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Die französische UN-Deklaration, die die Bestrafung von Homosexualität verurteilen soll, findet Unterstützung von großen Teilen Europas und Amerikas – allerdings bislang weder von Australien noch den Vereinigten Staaten.

Alle EU-Mitgliedsstaaten unterstützen die Erklärung, die Frankreich kommende Woche in der Vollversammlung der Vereinten Nationen einbringen will. Auch viele andere europäische Länder – darunter Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und die Ukraine – unterstützen die Initiative. Aus Amerika haben unter anderem Kanada, Argentinien, Brasilien und Mexiko die Deklaration unterschrieben. Aus Afrika sind lediglich Gabun, Kap Verde und Guinea-Bissau dabei, aus Asien unter anderem Israel und Japan.

Die USA und Australien unterstützen die Erklärung bislang noch nicht. Homo-Gruppen aus beiden Ländern haben nun angekündigt, Druck auf ihre Regierungen ausüben zu wollen.

75 der 192 UN-Mitgliedsstaaten verbieten gegenwärtig Homosexualität. Dabei können die Strafen von einer Geldbuße bis zur Hinrichtung reichen.

Zuletzt hatte der vatikanische Vertreter bei der UN für Aufsehen gesorgt, der sich strikt gegen die Erklärung ausgesprochen hat (queer.de berichtete). Erzbischof Celestino Migliore befürchtet, dass die Entkriminalisierungs-Erklärung zu weiteren Gleichstellung von Schwulen und Lesben führen könnte. (dk)



#1 stromboliProfil
  • 06.12.2008, 10:09hberlin
  • was mir nicht einleuchtet: warum verschiebt frankreich nicht diesen antrag bis hin zur amteinführung obamas. Somit wäre die stimme der USA gesichert (?) und ein gegengewicht zu den restlichen verweigerern geschaffen! Und derer wird es zu genüge geben!
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#2 VolumeProProfil
#3 stromboliProfil
#4 barebacking2009Anonym
#5 TimmAnonym
  • 07.12.2008, 23:27h
  • Eine sehr löbliche Initiative in der UNO und sicherlich dürften die USA im kommenden Jahr diese Initiative der Europäischen Union dann unterstützen.

    Es wundert mich, dass Australien noch nicht unterzeichnet hat, da dort längst eine linke/Mitte Regierung an der Macht ist. Dort scheinen wohl Lobbygruppen die Initiative bisher entsprechend "verschleiert" zu haben.

    Sehr löblich ist auch die starke Unterstützung aus südamerikanischen Ländern.
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#6 stromboliProfil
  • 08.12.2008, 09:56hberlin
  • Antwort auf #5 von Timm
  • bis dahin sich aber vieleicht die abstimmungsverhältnisse in europa wieder verändern... schließlich stehen nicht nur in deutschland wahlen an...
    grundsätzlich bleibt für mich die frage offen: warum nur zu diesem zeitpunkt .. , gäbe es nicht andere möglichkeiten diese komplexe in die uno einzubringen. Schließlich wird das flüchtlingsproblem, die frauenfrage, hunger und allgemeine menschenrechte auch nicht nur zur generalsversammlung zu debatte, wichtiger noch zur abstimmung gestellt!
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