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Ein hoher Beamter der Religionsbehörde erklärt erstmals, warum männliche Kleidung Frauen lesbisch macht - und wie das Tragen dieser "gefährlichen" Klamotten bald bestraft werden könnte.

Scheich Datuk Wan Mohamad Abd Aziz, Generaldirektor der Bundesbehörde für islamische Entwicklung, nimmt in einem Interview mit der "New Straits Times" Stellung zu einem vom nationalen Fatwa-Rat ausgesprochenen Verbot, das besagt, dass sich Frauen nicht burschikos verhalten oder "männliche Kleidung" tragen dürfen (queer.de berichtete). Abd Aziz erklärte, das Verbot sei noch nicht im malaiischen Gesetz aufgenommen worden - das könne aber nach Beratungen noch geschehen - sicher sei das jedoch nicht. Es würde dann ein Sharia-Gesetz werden, das für die 60 Prozent der Malaysier gelte, die sich zum Islam bekennen. Derzeit handele es sich lediglich um eine Empfehlung an die islamische Gemeinschaft.

Abd Aziz erklärt, das die Fatwa gegen so genannte "Pengkid"-Frauen gerichtet sei: "'Pengkid' ist eine verheiratete oder ledige Frau, die äußerlich einem Mann ähnelt. Das kann durch die Kleidung gegeben sein oder wie sie sich verhält. Eine Frau kann wie eine Frau gekleidet sein, aber sich wie ein Mann verhalten - oder es kann eine Kombination der beiden Faktoren sein."

Der geistliche Beamte erklärt, warum ein "Pengkid" lesbenanfällig ist: "Es fängt mit den Kleidern und dem Verhalten an. Wir sind besorgt, dass sie es dann auf einen extremen Grad steigern könnten. Darum denken wir, es ist sicherer, wenn sich jede Person ihrem Geschlecht entsprechend verhält. Eine Frau würde auch viel mehr in Frieden mit der Welt sein, wenn sie einen männlichen Partner hätte."

Die islamische Perspektive sei hier etwas anders als die nicht-islamische, weil die Religion auf Vorbeugung einer "schlechten Sache" wert lege: "Wir glauben, dass es ein guter Ansatz ist, etwas zu verhindern, das - basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen und anderen Erfahrungen - wahrscheinlich geschehen würde", argumentiert Abd Aziz.

Freundschaften zwischen zwei Frauen, wie auch zwischen zwei Männern, seien jedoch in Ordnung - sie würden sogar im Islam gefördert. "Niemand sagt, Frauen könnten einander nicht lieben oder respektieren. Die Religion erlaubt das. Aber sie verbietet den extremen Akt. Das passiert, wenn eine Frau eine andere nicht als Freundin ansieht, sondern wie einen männlichen Partner. Das ist das Problem."

Auf die Frage, ob Frauen in bestimmten Situationen - etwa bei der Arbeit - nicht auch männlich anmutende Kleidung tragen dürften, erklärte der Scheich: "Wir reden nur von normalen Bedingungen." Schließlich sei es auch in Ordnung, wenn sich ein Polizist bei einer verdeckten Ermittlung als Frau ausgebe.

Abd Aziz scheint jedoch nicht davon auszugehen, dass Männer die Fatwa dazu nutzen könnten, Frauen - etwa Konkurrentinnen - aus dem Verkehr ziehen zu lassen. Er antwortet auf eine derartige Frage forsch: "Lassen Sie uns die Möglichkeit der Schikanierung von Frauen durch Männer vergessen".

Malaysia ist ein 27 Millionen Einwohner zählender Staat, der von einem starken Stadt-Land-Gefälle geprägt ist. In der Hauptstadt Kuala Lumpur gibt es eine große schwule und transsexuelle Szene, die vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. Hier leben neben Muslimen auch Buddhisten, Christen und Hindus friedlich zusammen.

Die Regierung räumt Muslimen eine privilegierte Stellung ein, da der Islam auch Staatsreligion ist. Ethnische Malaien sind automatisch Muslime und können praktisch nicht aus der Glaubensgemeinschaft austreten. Insgesamt bekennen sich 60 Prozent der malaiischen Bevölkerung zum islamischen Glauben. Die malaiische Auslegung des Islam hat in den vergangenen Jahrzehnten nach einer recht liberalen Phase wieder orthodoxe Züge angenommen, was auf eine Reihe von sozialen und ethnischen Konflikten zurückzuführen ist. (dk)



23 Kommentare

#1 AbendlandbewohnerAnonym
  • 28.11.2008, 16:54h
  • Na gut das der Rechtgeleite Diener Allahs uns Dhimmies jetzt aufgeklärt hat. Wie uns einige konvertierungswillige Kommentatoren schon mit fast missionarischem Eifer mitteilen bedeutet Islam ja Frieden und Homophobie hat nie was mit dem Islam zu tun.
    Übrigends geht es Malaysia politisch und wirtschaftlich besser als vor einem Jahrzehnt. Von "ethnischen und sozialen Konflikten" hört man da recht wenig, daher wäre es ganz nett von queer.de da genauer drauf einzugehen was damit gemeint ist.
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#2 Pi RatenAnonym
#3 Katrin
  • 28.11.2008, 17:25h
  • In traditioneller Kluft laufen die Männer in Malaysia doch im Röckchen rum. Die müssten im Umkehrschluss alle Schwul sein oder werden.
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#4 ShekelAnonym
  • 28.11.2008, 17:52h
  • Antwort auf #2 von Pi Raten
  • Blödmann.

    Uns droht die Finanz-Sharia, die dann irgendwann ein Muezzin von diesen Türmen da oben brüllt.

    Man sieht ja jetzt schon wohin die arabischen Zahlen, die indische Null und der chinesische Abakus uns gebracht haben !

    Gerade gestern meinte ein Greenspan-Nachfolger, Fed-Vizegouverneur Donald Kohn, nicht die US-Finanzpolitik, und die Wolfoscherze und -witze, sondern die zu hohen Ersparnisse Asiens seien Ursache der
    Finanzkrise ! Deutliche Worte !!!

    Islamisten schrecken mittlerweile auch nicht mehr vor feigen Finanzanschlägen zurück.

    Man hätte gewarnt sein müssen.
    Sie besitzen nicht nur die Frechheit unser Öl unter ihrem Sand zuhaben.
    Nein, sie weigern sich auch noch zunehmend unseren Eliten ihre Gewinne als Spieleinsätze
    zur überantworten.

    Das ist Isalmfaschismus pur.

    Vor acht Jahren, im Mai 2000, gab der saudisch-islamische Banker und Prinzling Dr. Nayef bin Fawaaz ibn Sha’alan öffentlich eine Reihe von wirtschaftlichen Vorträgen in den Golfstaaten.

    Seine infamen Recherchen zeigten, dass zu der Zeit arabische Investitionen in den USA – in Höhe von 1,5 Billionen Dollar – auf wirksame Weise festgesetzt wurden und er empfahl gerissen und undankbar, sie zurückzuziehen und in Sachvermögen auf arabischen und islamischen Märkten neu zu investieren. „Jedoch nicht in Aktien, da der Aktienmarkt aus der Ferne manipuliert werden könnte, wie wir es in den letzten Jahren auf dem arabischen Markt gesehen haben, wo Billionen an Dollar sich in Luft aufgelöst haben.“
    Islamofaschistisch sprach er auch die Warnung aus, dass das amerikanische Wirtschaftssystem durch seine angehäuften Schulden, das ständig steigende Defizit und die Zinsen für diese Schulden, ohne Zweifel am Rande des Zusammenbruchs stände. „Wenn die Schulden und Defizite eingefordert werden, werden einfach neue Schatzanweisungen ausgestellt, um die ausstehenden alten Anleihen zu decken, zusammen mit ihren Zinsen und dem neuen Defizit “ Der Kreislauf könne nicht gestoppt oder die Schulden getilgt werden, weil die USA dann nicht mehr in der Lage seien, Anleihen zu tätigen. Die Folge einer Auflösung dieses Kreislaufs wäre der vollständige Zusammenbruch ihres Wirtschaftssystems im Gegensatz zum teilweisen, wenn auch massiven, Absturz von 2008.

    Also, hüten wir uns vor Eurabia, denn die Fiananz-Sharia droht !
    Das vormoderne menschenverachtende Scharia-Bankengesetz verbietet Investitionen in jegliche Unternehmen, deren Verschuldung 30 % überschreitet !
    Das islamofaschistische Bankwesen verbietet die Anhäufung von Reichtum durch Glückspiele, Alkohol, Tabak, Pornographie und Aktien von Waffenunternehmen.Es verbietet auch den Kauf und Verkauf von Schulden und Zinseszinsspekulationen !
    Bei solchen Gefahren müssen nun endlich Kapitalisten und wirklich ganz wahre Linke in einer Front zusammenstehen.

    Denn der freche Prinzling meint weiter: „Das islamischen Bankwesen sichert immer den Besitz des Einzelnen, indem es Eigennutz und Gier einen Riegel vorschiebt. Es verkörpert das Beste des Kapitalismus und des Sozialismus, indem es die negativen Auswirkungen aus beiden herausfiltert.“ Beide Systeme seien unvermeidlich dem Untergang geweiht gewesen. Dazu kommt, dass Europa und Japan nicht mehr von den USA zur Rechenschaft gezogen werden würden bzw. ihnen zu Dank verpflichtet seien für den Schutz vor den Sowjets.
    „Der wesentliche Unterschied zwischen dem islamischen Wirtschaftssystem und dem kapitalistischen System liegt darin“, giftet der Prinzling ", dass im Islam Reichtum und Besitz Gott gehören – der einzelne Mensch ist nur der Manager. Geld ist nur ein Mittel, nicht der Zweck. Im Kapitalismus ist dies anders: Geld gehört dem Einzelnen und ist absoluter Selbstzweck. Besonders in den USA wird Geld verehrt wie Gott.“

    Soviel Irrsinn auf einmal.

    "Ich glaube, dass die Bankinstitutionen für unsere Freiheiten gefährlicher sind als die Armeen."
    (Thomas Jefferson, Amerikanischer Präsident; 1743-1826)
    Woher der das nur wußte ?

    Saudi-Arbaien war damals doch gar kein Königreich mit Prinzlingen ?

    Egal, Amerikaner hatten schon immer die helleren Köpfe, bisher !!!

    USA & Israel rules !!!
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#5 Piraja
  • 28.11.2008, 17:56h
  • Antwort auf #2 von Pi Raten
  • "Die malaiische Auslegung des Islam hat in den vergangenen Jahrzehnten nach einer recht liberalen Phase wieder orthodoxe Züge angenommen, was auf eine Reihe von sozialen und ethnischen Konflikten zurückzuführen ist."

    Genau! Alles negative hat nie etwas mit dem Islam zu tun, der ist nämlich Frieden und Toleranz, schuld sind allein "soziale Konflikte", d. h. der Kapitalismus, die Globalisierung, Amerika und Israel.

    Gut, dass wir unsere medialen Deutungseliten haben, wir wüssten sonst gar nicht, was wir denken sollen!
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#6 Schwuler PinguinAnonym
#7 xyAnonym
  • 28.11.2008, 19:32h
  • Der Mann hat völlig recht. Man sieht ja, wohin solch Fehlverhalten von Frauen führt: Am Ende glauben sie, sie könnten Regierungschefin werden. Oder wenigstens Außenministerin, dauernd durch die Welt gondeln, fernab vom heimischen Herd, und dabei über wichtige Dinge verhandeln. Sogar mit Männern. Sie könnten Autofahren. Oder zumindest kaufen und kochen, wonach ihnen der - von Gottes wegen beschränkte und permanent verwirrte - Sinn steht.

    Ja, als die Frau noch überall so gut und umfangreich unter männlicher Aufsicht stand wie beispielsweise in vielen islamisch geprägten Ländern, da war die Welt noch in bester Ordnung! Seither: Krieg, Klimakatastrophe, Hungersnöte, Völkermord, Finanzchaos, Frigidität, schlechtes Fernsehprogramm, rapides Schrumpfen der Weltbevölkerung. Und weil die Weiber so unattraktiv geworden sind (schönsaufen geht für fromme Moslems ja nicht und schönschlagen funktioniert nicht immer), werden die Männer jetzt auch noch alle schwul.

    Der Herr steh uns bei!
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#8 haEmetProfil
  • 28.11.2008, 19:34hBerlin
  • Iat der Islam so, wie ihn sich manche erträumen, etwa der größte Sozialpädagoge aller Zeiten (GröSaz) Kazda? Selbst die in manchen westlichen Medien als "gemäßigt" dargestellte Fatah des Palästinenserpräsidenten Abbas trainiert selbst ihre Frauen auf Terroranschläge, wie dieses Video dokumentiert:

    www.fischer24.eu/index.php?site=artikel1&id1=2341

    Von daher sind die Aussagen des Herren aus Malaysa nur für eher naive Zeitgenossen überraschend.
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#9 goddamned liberalAnonym
#10 bareback2009Profil
  • 29.11.2008, 08:16hStrelitz
  • Amerikaner hatten schon immer die helleren köpfe? Sicher?

    Frau Palin hält Südafrika für einen Bundesstaat von Afrika, eine US-Soldatin im Irak meint in einem Interview, das sie nicht mal wüßte wo das WTC stand und fragt noch den Moderator, ob Sarkozy der Präsident der Vereinigten Staaten von Europa sei.

    Fakt ist doch, das nur bekloppte und Ki.... nach Südostasien reisen. das ist ja hinlänglich bekannt.

    Und, auch Katholische Gruppen in Europa hauen regelmäßig so einen Müll raus, mal abgesehen davon, das es in den USA die "EX-GAY-Heilung" gibt und dort schwule junx in umerziehungslager gesteckt werden.

    In israel siehts auch nicht lustig aus, da randalieren regelmäßig religiöse fanatiker beim CSD.

    Da bleib ich doch lieber bei mir daheim in meckpom
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