 14.11.2008, 16:20h
  • Antwort auf #3 von Jay
  • Richtig sie ist ein Möchtegernkerl.

    Sie sollte auch nicht den Psychologen wegen eines Kinderwunsches aufsuchen, sondern wegen ihres primären Wunsches ein Mann zu sein, verbunden mit dem Wunsch gleichzeitig Mutter zu sein.
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#5 seb1983
  • 14.11.2008, 19:32h
  • Schon erstaunlich was moderne Medizin so alles kann.
    Die richtigen Pillen einwerfen, ein bischen rumschnibbeln, und schon fährt der Hormonspiegel Achterbahn.

    Ich hoffe das Kind kommt gesund zur Welt, aber was "der Mutter" da abzieht ist eine Freakshow.
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#6 Chris_Anonym
#7 gatopardo
  • 14.11.2008, 22:25h
  • Naja, eine ehemalige Frau, die sich im falschen Körper befand und nun ein Mann ist. Bis dahin ist das ja auch in Ordnung, wenn mich nun nicht wieder seine ganz und gar weibliche Besinnung auf Eierstöcke und Gebärmutter irritieren würde, wo dieses Ehepaar mit Kinderwünschen doch auch auf die Idee einer Adoption kommen könnte ?
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#8 JacNsakEhemaliges Profil
  • 15.11.2008, 05:35h
  • Und aus den Ecken und Ritzen, sah ich
    blanken Gebärneid blitzen. Wider die Natur, anyone?

    Beat´em Tom Beatie.

    "In actual fact, the female function is to relate, groove, love and be herself, irreplaceable by anyone else; the male funciton is to produce sperm. We now have sperm banks."
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#9 AntichristProfil
  • 15.11.2008, 08:41hHH
  • Antwort auf #6 von Chris_
  • @Chris_: "Richtig sie ist ein Möchtegernkerl." "dass sie sich die Achselhaare rasieren könnte, oder will sie auch noch die 80.er-Jahrer-NENA kopieren?!"
    Merkst du eigentlich, wie diskriminierend du hier vor dich hin blubberst?
    DU bist wahrscheinlich ein "ganzer Kerl" mit bio gewachsenem XL Schwanz, sowie dicken Eiern, der sich wie viele andere Männer heimlich wünscht selbst ein Baby austragen zu können, dem es aber viel zu peinlich wäre wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Was sollen denn auch die Nachbarn oder gar Freunde denken? Passt ja so gar nicht ins Heten-Normal-Bild. Ein ganzer Kerl muss mindestens einen naturgewachsenen Schwanz nebst Eiern haben, darf zudem höchstens einen Bierbauch vor sich herschieben, aber wehe statt des Bierspecks befindet sich ein Baby in diesem Bauch.
    Entschuldige, aber deine Antworten sind zum Kotzen.
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#10 stromboliProfil
  • 15.11.2008, 09:31hberlin
  • Antwort auf #7 von gatopardo
  • tja lieber freund, da kommen wir ins grübeln...
    wiederspricht das doch allen unseren vorstellungen von geschlechtszuordnung, wobei , wie im wort enthalten es um ORDNUNG geht!
    Wo kämem wir hin, würden wir unsere "identitäten" wählen wie unsere parteien, um bei bedarf dann mal schnell die fraktion zu wechseln...

    Was empört uns , wenn eine person sich dem regelwerk verweigert? Wie tief ist unsere solidarität oder "toleranz" ( ich wage nicht mal von akzeptanz zu reden!) um mit dem TABU-bruch um zu gehen.
    Da will sich jemand auf "NICHTS" fest legen... igittitgitt... Wie soll man da als fixierter schwanz oder mösenträger noch seine (ohnehin zweifelhafte , weil schwul/lesbische) herkunft begründen, gleichzeitig " sich tolerant" gegenüber " menschen im falschen körper" geben. Um dann zu sehen das die person einem "verarscht".
    Oder hat @JacNsak recht mit der annahme vom gebärneid? Das wir wie heti und blödi über die sensationsmeldung herfallen, als wären wir auf bild/bunte entzug gesetzt worden.

    Vieleicht sollten wir, wenn wir schon den müll konsumieren, wenigstens ihn nutzen: schicken wir doch diese "horrormeldung" an unsere unterdrücker wie popen, christenvereinigungen und andere gottseimitunsbeimzeugungsakt akteure.Vieleicht( hoffentlich!) stürzen die sich in folge von ihren kanzeln... !
    Bleibt die erkenntnis: es braucht derzeit nur noch die gebärmutter und das sperma um der fortpflanzung willen; die personen hingegen werden zunehmend austauschbar. Das schafft neue verhältnisse!
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