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250 schwul-lesbische Aktivisten haben in Saint Petersburg (US-Bundesstaat Florida) bei der kirchlichen Hochzeit des republikanischen Gouverneurs Charlie Crist für die Homo-Ehe demonstriert.

Dabei hielten sie unter anderem Transparente mit der Aufschrift: "Gratulation, Gouveneur Crist. Wann darf ich heiraten?". Crist selbst ist ein Gegner der Homo-Ehe. So unterstützte er im November ein Referendum, das die Ehe in der Verfassung von Florida als Verbindung zwischen Mann und Frau definieren sollte. 62 Prozent der Bevölkerung stimmte für das Ehe-Verbot für gleichgeschlechtliche Paare. Außerdem spricht sich Crist vehement gegen das Adoptionsrecht durch Schwule und Lesben aus, die außer in Florida praktisch in den gesamten USA erlaubt ist. Zuletzt hatten Gerichte das Adoptionsverbot für Homosexuelle in Florida als verfassungswidrig bezeichnet (queer.de berichtete). Die Regierung Crist will aber dagegen in Berufung gehen.

Die Hochzeits-Zeremonie wurde von vielen hochrangigen Gästen besucht, darunter etwa Fox-News-Moderator Geraldo Rivera. Der 52-jährige Crist selbst kommentierte die Demonstration nicht. Seine neue Frau, die 39-jährige geschiedene Geschäftsfrau Carole Rome, erklärte jedoch gegenüber Nachrichtenagenturen: "Die Leute haben natürlich nach unserer Verfassung das Recht zu demonstrieren."

Crist selbst unterstützte im Wahlkampf den republikanischen Kandidaten John McCain. Er wurde als einer der Vizepräsidentschaftskandidaten gehandelt. Gerüchte um Crists Homosexualität sollen aber dazu beigetragen haben, dass sich McCain nicht für den Gouverneur von Florida, sondern seine Amtskollegin aus Alaska entschied. Diese Gerüchte kamen 2006 in die öffentliche Debatte, als ein Gegenkandidat um den Gouverneursposten offen über die Homosexualität Crists spekulierte. Manche Homo-Aktivisten glauben, dass Crist homophobe Gesetze unterstützt, um von seiner eigenen sexuellen Orientierung abzulenken. (dk)



13 Kommentare

#1 alexander
  • 16.12.2008, 13:37h
  • allein die physiognomie lässt beim ersten blick den verdacht aufkommen, dass es sich bei herrn crist eher um madame crist handelt, hinzu kommt die gestik und körpersprache !
    spreizt die federn wie ein pfau, ist aber wieder nur eine der allzu bekannten politischen, repupslikanischen klemmschwestern !
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#2 lady chrisAnonym
#3 BeobachterAnonym
  • 16.12.2008, 16:06h
  • Ich weiss nicht, wer mir mehr Leid tut:
    Er, weil ihn die Panik vor seiner eigenen sexuellen Identität in die Ehe mit einem Menschen treibt, den er schwerlich begehren kann.
    Oder sie, weil sie von ihm belogen und als Ablenkungsinstrument missbraucht wird.

    Schlimm so was!
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#4 Syrius458Ehemaliges Profil
#5 nino89
  • 16.12.2008, 19:57h
  • Erstmal kann man solche Gerüchte nicht wirklich für wahrhaftig halten.
    Zweitens finde ich es auf der einen Seiter zwar als eine gute Idee, direkt auf der Hochzeit zu demonstrieren, andererseits finde ich das schon ein bisschen frech & amoralisch.
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#6 SaschaEhemaliges Profil
  • 17.12.2008, 00:05h
  • Antwort auf #5 von nino89
  • Hilfe!!!

    Wie alt bist du???

    Da kann einem ja wirklich nur angst und bange werden, wenn man sieht, was da für "junge" Leute nachkommen...

    Total gleichgeschaltet von der ach so "moralischen" Mehrheitsgesellschaft und von den ebenso "moralischen" herrschenden Eliten...
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#7 skydiverProfil
  • 17.12.2008, 00:08hStuttgart
  • Na - wenn dieser smarte Gouverneur Crist keine "Schwester" iss, dann falle ich von meinem Glauben ab, und bin ab sofort nicht mehr "schwul" :-) Naja - Man(n) wird dank queer.de bestimmt bald erfahren, auf welcher Flughafentoilette Gouverneur Crist aufgegriffen und verhaftet wurde :-))
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#8 SaschaEhemaliges Profil
  • 17.12.2008, 00:18h
  • Antwort auf #7 von skydiver
  • Na na,

    aber bitte nicht gleich so amoralisch und frech werden und demnächst auch auf der Alibi-Hochzeit von homophoben Polit-Klemmschwestern demonstrieren.

    Wo kommen wir denn da hin, wenn die, die sich erlauben anders zu sein, als das gesellschaftliche Diktat es vorschreibt, jetzt auch noch frech werden. Bitte auch in diesem Punkt dem braven Beispiel der Heten folgen, wie sie zum Beispiel Samstag Nacht in allen U-Bahnen und hellen wie dunklen Straßenecken herumgrölen und ihre Geilheit zelebrieren.
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#9 stromboliProfil
  • 17.12.2008, 08:22hberlin
  • Antwort auf #7 von skydiver
  • eigentlich bin ich etwas erstaunt! Wir nutzen die "vorurteilsschematas" der heten, um uns selbst zu "outen"...:"..allein die physiognomie lässt beim ersten blick den verdacht aufkommen, dass es sich bei herrn crist eher um madame crist handelt.."; .."Na - wenn dieser smarte Gouverneur Crist keine "Schwester" iss..";.." der auf dem foto ist passiv.." !
    Fehlt nur noch die vermessung der beckenparameter ( bliebte maßeinheit des 20jahunderts bei der genauen feststellung wieviel einer homosexuell ist... ) und wir können uns die frage endlich beantworten: wie sieht der gewöhnliche homosexuelle aus?
    Unsere fachleute werden aktiv, wenn das abspreizen des kleinen fingers mehr als die gedultete winkelneigung einnimmt, andere vermessen den beckenumfang. Unheilige allianz nenn ich das!

    nino89, hättest du dies angesprochen , mein beifall wäre dir gewiss! So aber verwechselst du amoralität: amoralisch der, der sich gegen die interessen anderer stellt mit dem anspruch selbst etwas besseres zu sein! Somit die moral definiert wäre!
    Und fresch... also da solltest du deine müden jugendlichen knochen mal schütteln! Das hört sich ja wie der schlußkommentar eines altersheimbewohners an, nicht wie der eines jungen menschen. Such nicht immer den "kompromis" , such mal die konfrontation um was zu bewegen!
    interessant hierzu ein artikel über systemkonformes verhalten der jungen generation:
    www.zeit.de/online/2008/51/jugendunruhen-karriere-anpassung
    Jugendunruhen
    Anpassen lohnt nicht
    Jung und gebildet zu sein bedeutet keine Garantie mehr für eine erfolgreiche bürgerliche Karriere...
    nur mal so als denkanstoß!!!
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#10 HannibalEhemaliges Profil