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qubesport.net ist die erste große Sport-Community für Schwule und Lesben: Einzelsportler können ihre Sportaktivitäten organisieren, Teams sich vernetzen

Von Carsten Weidemann

Sport verbindet - im realen Leben und mit qubesport.net jetzt auch virtuell: Die neu gelaunchte Web-Community richtet sich an sportbegeisterte Einzelkämpfer sowie an Mannschaften, Teams, Vereine und Verbände weltweit.

"Natürlich gibt es bereits Sportler-Communities", sagt Stephan Collet, einer der beiden Gründer und Entwickler von qubesport.net, aber man sei einen Schritt weiter gegangen. "Mannschaften, Teams, Vereine und Verbände können sich mit den eigenen und potenziellen Mitgliedern oder aber anderen Teams austauschen, bis hin zu internen oder gemeinsamen Terminverwaltungen", erklärt sein Partner Matthias Schönnagel.

So ist die Community auch schon in der Startphase für ihre Mitglieder hochinteressant: Einzelsportler können ihre Sportaktivitäten organisieren, Teams haben die Möglichkeit, Verstärkung zu finden und Vereine wie Verbände können ihre Mitgliederkommunikation verwalten.

Bei der Umsetzung von qubesport.net ist der Name Programm und ein Würfel das Navigationsinstrument. Dreidimensional, beliebig variier- und gestaltbar sind die einzelnen Community-Bereiche den einzelnen Flächen des "Qube" zugeordnet und über verschiedene Piktogramme schnell und unkompliziert anzusteuern. qubesport.net bietet seinen Nutzern – auch qubies genannt - die Möglichkeit, Würfelflächen nach Bedarf individuell zu belegen. So kann jeder selbst entscheiden, wo das persönliche Profil hinterlegt sein soll oder wo private oder öffentliche Kontakt- und Kommunikationscenter und die News- und Chatrooms angesteuert werden. Er legt fest, wo nach Trainingspartnern, Mannschaften oder Vereinen gesucht wird oder wo Informationen über Angebote und Nachfragen, internationale Wettkämpfe, Mitfahrgelegenheiten oder Unterkünfte von qubies für qubies zu finden sind.

Wie bei den Gay Games Cologne 2010, deren offizieller Partner qubesport.net ist. Hier haben die erwarteten 12.000 Teilnehmer bereits heute die Möglichkeit, sich auszutauschen und nach einem Sport-, Trainingspartner oder einem Team zu suchen, um im Sommer 2010 gemeinsam in Köln anzutreten.



#1 SvenAnonym
  • 09.01.2009, 09:42h
  • Muss es eigentlich zu jedem Scheiß eine schwule Variante geben? Wenn wir so weiter machen, werden demnächst schwule Kaffeemaschinen, schwule Sockenhersteller und ne schwule Nasa haben...

    Wir bauen uns unser eignes schwules Ghetto...
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#2 markHBWBProfil
  • 10.01.2009, 06:59hBremen
  • genau so ist es.

    Wobei ich es in diesem Fall für nicht schlecht halte (Sportaktion).

    Das bauen und verteidigen des schwulenGhetto ist übel und funktioniert oft als Bumerang.

    Die Grenze zu erkennen, wo es nur um "Geld verdienen" geht (TV Shows-), wo vermeindlich um "schwule Rechte" gekämpft wird und zwischen realer Benachteiligung ist dünn und für viele schwer zu erkennen.
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#3 stromboliProfil
  • 10.01.2009, 11:36hberlin
  • Antwort auf #2 von markHBWB
  • seit wann ist selbstorganisation ein ghetto bauen?

    Seien wir doch mal ehrlich: ein (hochleistungs)sportler sucht sich möglichst gleichwertige bedingungen in die er sich einbringen kann. Bekannt ist z.B. , das wassersportler aus den schwimm in die spring diziplinen sich flüchteten, weil die bedingungen im training für schwule nicht optimal waren (leidensbericht eines spring- olympiasiegers... ) .
    Ähnlich wie beim fußball und eben fast allen mannschaftssportarten ist die "innere struktur" stark genormt: Wer weiss, wie körperlich nahe sich männer z.b. im training und wettkampf kommen, muß andere fragen stellen! Beim training die körperliche nähe wegen notwendiger hilfestellungen, die gegenseitigen hilfsmassagen in den pausen...; da werden körperteile notwendigerweise berührt, die normalerweise nicht berührt werden! Sport, so könnte man auch sagen, ist eine interdisziplinäre berührungsform! Ob dann sexualität offen zu tage tritt ist hier nur 2t.rangig. Gleichzeitig aber brauchts das grundsätzliche vertrauen in den anderen; egal ob mitspieler oder konkurrent.
    Und da sind wir bei "unserem " problem; sprich der wahrnehmung des homos durch den hetero-vereinskameraden... Wieviel projektion lass ich zu , werde z.B. ich durch einen schwulen massiert??? Und natürlich auch unmgekehrt!

    Sich von diesen zweifeln lösen zu wollen, einen selbstbewussten zugang zum "alltäglichen" ohne "deutungen oder vermutungen"; dass macht sinn!
    Wenn türkspor (einfach mal googln, die gibts in massen!) seinen landsleuten in deutschland eine sportliche "heimat" bietet, stellt sich doch auch nicht die frage der ghettobildung, suchen die doch über diesen weg den anschluß in die "mitte". Was übrigens die gründervereine der anfänge des organisierten sportes ja auch taten. Schalke, bayern kontra 1860 ; das waren zudem auch politisch fundierte gründungen! Warum also nicht auch politisch begründbare schwulenverbände?!

    Und wenn schon "GHETTO": wir sind abhängige teile einer gesellschaftsstruktur, die , bei bedarf, auf uns verzichten kann und wird! Eine comunity selbstbestimmte organisation müßte auch wirtschaftliche, ökonomische eigenschritte gehen! Da ist der völklinger kreis- ansatz zwar der schwesterwellschen marktideologie unterworfen, aber die grundidee ist gar nicht mal so falsch: wir müssen organisiert sein für die zukünftigen "verteilungskämpfe" . Und ob im sport, ob in der wirtschaft, ob in der freizeit und gesundheit; wir haben einen eigenen, uns spezifischen bedarf !

    Zur terminologie Ghetto: ghetto ist eine zwangsweise zuweisung von raum einer mehrheit gegenüber einer minderheit. ZWANGSWEISE! Das ist das entscheidende!
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