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Juri Luschkow erklärte bei einer Aids-Konferenz in Moskau, er werde weiterhin CSDs in der russischen Hauptstadt verbieten, weil diese zur Zunahme der HIV-Infektionszahlen beitrügen.

"Wir haben in der Vergangenheit die Propaganda von sexuellen Minderheiten unterbunden und werden das auch weiterhin tun, weil diese Aktivitäten eine der Faktoren sind in der Ausbreitung der HIV-Infektion", so Luschkow nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA. "Einige so genannte Demokraten denken, dass die sexuellen Minderheiten ein wichtiger Indikator und ein Symbol für Demokratie sind. Aber wir werden in Zukunft verhindern, dass sie ihre Meinungen verbreiten können." Er nehme dafür in Kauf, dass er weltweit für seine Ansichten kritisiert werde.

Außerdem erklärte der 72-Jährige, dass Kondome keinen hundertprozentigen Schutz gegen HIV bieten würden. Deshalb dürfe dafür auch nicht so stark geworben werden, so Luschkow.

Der Moskauer Bürgermeister hat in den vergangenen drei Jahren die CSD-Parade in seiner Stadt verboten. Die Homo-Parade bezeichnete der Politiker als "Werk des Satans" (queer.de berichtete). Als Schwule und Lesben trotz des Verbotes auf die Straße gingen, kam es stets zu Auseinandersetzungen mit Rechtsradikalen und der Polizei (queer.de berichtete).

Für Homo-Gruppen kamen die neuen Äußerungen Luschkows nicht überraschend: "Der Bürgermeister Moskaus ist einer der homophobsten Politiker in Russland", erklärte "Gay Russia" in einer Stellungnahme.

Luschkow, der in Sowjetzeiten in der kommunistischen Partei aktiv war, ist seit 1992 Bürgermeister von Moskau. Er ist jetzt Mitglied von Wladimir Putins Partei "Einiges Russland". (dk)



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17 Kommentare

#1 alexander
  • 05.12.2008, 13:56h
  • ja der juri wirds schon richten!
    die sogenannten demokraten sollen ihre meinung für sich behalten, denn sie stören bestenfalls die machenschaften der mafia. moskau als eine der teuersten städte der welt ist mit sicherheit hierfür ein symbol und indikator !

    lustigerweise fällt auf, dass jede aktivität die freiheit, menschenwürde, toleranz und akzeptanz im zusammenhang mit homosexualität fordert, sofort verteufelt und als werk des satans abgeurteilt wird ????? offensichtlich tragen die teufel unserer zeit alle einen heiligenschein !!!
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#2 GerdAnonym
  • 05.12.2008, 14:40h
  • Das Yury Luzhkov extrem homophob ist, dazu bedarf es keiner weiteren Beweise.

    Ich frage mich, was passiert, wenn Klaus Wowereit oder Bertrand Delanoë mit ihm auf internationalem Parkett zusammen treffen und Freundlichkeiten austauschen müssen.

    Die Ehefrau von Luschkow ist übrigens Yelena Baturina und gehört nach Angaben von Forbes zu den reichsten Frauen in Russland.

    *
    www.forbes.com/lists/2007/10/07billionaires_The-Worlds-Billi
    onaires_Rank_12.html


    Da läßt sich doch fragen, woher hat sie denn das ganze Geld. Und haben die einen guten Ehevertrag abgeschlossen ?

    Armes Russland...ein Land, das solche Hauptstadtbürgermeister hat, ist eigentlich schon gestraft genug.
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#3 nino89
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.12.2008, 15:47h
  • Ist der Mann noch ganz bei Trost? HIV trifft auch Heten, Bis, Transen und Junkies. Davon gibt es ja in Rußland mehr als genug!
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#5 HannibalEhemaliges Profil
  • 05.12.2008, 19:07h
  • Ich kann dieses dümmliche Ostpocken- und Katholen-Gequatsche einfach nicht mehr hören!
    Mein Vorschlag deshhalb: Hinter Berlin und um den Vatikan eine Mauer bauen, Teichfolie rein, Deckel drauf und fluten! Damit wäre der Fisch dann gelutscht!
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#6 AxelBerlinAnonym
#7 stromboliProfil
  • 06.12.2008, 13:27hberlin
  • Antwort auf #6 von AxelBerlin
  • da kann man dir nicht mal wiedersprechen ausser: "links" ist homophobie nie gewesen, wie auch nicht jeder, der sich sozialist oder komunist nannte, ein linker gewesen ist.. oder würdest du mit mielke an einem tisch sitzen wollen?
    Obwohl der doch alle geliebt hat...
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#8 VolumeProProfil
  • 06.12.2008, 13:52hMönchengladbach
  • Antwort auf #3 von nino89
  • Hier urteilst Du historisch sehr falsch.

    Mao und Stalin waren eiskalte Despoten, unter denen jeweils mehrere Millionen Menschen ums Leben gekommen sind.

    Man kann mit diesen Herren kein Vergleich mit Putin ziehen. Wladimir Putin hat als Präsident die Todesstrafe abgeschafft und von Boris Jelzin das System der gelenkten Demokratie übernommen. Er ist kein eiskalter Despot.

    Luschkow mag homophob sein, aber man darf ihn nicht mit Mao und Stalin vergleichen. Luschkow ist nur ein Lokalpolitiker und mehr nicht.
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#9 roterginsengEhemaliges Profil
#10 roterginsengEhemaliges Profil