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Das Landgericht Stuttgart hat am Donnerstag eine Mutter und deren Sohn zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie gemeinsam einen schwulen Rentner in Großerlach (Rems-Murr-Kreis) zu Tode gequält haben; der Sohn hatte zuvor eine sexuelle Beziehung mit dem Opfer gehabt.

Die 49-jährige Frau und ihr 27-jähriger Sohn haben nach Ansicht des Gerichts in einer «stundenlang andauernden Misshandlung» den 64-Jährigen aus Habgier traktiert. Der junge Mann täuschte dem Opfer Zärtlichkeiten vor und schlug ihm dann mit einer Flasche über den Kopf. Danach schoss der Gewalttäter dem Rentner, der um sein Leben flehte, unter anderem mit einer Schreckschusspistole fünf Mal ins Gesicht. Die Täter benutzten auch andere Folterwerkzeuge. Der Mann verblutete schließlich qualvoll. Mutter und Sohn ließen ihn in einer Dachgeschosswohnung liegen. Hier wurde er erst fünf Tage später gefunden. Katzen, die mit eingeschlossen waren, hatten bereits sein Gesicht angefressen.

Die Täter wollten erreichen, dass der Mann seinen Tresor öffnet. Darin vermuteten sie 90.000 Euro und Wertgegenstände. In Wirklichkeit waren dort aber nur 150 Euro und Bankunterlagen versteckt.

Richter Wolfgang Pross bescheinigte dem 27-Jährigen "schwer seelisch abartig" zu sein und "kaltblütig und gefühllos" gehandelt zu haben. Das Gericht stellte eine besondere Schwere der Schuld fest, somit kann der Mann nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Der Täter hatte bereits zuvor versucht, den Rentner mit Hilfe von Schlaftabletten zu töten. Er selbst sei nicht schwul, sondern habe homosexuelle Gefälligkeiten gegen Geld angeboten.

Die Mutter weise zwar eine "geringere kriminelle Energie" auf. Ihre Taten erfüllten jedoch auch mehrere Mordmerkmale. Sie sei nicht von ihrem zur Tat gezwungen worden, obwohl ihr der Sohn wiederholt Gewalt angetan habe. (dk)



#1 Tim_ChrisProfil
  • 18.12.2008, 17:53hBremen
  • "Das Gericht stellte eine besondere Schwere der Schuld fest, somit kann der Mann nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden."

    Ein gerechtes Urteil für diese Tat.
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#2 RabaukeAnonym
  • 18.12.2008, 18:20h
  • Das Urteil ist völlig gerecht und angemessen. Das bringt den armen Typ zwar nicht wieder. Das Urteil ist aber auch hoffentlich im Sinne der Hinterbliebenen, des Opfers, befriedigend.
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#3 alexander
  • 18.12.2008, 18:43h
  • ist doch ein tolles beispiel für gute heterosexuelle erziehung, mitten in der pampa !
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#4 GemeindebüttelAnonym
#5 psy1Anonym
  • 18.12.2008, 21:04h
  • Ihr 4 Schreiberlinge seit dann mal wohl auch so'n bißchen planiert (wobei es 'ne steigerung von "Hauptsache mal was gesagt" bis "völlig daneben" gibt..)?
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#6 AntichristProfil
  • 19.12.2008, 07:33hHH
  • Antwort auf #5 von psy1
  • @psy1: Das trifft auf dich ja im besonderen zu. Vor allem so Sachbezogen

    Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie inhuman manche Menschen sein können. Beruhigend zu wissen, dass diese Bestie nicht mehr auf die Menschheit losgelassen wird.

    @#1 & #2: stimme euch vorbehaltlos zu.
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#7 abschwung ostAnonym
  • 28.12.2008, 18:39h
  • Tja, nun wäre es mal interessant herauszufinden, wieviele Verbrechen jahr für Jahr in Deutschland geschehen, weil sich jemand beispielsweise von einem Schwulen angemacht fühlt oder wieviele Verbrechen mit homophobem Hintergrund ganz einfach unter den Teppich gekehrt werden, weil sie sonst dem Andehen der Stadt schaden könnten.

    Seit Mannichl ist ja die Regierung auch bereitwilliger, über den massiven Anstieg von Nazigewalt zu berichten.

    Tja Fred, keine bösen Moslems, wa?
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