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  • 14. November 2008, noch kein Kommentar

Eine Studie zeigt: Schwule und Lesben setzen allein in den USA 70 Milliarden Dollar für Reisen um – das sind gut fünf Prozent der US-Reisebranche. Beliebtestes Reiseziel ist New York City.

Community Marketing sammelte in seiner jährlichen "LGBT Tourism Study" für 2008 die Daten von 50.000 Schwulen und Lesben aus verschiedenen Einzelumfragen und befragte zusätzlich 4.000 Homo-Reisende. Die vier beliebtesten nationalen Ziele der Homo-Touristen blieben dabei gleich: Hinter New York (24 Prozent), vor dem Spielerparadies Las Vegas (22 Prozent), San Francisco (21 Prozent) und Los Angeles/West Hollywood (18 Prozent). Fünfter und größter Aufsteiger ist Chicago (18 Prozent).

Durchschnittlich legten US-Homos ihre Milliarden in vier Geschäfts- oder Urlaubsreisen in den vergangenen zwölf Monaten an – sie verbrachten dabei im Hotel zehn Tage bei Erholungsausflügen und vier Tage für den Beruf.

CSDs sind für Reiselustige beliebte Events: Rund ein Viertel der Schwulen und Lesben reisten mehr als 80 Kilometer an, um an einer "Gay Pride"-Parade teilzunehmen. Vier Prozent waren bei einem Leder-Festival dabei, nochmals vier Prozent bei einem Bären-Festival und zwei Prozent bei einem schwul-lesbischen Sportevent.

Trotz der Wirtschaftskrise scheinen Schwule und Lesben weiterhin viel zu reisen: 30 Prozent reisten mehr als im Vorjahreszeitraum, 31 Prozent weniger. Hotelübernachtungen nahmen demnach zu, während das Verkehrsmittel Flugzeug und die Geschäftsreisen ein leichtes Minus verbuchten.

Urlaube wurden vermehrt im Internet gebucht: 37 Prozent gaben an, auf einer Travel-Website wie Travelocity ihre Reise komplett zusammengestellt zu haben. Acht Prozent benutzten ein Reisebüro, der Rest kombinierte die Anbieter oder buchte auf anderem Wege. (dk)