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Der italienische Sender Rai Due hat in seinem Abendprogramm nur eine gekürzte Fassung des US-Filmes "Brokeback Mountain" ausgestrahlt, in der die schwulen Liebesszenen herausgeschnitten worden sind. Homo-Aktivisten protestieren, die Rai spricht von einem "Fehler".

Abends zeigt der öffentlich-rechtliche Sender Filme normalerweise ungekürzt. Homo-Gruppen befürchten nun, dass die zunehmende Homophobie in Italien wieder zur Zensur führen könne: "Es sagt viel über das gegenwärtige kulturelle Klima aus, dass es jemand als nötig ansah, einen Film über homosexuelle Liebe in einen Film über Freundschaft zwischen Männern umzuschneiden", erklärte Franco Grillini von der Gruppe "Arcigay". Eine heterosexuelle Liebesszene ist am Montagabend im Film belassen worden – ebenso wie Gewaltszenen.

Die Rai erklärte bereits, dass es sich bei der Ausstrahlung des Westerns zu einem Fehler gekommen sei: "Weil es erst abends zu sehen war, wollten wir eigentlich den ganzen Film zeigen, aber wir hatten gerade keine Kopie da", so Rai-Generaldirektor Claudio Cappon. Es sei lediglich eine Version des Filmes dagewesen, der für das Tagesprogramm bestimmt gewesen sei.

Der oppositionelle Senator Luigi Vimercati hat bereits angekündigt, es werde wegen des Vorfalls einen Untersuchungsausschuss geben. Er nannte die Erklärung der Rai "peinlich". (dk)



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13 Kommentare

#1 XDAAnonym
#2 Mündiger ZuschauerAnonym
#3 ingoAnonym
  • 10.12.2008, 23:11h
  • Antwort auf #1 von XDA
  • Die deutsche Fassung hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren. Das heisst, dass Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils ohne Probleme diesen Film in den Kinos sehen dürfen.
    Da frage ich mich allen Ernstes, was da zu zensieren war, wo es doch nichts anstößiges zu sehen gab.
    Lässt Rai Due im Vatikan zensieren oder sich gar inspirieren?

    XDA: Brokeback Mountain lief m.W. zuletzt am 11.07. bei Premiere.
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#4 Jack TwistAnonym
  • 11.12.2008, 00:46h
  • Liegt wohl auch zu einem großen Teil an Herrn Ratzinger und seinem bigottem Verein!
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#5 XDAAnonym
#6 KonstantinEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 11:13h
  • Was erwartet man schon von einem Land, in dem jemand wie Berlusconi regiert? Bigott, korrupt und homophob!
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#7 stromboliProfil
  • 11.12.2008, 11:15hberlin
  • Antwort auf #2 von Mündiger Zuschauer
  • das liegt an einer aus dem faschimus übernommen gesetzesregelung die bis heute gültigkeit hat :
    schutz der öffentlichen moral !
    Was wir in den späten 60zigern abschafften dümmpelt da heute noch herum ; gestützt und geschützt von fast allen gruppierungen.
    Das paradox kann sein: bildpornographie als werbung ist nicht verboten, als journalistische weiterverbreitung schon.
    Im film oder fernsehen sind themen wie homosexualität, selbstbefriedigung etc. moral- anstössig, also zenzur fähig. Silvana Manganos brunftschrei bei ihrem ersten, selbstbeigebrachten orgasmus, mitsamt bildlichen vorspiel fehlt in der italienischen "urfassung" von pasolinis teorema.

    Da unterscheidet der gesetzgeber witzgerweise auch die uhrzeit von aufführung.
    So konnte ein dario fo bühnenstück verboten werden, weil es moralisch bedenkliches zur falschen uhrzeit auf die bühne brachte...
    Gewiss ein lacherfolg, weil fo entsprechend die uhren des theater vorstellte, und die besucher sich nicht aus dem theater vertreiben liesen.
    Eben italienische verhältnisse.. ich liebe sie!
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#8 KonstantinEhemaliges Profil
#9 bananasEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 13:17h
  • Antwort auf #5 von XDA
  • Nicht nur ein 6 jähriges Kind. Sorry, aber so prickelnd fand ich den Film nun auch wieder nicht. Handlung eher schleppend und hat sich ewig hing gezogen. Das ganze Kino hat auf die bewußten 2 Minuten gewartet. Danach gingen die Ersten. Als das Licht wieder brannte haben die Meisten die Backen aufgeblasen vor Erlösung. So wars jedenfalls hier bei mir. Meine Freunde waren auch der Meinung. Der Kuß in der "Lindenstrasse" war spannender ;-)
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#10 herve64Profil