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Die indonesische Provinz Papua will HIV-Positiven nun doch keine Mikrochips zwangsweise implantieren lassen.

Abgeordnete des Parlaments von Papua erklärten, man werde aufgrund der internationalen Proteste keine Computerchip-Pflicht für Patienten einführen, die "aktives sexuelles Verhalten" gezeigt hätten. Ursprünglich war geplant, Aids-Patienten so besser zu beobachten und sexuelle Kontakte zu verhindern (queer.de berichtete).

Menschenrechtsorganisationen und Aids-Gruppen hatten den Plan scharf kritisiert. Der stellvertrende Gouverneur Alex Hasegem hat sich dem Druck gebeugt und erklärt: "Ein solches Vorgehen würde die Menschenrechte verletzen", so Hasegem.

Papua ist eine der ärmsten Provinzen Indonesiens. Offiziellen Angaben zufolge infizieren sich dort 15 Mal so viele Menschen mit dem HI-Virus als im Landesdurchschnitt. Internationale Hilfsorganisationen führen das auf mangelnde Präventionsarbeit zurück. Die meisten Einwohner wüssten nicht, wie man die Übertragung von HIV verhindert. (dk)



#1 dummfugAnonym
  • 26.12.2008, 00:51h
  • Das ist doch mal wieder typisch für diese Welt!

    Mit technischen „Lösungen“ versuchen, was man selbst verzapft hat in den Griff zu bekommen. Selbst wenn diese Chips Massenware sind – die Transponder und die Lesegeräte, die Schulungen und das Personal kosten ZIG-mal mehr, als ein paar Kondome und eine gescheite Aufklärungsarbeit! In einer Region, die zu den finanziell ärmsten gehört, scheinen leider auch Menschen an der Macht zu sitzen, die in ganz anderer Art ARM sind!

    Das ist ja wie bei der Schöpfungsgeschichte... Hirn ist aus, jetzt gibts Homophobe...
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