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Der christlich-konservative Verein "Familienlobby Schweiz" will den EuroPride 2009 in Zürich unbedingt verhindern. Bislang haben die Bibel-Fundis mit einer diffamierenden Kampagne bereits über 5.000 Unterschriften gegen den Europa-CSD gesammelt.

Durch den EuroPride, der vom 2. Mai bis 7. Juni 2009 stattfinden soll, werde Zürich zu einer Stadt, die wegen Geld und sogenannter Weltoffenheit die Massen ins Unglück locke, warnt die "Familienloby" auf ihrer Homepage. Das Gay-Event arbeite an der "Zerstörung der traditionellen Familie" und "verführt junge Menschen, die ihre sexuelle Identität suchen, zu falschen Annahmen und untergräbt ihre Möglichkeit, sich im Rahmen einer Familie zu verwirklichen".

Viel mehr als ein Zeichen wird die Familienlobby mit ihren Protesten allerdings kaum setzen können, denn sowohl der Stadtrat wie auch die Wirtschaft und die große Mehrheit der Bevölkerung tragen den EuroPride mit. Um doch noch eine Absage zu erreichen, wollen die Bibel-Fundis alle unterschriebenen Petitionsbögen kopieren und an die CSD-Organisatoren sowie an den Zürcher Stadtrat schicken.

Sauer ist auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) über die Kampagne. Die Behörde kritisierte vor allem die missbräuchliche Verwendung des Aids-Hilfe-Logos "Love Life – Stop Aids" durch die "Familienlobby": Im selben Design und mit demselben Schriftzug machte der Fundi-Verein daraus "Love Life – Stop Pride". "Die Anerkennung unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Lebensformen ist eine wichtige Voraussetzung für die HIV-Prävention", heißt es in einer Stellungnahme des BAG.

Den Titel EuroPride vergibt die European Pride Organizer’s Association (EPOA) seit 1991. Dieser CSD wird größer angelegt, um internationale Beachtung zu erreichen. 2010 soll der EuroPride in Warschau stattfinden, im Jahr darauf in Rom. (cw)



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83 Kommentare

#1 KonstantinEhemaliges Profil
  • 15.12.2008, 16:59h
  • Sollen sie sich doch mal wieder der Lächerlichkiet preisgeben, diese Dreckschristen!
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#2 Syrius458Ehemaliges Profil
  • 15.12.2008, 17:22h
  • Antwort auf #1 von Konstantin
  • ...diese Dreckschristen!...

    das Unterschreibe ich so wie es steht.

    Da kocht es mal wieder in mir.Dieses,an der Oberfläche heile, Familienmoralinsaure Geheuchel
    ist einfach zum Kotzen.Die strengen Christen sind meist die,die Kinder am meisten versauen.Aber wie so oft -nach dem Motto -Aussen hui innen pfui.
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#3 AxelBerlinAnonym
#4 nino89
  • 15.12.2008, 18:21h
  • Antwort auf #1 von Konstantin
  • ...diese Dreckschristen...

    OMG wieso mus mann denn da gleich wieder so abwertend und aggressiv antworten? das bestätigt die christen doch erst in ihrer meinung
    vllt solltet ihr mehr auf dialog gehen. will jetzt nicht einen auf moralapostel (oder dergleichen) machen, aber ich habe einige christen in meinem freundeskreis, und eine davon hat mir gesagt, dass es falsch ist. da habe ich dann mit ihr geredet, jetzt ist sie toleranter und von ihrer radikalen meinung runter ;)
    also nicht gleich auf die palme hochspringen
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 15.12.2008, 18:32hBremen
  • Wenn die bisher gesammelten 5000 Unterschriften nicht so erschreckend viel wären, könnte man über diese hirntoten Idioten tatsächlich lachen.
    Aber besonders auch beim Vergleich zu der Unterschriftensammlung dieser Seite:
    www.rosalueste.de/aufruf.html
    die bereits seit 2 Jahren läuft und nicht mal 200 Namen trägt (und hoffentlich noch nicht ad acta gelegt wurde. Wäre echt schade.), vergeht einem jegliches Lachen.
    Zum Eintragen geht es hier lang:
    www.lust-zeitschrift.de/aufruf/aufruf.php
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#6 AxelBerlinAnonym
#7 TB0804Anonym
  • 15.12.2008, 19:05h
  • Antwort auf #4 von nino89
  • Unfassbar, was die Herrschaften aus diesen Zahlen machen:
    70% der Homosexuellen können ihre sexuelle Orientierung nicht wirklich akzeptieren.
    * 63% gaben an, unter Einsamkeit zu leiden (Gesamtbevölkerung: 37%)
    * 41% litten im Verlauf der letzten 12 Monate an mehrwöchigen depressiven Zuständen.
    * 22% hatten in dieser Zeit über einen Selbstmord nachgedacht.
    * 19% hatten einen Selbstmordversuch hinter sich (Durchschnitt aller CH-Männer: 3%)
    * Beim Drogen- und Rauschmittelkonsum übertreffen die Schwulen den Durchschnitt der Männer teilweise um ein Vielfaches.

    Anstatt die Schuld bei so homophoben Gruppen wie die ihrige zu suchen, schieben sie diese Fakten auf die "Homo-Lobby". Herrlich. Super auch das Aktionsprogramm von letzter Woche:

    16.00 Uhr: Vorstellen der neuen Publikation:
    Befreiung aus dem Homogefängnis: ein ehemaliger Homosexueller berichtet von Sexsucht, Prostitution und Aids

    Ein "ehemaliger Homosexueller" Gott, gib ihnen Hirn
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#8 KonstantinEhemaliges Profil
  • 15.12.2008, 19:20h
  • Antwort auf #4 von nino89
  • "...das bestätigt die christen doch erst in ihrer meinung"
    Soll es von mir aus! Die Abneigung beruht ja auf Gegenseitigkeit! Warum soll ich NETT zu denen sein, wenn DIE über uns Homos rücksichtslos herziehen? Meinste ich kriech denen in den Arsch, um mich Liebkind zu machen? Da trink ich doch lieber meinen eigenen Urin!
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#9 Horst TomeyerAnonym
#10 MarvinProfil
  • 15.12.2008, 19:39hBruchköbel
  • Also ich glaubs ja nicht... Wie weit gehen diese erzkonservativen Klemmschwestern denn noch??

    Vor allem musste ich über diese Aussage lachen:
    "Das Gay-Event arbeite an der "Zerstörung der traditionellen Familie" und "verführt junge Menschen, die ihre sexuelle Identität suchen, zu falschen Annahmen und untergräbt ihre Möglichkeit, sich im Rahmen einer Familie zu verwirklichen"."

    Als ob man als Homosexueller keine Familie gründen könne???? Also mir fehlen echt die Worte und ich hab mich auch schon an anderen Stellen dazu geäußert...!!
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