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Der Biografie-Film "Milk" mit Sean Penn spielte in den USA in fünf Tagen rund zwei Millionen US-Dollar ein – obwohl er nur in 36 Kinosälen aufgeführt wurde.

In der Kinohitparade lag "Milk" damit am Wochenende auf Platz zehn. Filmverleih Focus Features zeigte sich mit dem Ergebnis hochzufrieden, da konkurrierende Produktionen teilweise in über 1.000 Kinosälen aufgeführt wurden, Blockbuster sogar in über 3.000. "Das ist ein sensationeller Start", erklärte Filmverleih-Chef Jack Foley gegenüber dem "Hollywood Reporter". "Der Film war praktisch überall ausverkauft, wo er gezeigt wurde".

"Milk" wurde im so genannten "Limited Release" veröffentlicht – und kam damit nur in wenigen Großstädten in die Kinos. Für Minderheitenfilme ist das in den USA üblich. Sind die ersten Aufführungen erfolgreich, wird der Film auf das ganze Land ausgeweitet. Ab Freitag soll "Milk" daher bereits in 60 Kinosälen gezeigt werden.

Sean Penn spielt in dem 15 Millionen Dollar teuren Film den Politiker Harvey Milk, der in den 1970er Jahren als erster offen Schwuler in ein öffentliches Amt gewählt wurde. Als Stadtrat von San Francisco wollte er gegen Diskriminierung von Homosexuellen vorgehen. 1978 wurde Milk erschossen. (dk)



Trauer um Frank M. Robinson

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