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  • 22. November 2008, noch kein Kommentar

Auch wenn sie die Dekade noch nicht ganz voll hat, wie es der Untertitel verspricht, steht die erste "Best of" von Christina Aguilera in den CD-Regalen. "Keeps Gettin’ Better" heißt die Sammlung – und der neue Hit der Sängerin.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Mariah Carey sah sich einst ständigen Vergleichen mit Whitney Houston ausgesetzt – und dürfte mittlerweile als Siegerin aus dem Rennen hervorgegangen sein. So ähnlich verhält es sich auch mit Christina Aguilera, nur dass ihre größte Konkurrentin Britney Spears gerade die Kurve bekommt und den Chartsthron erfolgreich verteidigt. Na gut, Pink oder Beyonce haben natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die ersten Plätze in den Hitlisten geht, vor allen Dingen stimmlich sind die nun wirklich "gefährlich". Alle genannten Ladys haben neue Alben am Start – Aguilera probiert es mit ihrer ersten Hit-Sammlung: "Keeps Gettin’ Better", marketinggerecht nach der aktuellen Single benannt. Und die stimmgewaltige Diva hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich analog zu Spears auch einen "neuen" elektronischen Sound verordnet.

Youtube | Christina Aguilera mit ihrem Hit ''Hurt'' bei "Wetten, dass..?''

So gibt es neben den zwölf größten Hits ihrer Karriere (leider verzichtete man auf ihre vielleicht schönste Ballade "The Voice Within") vier neue Songs, darunter elektronische Varianten ihres ersten Hits "Genie In a Bottle" (1999, nun "Genie 2.0") sowie von der Überballade "Beautiful" (heißt nun "You Are What You Are" und erinnert an Songs von Air). Auf dem Cover und im Booklet warten Pop-Art inspirierte Bilder auf die Fans – ebenfalls eine gelungene Angelegenheit, denn bei allen musikalischen Experimenten, die Aguilera und Konkurrenz ausprobieren, bleiben sie doch lupenreine Pop-Sängerinnen. Und die zwölf knackigen Up-Tempo- und ergreifenden Balladen-Hits belegen nachdrücklich, warum die Aguilera auch nach fast zehn Jahren als Größe im Musikgeschäft immer noch ganz vorne mitmischt. Und – ein Ende ist nicht in Sicht!