Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?9706

Das junge französische Künstler-Duo Exterface schafft Homofotokunst voller Kontraste. Jetzt ist sein erster Bildband "the thing he loves" erschienen.

Von Carsten Weidemann

Sie wandeln nicht in den Fußstapfen von Pierre et Gilles - und beeindrucken vielleicht gerade deshalb umso mehr. Das junge französische Künstler-Duo Exterface schafft sexuell geladene Bildtableaus voller männlicher Schönheit und Erotik. Im Bruno Gmünder Verlag ist jetzt sein erster Bildband "the thing he loves" erschienen.

Hinter Exterface stehen Julien und Stephane. Die beiden Franzosen, noch nicht einmal 25 Jahre alt, verstehen sich nicht nur als Fotografen, sondern zugleich Regisseure, Maler und Drehbuchautoren.

Ihre poetischen Bilder strotzen vor Maskulinität und sind inspiriert von Werbung, Pornografie, Sehnsüchten und dem Leben.

Das Duo setzt dabei auf Kontraste: Exterface stellt seine Modelle ähnlich wie in einer Peepshow bloß. In ihren eigenen Worten "manipulieren" Julien und Stephane ihr Modell, stellen und ziehen es aus, bis es sich verloren zwischen Dunkelheit und farbigem Licht wieder findet.

Exterface: the thing he loves, Fotobuch, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2008, 80 Seiten, 14,95 Euro



11 Kommentare

#1 stromboliProfil
  • 04.12.2008, 15:05hberlin
  • Das bild erinnert mich an jean cocteau und die plakatvorlage, bearbeitet von andy warhol zu fassbinders QUERELLE
    wohl eine homage??
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hwAnonym
  • 04.12.2008, 17:17h
  • Antwort auf #1 von stromboli
  • ufx 1.1. ! (total freeware)
    bissl suchen, massig filter, blitzschnell effekt auf effekt auf effekt, usw.

    das dümmste porno-pic wird kunschd !

    1.1. ist die ältere, aber bessere version,
    freeware. vorteil man muss sich nicht
    durch handbücher und unmengen von miniwartezeiten bis guck quälen.
    große aaahs und ooohs garantiert.

    ich wühl mal im fundus, dann schick ich dir's.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SaschaEhemaliges Profil
#4 Tim_ChrisProfil
  • 04.12.2008, 20:12hBremen
  • Antwort auf #3 von Sascha
  • "Hauptsache es ist mal Homo-"Porno""

    Wo ist das Bild "Porno"? Es ist eine nackte Männerbrust mit Oma-Vorhangkordeln - mal ganz banal ausgedrückt. Das ist allenfalls, wenn überhaupt, homoerotisch. Ob inspiriert durch Heten- oder Homowerbung/-Porno o.ä., lässt sich an diesem Bild schwer erkennen. Heten sind ja nicht weniger einfallsreich, nur dass es dabei meist um Frauenbusen, statt Männerbrüste geht.

    Man muss auch nicht aus allem ein Homo-/Heten-Kampfspiel veranstalten.
    Erfreuen wir uns an den Bildern, egal, ob Homo- oder Hetensehnsüchte/-Werbung/-Porno dazu inspirierten.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 seb1983
  • 04.12.2008, 20:30h
  • Antwort auf #4 von Tim_Chris
  • "Man muss auch nicht aus allem ein Homo-/Heten-Kampfspiel veranstalten.
    Erfreuen wir uns an den Bildern, egal, ob Homo- oder Hetensehnsüchte/-Werbung/-Porno dazu inspirierten."

    Ohoh, jetzt kannst du dich aber auf nen gepfefferten Kommentar vom Homokreuzritter gefasst machen

    PS: Seh das genauso
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SaschaEhemaliges Profil
  • 04.12.2008, 21:29h
  • Antwort auf #4 von Tim_Chris
  • Oh oh, Tim-Chris,

    bevor du dich ganz deinem Beißreflex hingibst:

    Der Begriff "Porno" wurde in dem Beitrag verwendet, auf den ich geantwortet habe, und war wohl wohl auch dort in Anführungszeichen (so wie ich es geschrieben habe) gedacht.

    Außerdem geht es hier ganz sicher nicht um "Kampfspiele", sondern darum, dass diese Gesellschaft das Bewusstsein junger Menschen und vor allem Männer, nicht zuletzt über den erheblichen Einfluss der kommerziell bestimmten Medien, aggressiv, um nicht zu sagen: an der Grenze zur psychischen Vergewaltigung, auf Hetero-Sein trimmt.

    Solange wir dem nichts entgegenzusetzen haben außer Selbstverleugnung bzw. die Verleugnung unserer eigenen Position und der Realitäten in dieser Gesellschaft und uns weiterhin in die uns zugedachte Schublade der vermeintlich "Gott gegebenen" Minderheit stecken lassen, wird sich daran gewiss nichts ändern.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 04.12.2008, 22:34h
  • Ganz hübsch, aber Pierre et Gilles gefallen mir besser! Finde das Ganze für "Kunst" etwas zu porno!
    Wirkt dadurch ziemlich billig!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 seb1983
#9 Tim_ChrisProfil
  • 05.12.2008, 00:18hBremen
  • Antwort auf #6 von Sascha
  • "Der Begriff "Porno" wurde in dem Beitrag verwendet"

    Das wurde er und das spreche ich dir auch keineswegs ab. Allerdings wurde er in dem Sinne verwendet, dass sich der Künstler davon unter anderem inspirieren ließ und nicht, dass seine Kunstwerke Porno sind. So allerdings klingt es in deinem Kommentar.

    Und du machst aus jedem Furz ein Kampfspiel zwischen Hetennorm und schwulem Leben. Egal ob es dabei um schwule Fotokunst und deren Inspiration geht oder um eine Seite die über sexuelle Risiken bei schwulem Sex aufklärt und dabei einen unverfänglichen Namen für ihre Seite gewählt hat.
    Komm mal etwas runter. Ich bin in den meisten Fällen ja tatsächlich deiner Meinung, wenn meine auch nicht ganz so radikal ist. Aber man kann nun mal nicht bei allem was man tut immer an die armen Jungschwuppen und ihr Elend mit ihrem schweren Outing und der indoktrinierten Hetennorm denken. Das geht nicht, da sich das Leben nun mal nicht nur darum dreht, sondern auch um Menschen, die diesem Stadium bereits entwachsen sind und nicht alles was geschieht gleich mit Diskriminierung oder Selbstdiskriminierung gleichsetzen. Oder denkst du immer daran, ob deine Kommentare vielleicht diskriminierend für Menschen wie mich sein könnten, die sich ständig und überall sämtlichen Klischees und Vorurteilen ausgesetzt sehen? Denkst du daran, wie deine Kommentare auf Lesben wirken, die ja genauso zur homosexuellen Welt dazu gehören, den Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung mit kämpfen und hier ebenfalls auf diesen Seiten als User vertreten sind?

    "bevor du dich ganz deinem Beißreflex hingibst"

    *lach* der einzige, der hier unter verstärktem Beißreflex leidet, das bist du, mein Lieber. Ich beiße höchstenfalls auf Wunsch - denn zum Vampir eigne ich mich überhaupt nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 NicoAnonym