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Claudia Haider verurteilt Medienberichte, nach denen ihr vor zwei Monaten verstorbener Ehemann homosexuell gewesen sein könne – derlei Geschichten seien "pietätlos" und "unerträglich".

"Mein Mann war nicht homosexuell!", erklärte die 52-Jährige gegenüber der deutschen Zeitschrift "Bunte". Wenn es so gewesen wäre, hätte sie die Reißleine gezogen: "Ich bin eine Frau, die mit Herz, Hand und Hirn im Leben steht und schon für Ordnung und klare Verhältnisse gesorgt hätte."

Der Zeitschrift "Österreich" verriet sie, dass besonders die nördlichen Nachbarn anfällig gewesen seien für das Bild des "rosa Haider": "In Deutschland waren die Gerüchte besonders heftig, viel heftiger als in Österreich. Als er noch lebte kamen die Gerüchte immer wieder auf, aber da konnte er sich selbst wehren. Jetzt muss ich es für ihn tun, weil die Gerüchte nicht haltbar sind."

Aber wenn diese Gerüchte nicht wahr sind, warum halten sie sich dann so penetrant? Auch darauf weiß Claudia Haider eine Antwort: "Mein Mann hatte einen einzigen Fehler. Er war den Mächtigen zu erfolgreich und zu populär. Das sind die Schattenseiten eines erfolgreichen Politikers. Weil man ihn in seiner politischen Arbeit nicht angreifen konnte, wurde es manchmal zur Methode, sich aus der Gerüchteküche etwas zusammenzubrauen, um die politischen Erfolge zu torpedieren." Als ihre Aufgabe sehe die Politikergattin es jetzt an, das "geistige Erbe von Jörg Haider" zu bewahren - und das schließt offenbar die Heterosexualität ihres Mannes ein.

In den Interviews zweifelte die Haider-Witwe zudem offizielle Angaben an, nach denen der Kärntner Landeshauptmann innerorts mit Tempo 142 und 1,7 Promille im Blut in seinem Tod raste ("Das ist noch nicht endgültig bewiesen"). Zu den Berichten, dass Haider sich vor seinem Tod in einem Klagenfurter Schwulenlokal vergnügte (queer.de berichtete), sagte die Frau lediglich, dass in der Bar auch Frauen verkehren würden und nicht nur Schwule. (dk)



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71 Kommentare

#1 KonstantinEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 11:26h
  • derlei Geschichten seien [...] "unerträglich".
    Die Wahrheit ist halt manchmal schwer zu ertragen, liebe Claudia! Besonders, wenn man sie vorher sein Leben lang verdrängt hat und dann plötzlich von den Medien um die Ohren geschlagen bekommt. Aber tröste dich! DU bist nicht alleine, denn nimm dir eins zu Herzen: Die WAHRHEIT kommt irgendwann IMMER ans Licht! Früher oder später!
    p.s Und nur weil er ein paar Kinder mit dir produziert hat, heisst das noch lange nicht, dass er hetero war. Sowas sollte man in deinem Alter eigentlich wissen. Oder grade deshalb nicht? Naja, Ösis! Die sehen ja so manches anders, als andere Menschen.
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#2 Sascha Anonym
#3 HannibalEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 11:31h
  • "Ich bin eine Frau, die mit Herz, Hand und Hirn im Leben steht und schon für Ordnung und klare Verhältnisse gesorgt hätte."
    Wie unerträglich naiv! Manche Frauen denken doch tatsächlich, dass sie mit Titten, Muschi und Topfkuchen einem Schwulen bekehren können. Mädchen, das Gegenteil ist der Fall! Wahrscheinlich hat sie den Jörgi genau damit in die Arme seines "Lebensmenschen" Stefan Dingenskirchen getrieben!
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#4 XDAAnonym
#5 stromboliProfil
  • 11.12.2008, 11:41hberlin
  • Antwort auf #1 von Konstantin
  • wenn jetzt auch noch die zweitwitwe mit"Herz, Hand und Hirn im Leben steht und schon für Ordnung und klare Verhältnisse sorgt", brauchts uns um den nachrichtenausfluß aus östereich nicht bangen...
    Reden ist silber, schweigen... na ja, um im gespräch und damit im geschäft zu bleiben brauchts die plappermäuler. Demnächst wird die erstwitwe mit der nachricht kommen, jörg habe sie des nachts im schlaf besucht, ihr beigewohnt, und sie danach aufgefordert, in die östereiche politik einzutreten um sein vermächtnis fortzuführen...
    geillllllllllllll
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#6 KonstantinEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 11:50h
  • Antwort auf #4 von XDA
  • "Ihr Mann war halt bisexuell"
    Papperlappapp! Wenn ich soner Torte aus politischen Karrieregründen ein paar Kinder ansetze um die heile Familie zu simulieren bin ich auch noch lange nicht bisexuell!
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#7 SaschaEhemaliges Profil
  • 11.12.2008, 13:18h
  • Antwort auf #6 von Konstantin
  • Jaja, der Mythos von der "Bisexualität". Ich nenne es (in 99% der Fälle) das Produkt aus penetranter gesellschaftlicher Hetero-Indoktrination und der Unfähigkeit, zwischen dem eigenen Selbst und eben dieser Indoktrination zu unterscheiden. Hinzu kommt das resultierende Verlangen, Bestätigung seitens der Hetero-Umwelt und als "Mann" (und zwar so, wie die Gesellschaft das definiert und jedem von uns einhämmert) zu finden und bei deren rund um die Uhr als ach so geil inszeniertem Leben mit dabei zu sein.
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#8 Mister_Jackpot
  • 11.12.2008, 13:21h
  • Leider wollen es Frauen oftmals nicht wahrhaben, wenn ihr Mann in Wahrheit schwul ist und erkennen es erst, wenn sich der angeblich heterosexuelle Mann outet, oftmals erst nach vielen Jahren und bei Haider wäre das wohl nie passiert. Hinzu kommt, dass seine Frau sicherlich ebenfalls von konservativen Familienbildern geprägt ist und daher für die Frau nicht sein kann, was nicht sein darf! Was an Tatsachen pietätlos sein soll erschliesst sich mir im Übrigen nicht. Bei allem Verständnis für die Trauer sollte man grad nach dem Tod eines Menschen sich bemühen endlich zu erkennen, wer dieser Mensch wirklich war.
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#9 alexander
  • 11.12.2008, 13:38h
  • lustig, die "nördlichen nachbarn" sind am rosa jörgi schuld ?
    solche trullas sind mitschuld an der ausgrenzung von schwulen, da kommt die stutenbissigkeit und der schwanzneid voll zur geltung, nicht umsonst kommt immer der satz : alle tollen männer sind verheiratet oder schwul !
    und tatsächlich 99% der holden weiblichkeit ist wirklich der meinung, schwule männer bekehren zu können !
    ( und wehe dem, wenns nicht klappt!)

    die liebe claudia hätte besser die klappe gehalten, denn durch ihr geplapper könnten sich einge herrschaften um weitere "enthüllungen" bemühen. es sei denn, sie will demnächst die biographie von haidy auf den markt bringen.
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#10 GedankenAnonym
  • 11.12.2008, 14:03h
  • Antwort auf #8 von Mister_Jackpot
  • oh, oh. nach dem Tod eines Menschen soll man sich bemühen, zu erkennen, wer dieser wirklich war. nach dem tod bemühen wir uns, auch denjenigen ein paar blumen zu schenken, welche das ganze leben keine einzige blume erhalten haben.
    über tote redet man nicht schlecht.
    nach dem tod ist alles besser.
    ach würd´ich doch nach dem tod leben;
    flöte aus dem holz eines lebendigen baumes geschnitzt: als ich lebte, habe ich geschwiegen. jetzt wo ich tot bin, singe ich.
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