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Das amerikanische Portal Facebook hat zwei serbische Gruppen auf seiner Internetplattform gelöscht, die zur Ermordung von Schwulen und Lesben aufgerufen haben.

Wie "UK Gay News" berichtet, behält Facebook derzeit mehrere homophobe Gruppen im Auge und prüft, ob diese gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. "Wir werden weitere Gruppen entfernen, die sich nicht an die Regeln halten", erklärte ein Sprecher. Facebook verbietet unter anderem den Aufruf zu Straftaten sowie Inhalte, die "aufrührerisch" oder "schikanierend" sind.

Die serbischen Seiten haben Droh-Mails an schwul-lesbische Aktivisten geschrieben, sowie deren Namen, Adressen und Telefonnummern veröffentlicht.

Facebook ist vor MySpace die größte "Social Network"-Seite der Welt. Hier können Teilnehmer persönliche Profile erstellen, sich mit ihren Freunden verlinken und sich in Gruppen organisieren. Noch vor einigen Monaten war Facebook kritisiert worden, weil die Plattform unter anderem den User-Namen "Gay" nicht zugelassen hat (queer.de berichtete). (dk)



#1 FinnAnonym
  • 30.12.2008, 20:40h
  • Auch wenn das löblich ist, ist das natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da es unzählige andere homophobe Seiten gibt (auch solche, die zu Mord, etc. aufrufen).
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#2 SaschaEhemaliges Profil
  • 30.12.2008, 20:50h
  • Antwort auf #1 von Finn
  • Eben!

    JEDE diskriminierende Äußerung (nicht nur direkte Aufrufe zur körperlichen Gewalt) auf Seiten wie Facebook und auch YouTube ist von den verantwortlichen Administratoren umgehend zu löschen!

    Es muss hier endlich eine umfassende "Accountability" der jeweiligen Inhaber hergestellt werden, denn selbst bei nur kursorischer Durchsicht strotzen diese Seiten vor völlig inakzeptablen, Menschen verachtenden Beiträgen!

    Auf diese Weise leistet man dann auch einen dringend notwendigen Beitrag zur Schärfung des Bewusstseins gerade junger Menschen:

    Wer Vielfalt diskriminiert, der ist nicht nur von vorvorgestern und menschlich total "OUT", sondern auch raus aus der Online-Community!!!
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#3 bananasEhemaliges Profil
#4 FinnAnonym
  • 31.12.2008, 13:03h
  • Antwort auf #3 von bananas
  • Youtube und diese ganzen Web 2.0-Konsorten machen ihr Geschäft doch eh nur, weil sie anderen Verstöße zulassen. Dies gilt nicht nur für Hassaufrufe und andere illegale Inhalte, sondern auch für Urheberrechtsverletzungen.

    Ein Beispiel:
    ich bin in der Medienbranche tätig und es gibt zehntausende oder sogar noch mehr Urheberrechtsverstöße auf Youtube. Diesen ist aufgrund der schieren Masse kaum noch beizukommen, da man jeden Verstoß einzeln melden muss und selbst dann oft erst mal Gerichtsentscheide her müssen. Und bis das gelöscht ist, sind zig neue dazugekommen.

    Eigentlich müssten Inhalte (wie auch in der realen Welt) VOR der Veröffentlichung geprüft werden, aber dann würde Google mit Youtube ja nicht mehr so viel Kohle machen...
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#5 xv22Anonym
#6 MarkusAnonym