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Ein heterosexueller Mann darf in England klagen, wenn er aus Schwulenfeindlichkeit gemobbt wird. Das entschied ein Berufungsgericht.

Der 56-jährige Stephen English musste seinen Job bei einem Markisen-Hersteller in Portsmouth (Grafschaft Hampshire) aufgeben, weil er ständig homophoben Beleidigungen ausgesetzt war. Eine Klage nach dem britischen Antidiskriminierungsgesetz lehnte ein erstinstanzliches Gericht jedoch ab, weil English heterosexuell und verheiratet ist. Ein Berufungsgericht hat diese Entscheidung nun mit zwei gegen eine Stimme revidiert.

"Die unaufhörliche Verhöhung des Kläger hat eine entwürdigende und feindliche Arbeitsatmosphäre geschaffen – und das auf Basis von sexueller Orientierung", begründete Richter Stephen Sedley die Mehrheitsentscheidung.

Die Kollegen begannen über English zu spotten, als sie herausfanden, dass er ein Internat besucht hatte und in Brighton lebt, einer Stadt mit einem großen schwulen Bevölkerungsanteil. Selbst bei großen Konferenzen musste er sich immer wieder als "Faggot" (Schwuchtel) beschimpfen lassen, erklärte English. "Diese Kommentare haben mir und meiner Familie erhebliches Leid zugefügt", erklärte er.

Der Fall wird nun vor einem Antidiskriminierungstribunal neu verhandelt. (dk)



Melbourne: Gay-Bar muss Heteros reinlassen

Der schwule Pub "The Peel Hotel" im australischen Melbourne darf seine Gäste nicht mehr nach der sexuellen Orientierung fragen.
Gericht: Feuerwehrmänner auf CSD "belästigt"

Eine Jury in San Diego hat am Dienstag vier heterosexuellen Feuerwehrmännern insgesamt 34.300 Dollar (27.200 Euro) wegen sexueller Belästigung zugesprochen, weil ihr Arbeitgeber sie 2007 gezwungen hatte, in einem Feuerwehrwagen an der CSD-Parade teilzunehmen.
CSD-Anmache: Hetero-Feuerwehrmänner wollen eine Million Dollar

In San Diego verlangen vier heterosexuelle Feuerwehrmänner 500.000 bis eine Million Dollar Schmerzensgeld dafür, dass sie beim CSD 2007 in einem Dienstwagen mitfahren mussten.
#1 RabaukeAnonym
  • 23.12.2008, 15:17h
  • Recht so! Ähhhmmmmmm.........könnte ich jetzt auch meine Kollegen verklagen, weil diese immer necken, ich bin ne "Prollhete"? *g* Neee, neee, die Leude:)))))
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#2 xv22Anonym
  • 23.12.2008, 16:10h
  • Vernünftig und gut so. Bei Antidiskriminierungsgesetzen soll's ja nicht um Idealismus gehen, sondern darum, einzelne Menschen, denen von anderen Leid zugefügt wird, zu schützen.
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#3 BenedictusAnonym
  • 23.12.2008, 20:00h
  • "Brighton, eine Stadt mit einem großen schwulen Bevölkerungsanteil"

    ...

    Hey, wieso wusste ich das noch nicht???
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#4 gatopardo
  • 23.12.2008, 21:06h
  • Bei Heteros wird Schwulsein ja immer noch mit widernatürlicher Unzucht, Kinderschändung und Rumtreiben in zweifelhaften Milieus gleichgesetzt. Welch ein Wunder, dass man nicht zu solchen Volksschädlingen gehören will und bei Zuweisung in diese Kategorie gegen Verleumdung klagt.
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#5 xyAnonym
  • 24.12.2008, 03:17h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • Es geht hier nicht um Verleumdung, sondern um Mobbing.

    Wenn irgendwelche Typen beschlössen, ich sei jüdisch und dauernd auf mich bezogen abfällige Bemerkungen über Juden machten, wäre das dann in Ordnung und sollte unwidersprochen bleiben, wenn ich dieser Religion nicht anhinge und/oder bis zu sonstwelchen Vorfahren nachweisen könnte, daß diese es ebenfalls nicht getan haben, und mich deshalb von dem Antisemitismus der Typen nicht getroffen fühlen müßte?
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#6 alexander
  • 25.12.2008, 08:05h
  • was ja nur belegt, dass schwulsein eine schande ist und wie drecksau als beleidung vor den kadi gehört !
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#7 gatopardo
  • 25.12.2008, 10:23h
  • Antwort auf #6 von alexander
  • Genau das wollte ich sagen ! Das hört einfach nie auf mit Verunglimpfungen derer, die entweder eine andere sexuelle Identität haben, einer anderen Volksgruppe oder Nationalität angehören und über welche die gesunde Volksseele entscheidet, dass sie alle nicht zum gewohnten Einerlei gehören.
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#8 stromboliProfil