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Die grüne Bundestagsfraktion fordert einen nationalen Aktionsplan gegen Homophobie. Die Bundesregierung sei im Kampf gegen Schwulen- und Lesbenfeindseligkeit ein "Totalausfall".

Anlass war der Kongress "Dem Hass keine Chance - Homophobie entschieden entgegentreten", zu dem die Fraktion am Wochenende geladen hatte. "Die Bundesregierung ist beim Kampf gegen Homophobie ein Totalausfall", beklagte Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck. "Die zuständigen Minister Schäuble und von der Leyen ignorieren das Ausmaß der Homophobie in unserer Gesellschaft und sind untätig. Bei den Programmen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus wird das Problem der Homophobie faktisch ausgeklammert".

Die Politik sei nun in Bund, Ländern und Kommunen gefordert, für ein Klima der Achtung und des Respekts zu werben. Gleiches gelte für gesellschaftliche Gruppen. Die Grünen führten dabei zehn Punkte auf, die angegangen werden müssten. In diesen soll einerseits betont werden, dass der Staat klar gegen Homophobie Stellung bezieht (etwa im Kampf gegen homophobe Gewalt oder durch die vollständige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften). Zum anderen sollen Brennpunkte der Homophobie angegangen werden. Die Grünen nennen hierbei etwa Migranten, Fußballstadien oder Religionsgemeinschaften. (dk)



#1 GerdAnonym
  • 24.11.2008, 13:11h
  • ... und ändern wollen die Grünen dies, indem sie im Bund eine Koalition mit der CDU planen....
    bla, bla
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#2 xyAnonym
  • 24.11.2008, 20:37h
  • Ja, mach nur einen Plan,
    sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch 'nen zweiten Plan,
    geh'n tun sie beide nicht.

    (Brecht)
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#3 SaschaEhemaliges Profil
  • 24.11.2008, 21:00h
  • Man sollte in diesem Land mit diesem Status quo dankbar und froh sein über jeden Denkanstoß und jedes mahnende Wort hinsichtlich der längst überfälligen Maßnahmen, die von der aktuellen Regierung konsequent ignoriert und teilweise gezielt sabotiert werden.

    Hoffentlich bleibt es nicht bei einer einzelnen, isolierten Forderung!
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#4 nino89
  • 24.11.2008, 21:28h
  • Ich kann mich noch sehr gut an eine Diskussion hier auf queer.de zur Frage, ob denn die Grünen noch notwendig seien als Partei für Nichtheterosexuellenrechte, erinnern. Und damals kamen viele Meinungen, die sagten,. man bräuchte sie nicht mehr. Na ja, sie scheint gemeinsam mit den Linken noch eine der größeren und wichtigeren Parteien zu sein, die sich gegen Diskriminierung und Homo-, Trans- und Altrophobie einsetzt.
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#5 bananasEhemaliges Profil
  • 24.11.2008, 22:00h
  • Antwort auf #4 von nino89
  • Wobei ich den Eindruck habe, daß Herr Beck, eine Art "Einzelkämpfer" ist, der die "Drecksarbeit" macht. Hochachtung für Ihn, Bedauern für den Rest, den man gelegentlich auf CSD Wägen sieht.
    Der eigentliche Skandal ist für mich allerdings ein Anderer. Nämlich das Wowiland,was Gewalt gegen Schwule/Lesben, immer mehr, fast wöchentlich mit "Negativ-Schlagzeilen" auffällt. Immerhin Rot/Rot und davon SPD in der Regierung. Meine Meinung eben...
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#6 Liedel
  • 27.11.2008, 16:21h
  • Ich war zumindest am Nachmittag des 21.11. auf dem Kongress anwesend (als Nicht-Grüner und einer, der es wohl auch nicht werden wird). Immer wieder Espekt vo Volker Beck, der sich nie zu schade ist, z.B. mit Hardcore- Evangelikalen für unsere rechte zu streiten... aber: an dem "Einzelkämpfer" ist was dran... die wirklich weltbewegenden Gespräche bei solchen Kongressen finden ja meist am Buffet statt und es lässt nichts Gutes ahnen, wenn mir dort gleich mehrere Vertreter der Grünen Jugend bestätigen, dass bei dem ganzen "Gekuschle" der Bundestagsfraktion mit den Unionsparteien Homorechte irgendwann nur noch ein "Nischenthema" sein werden...
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#7 seelenlosAnonym
  • 10.07.2009, 17:47h
  • kampf gegen homophobie ist eine gute sache. wie die grünen hier jedoch einmal mehr die leiden der zwitter ("intersexuelle") dazu instrumentalisieren, ist schlicht unerträglich:

    de.indymedia.org/2009/07/255844.shtml

    leider ist die sensibilität dazu nicht nur bei den grünen nach wie vor mehr als unterentwickelt. schade, schade ... aber vielleicht wirds ja mal noch?

    zwischengeschlecht.org
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