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Neue Klänge fürs schwule Gemüt von Enrique Iglesias bis Irmgard Knef, von Pop bis Klassik. Unsere CD-Empfehlungen, die man ohne Bedenken unter den Tannenbaum packen, oder sich selber schenken kann.

Von Carsten Weidemann

Noch immer hoffen wir ja, dass Enrique Iglesias irgendwann vom Balkon seiner Villa verkündet: "Ja, ich bin schwul!" Aber auch, wenn das für immer nur ein Wunschtraum seiner homophilen Fans bleibt, seine Musik bleibt uns. Jetzt auch als Sammlung seiner "Greatest Hits". Der Latino-Sänger schmachtet sich mit "Be With You", "Do You Know" und "Escape" insgesamt 17 Mal in unsere Gehörgänge. In der Deluxe-Ausgabe der Compilation sogar mit einer DVD, auf der elf Videos versammelt sind. Te amamos, Enrique!
Enrique Iglesias, Greatest Hits (Universal)

Mit 25 Millionen verkauften Alben seit seinem Debüt und einer Tournee, die durch 81 Städte führte, kann man mit Fug und Recht behaupten: Josh Groban ist ein Mann der Superlative. Eine Sammlung 16 seiner besten Songs hält man mit "A Collection" in der Hand. Das Schöne an dieser Sammlung beim flüchtigen Erwerb: Man hat plötzlich auch noch eine zusätzliche Weihnachts-CD. Der smarte Sänger interpretiert ein paar Weihnachts-Klassiker.
Josh Groban, A Collection (Warner)

Der gerade mit dem Echo Klassik-Preis 2008 für seine Schubert CD ausgezeichnete deutsche Pianist Martin Stadtfeld ist nicht nur außergewöhnlich gutaussehend, er ist zudem auch noch außerordentlich talentiert. Auf seiner neuen Aufnahme widmet sich der 28-Jährige einem der bedeutendsten Klavierwerke seines Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach. "Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1". Seine Liebe zu dem Komponisten und diesem anspruchsvollen Werk drückt Stadtfeld so aus: "Die Musik Bachs beginnt in meinen Augen dort, wo vieles andere von großem Wert und tiefgreifender Emotionalität endet." Diese Emotionalität lässt Stadtfeld in seiner Interpretation deutlich hören.
Martin Stadtfeld, J.S. Bach - Das Wohltemperierte Klavier I (Sony)

Es ist kalt draußen, nass und schmuddelig, Grund genug, schon wieder von der Sonne zu träumen. Seit 25 Jahren gibt es einen speziellen Soundtrack zu diesem Traum, nämlich den Song "Sunshien Reggae" von Laid Back. Ja ja, so lang ist das schon her. Das dänische Pop-Duo, das mit diesem Hit 17 Wochen lang an der Spitze der deutschen Single-Charts war, hat jetzt ein Best-Of-Album hingelegt. Denn da waren ja auch noch die Ohrwürmer "Elevator Boy", "High Society Girl" oder "White Horse". So klangen die unbeschwerten Achtziger.
Laid Back, Good Vibes - The very best of (EMI)

Adoro, das sind die fünf jungen, gutaussehenden Opernsänger Nico, Laszlo, Assaf, Peter und Jandy, die mit ihren wunderschönen klassischen Stimmen populären deutschsprachigen Hits und neuen Klassik-Pop-Kompositionen Gefühl und Romantik einhauchen. Das gelingt bereits mit dem ersten Stück auf der CD, ihrer Interpretation des Rosenstolz-Hits "Liebe ist Alles". Der ideale Sound zu Weihnachten.
Adoro, Adoro (Universal)

Auf manche Künstler ist Verlass. Früher brachte das Ensemble "Rondo Veneziano" alljährlich vor Weihnachten eine neue Platte auf den Markt. Jetzt ist es die Sängerin Enya, die pünktlich wie ein Uhrwerk ihre sphärischen Klänge in den winterlichen Äther schickt. Wobei wir jetzt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, Enya ist wesentlich vielseitiger, anspruchsvoller, besser. Ein Winteralbum also ist es geworden, in dem man den Schnee, den wir in dieser Region immer so schmerzlich vermissen, regelrecht fallen hört. Enyas Stimme wärmt auf jeden Fall unsere Herzen.
Enya - And Winter Came (Warner)

Hildegard Knef ist in ihrer Art und ihrem Auftreten unverwechselbar und unvergesslich. Davon lebt auch Jahre nach dem Tod der Diva ihre Kopie in Gestalt der "Schwester" Irmgard Knef. In ihrem mittlerweile 4. Bühnenprogramm sinniert und singt Irmgard in der typischen knarzigen Stimme, aber in ungewöhnlichem Setting. Statt brav die Harfe zu zupfen, jazzt und bluest die Grande Dame des deustchen Cahnsons lieber Songs von Cole Porter und Co. Der Live-Mitschnitt des Abends im Düsseldorfer Kom(m)ödchen ist höchst vergnüglich.
Irmgard Knef, Himmlisch! - Ewigkeit kennt kein Pardon (Conanima)



#1 mok120Profil
#2 joerg NeubauerAnonym
  • 29.01.2009, 00:07h
  • Ich finde alle genannten Bands und Stars mehr oder weniger gräßlich bis peinlich. Besonders Rosenstolz, superschleimig. Wahrscheinlich bin ich doch nicht schwul. Schade, ich war es eigentlich gern.
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