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PolitikEuropa
  • 12.01.2009           107       | | |

Bischof Laun: "Homosexuelle Ideologen" denken wie Moslems

Für ihn haben Schwule 'keinen Nutzen für die Allgemeinheit' und denken zu allem Überfluss noch wie Moslems: Weihbischof Andreas Laun
Für ihn haben Schwule 'keinen Nutzen für die Allgemeinheit' und denken zu allem Überfluss noch wie Moslems: Weihbischof Andreas Laun

Der katholische Weihbischof Andreas Laun warnt in einem Essay vor der "Homosexualisierung der Gesellschaft" und spricht sich dafür aus, dass Schwule und Lesben die Chance haben sollten, geheilt zu werden.

Homosexuelle würden wie Moslems denken, wenn sie behaupten, dass ihre sexuelle Orientierung nicht verändert werden könne. Denn im Islam sei es auch verboten zu konvertieren, so der 65-jährige Salzburger Bischof. "Homosexuelle Ideologen" wollen dem katholischen Würdenträger zufolge "anderen Menschen mit homosexuellen Neigungen die ‚Abkehr’ und ‚Konversion’ zur Heterosexualität verbieten, vielleicht sogar unter Strafandrohung, zumindest für die 'Fluchthelfer', Therapeuten, die behilflich zu sein versuchen!".

Anlass für die Empörung war eine Entscheidung der niederländischen Regierung, die evangelische Stiftung "Onze Weg" ("Unser Weg") nicht mehr mit Fördermitteln zu unterstützen, weil diese versucht, Homosexuelle zur Heterosexualität zu bekehren. "Die Grenze wird überschritten, wenn versucht wird, Menschen von ihrer Homosexualität zu heilen", erklärte dazu Bildungs- und Kulturminister Ronald Plasterk. Bischof Laun sieht in dieser und anderen Entscheidungen eine "Entwicklung zur Homosexualisierung der Gesellschaft".

(Fortsetzung nach Anzeige)


Laun bezeichnete in dem auf der Seite kath.net veröffentlichtem Text schwul-lesbische Aktivisten als "unlogische Menschen" und fordert, dass Homosexuelle ein "Recht auf Gleichbehandlung" mit Transsexuellen haben müssten: "Wenn Männer oder Frauen eine Geschlechtsumwandlung fordern und sich darum sogar einem chirurgischen Eingriff, so nutzlos er im Grunde ist, unterziehen, schweigen [die homosexuellen Ideologen] und halten die Erfüllung solcher Verlangen für richtig", argumentiert Laun. "Wenn Menschen mit homosexuellen Neigungen eine Veränderung ihrer ‚sexuellen Orientierung’ anstreben, sind sie empört und wollen sie verbieten lassen."

Der österreichische Weihbischof ist bereits wiederholt durch seine homofeindlichen Äußerungen aufgefallen. So bezeichnete er im Mai 2008 die aktive Teilnahme von Schwulen und Lesben am Deutschen Katholikentag als "skandalös" (queer.de berichtete). Ein Jahr zuvor hatte er argumentiert, dass Homosexuelle "keinen Nutzen für Allgemeinheit" hätten (queer.de berichtete). (dk)

Links zum Thema:
Text von Andreas Laun auf kath.net

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Tags:  katholische kirche   andreas laun   österreich   salzburg 
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Reaktionen zu "Bischof Laun: "Homosexuelle Ideologen" denken wie Moslems"


 107 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

S.  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11
Die ersten:   
#1
12.01.2009
17:00:14


(+6

Von alf

Wie konnte ich diesem menschenverachtenden, verlogenen Verein so lange angehören. Die Kirchen wissen warum sie für Kindstaufe und Religion als Pflichtfach sind!

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#2
12.01.2009
17:08:26


(+5

Von pervirave
Aus Schöneberg (Berlin)
Mitglied seit 04.05.2008

wir sollten wirklich versuchen, diese verblendeten menschen von ihrer krankheit namens "religion" zu heilen. jedenfalls sollte sie baldmöglichst als geisteskrankheit anerkannt werden!

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#3
12.01.2009
17:28:00


(+1

Von AxelBerlin

oha. heute gibt´s den herrn jesus im schokoladenpudding; serviert vom österreichischen inquisitor.
da erstaunt mich aber die denk-flexibilität der kath. kirche. das kommt sicher daher, weil die mit dem hirn furzen und mit dem arsch denken.

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#4
12.01.2009
17:39:51


(+2

Von Liedel
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Ein glattes Egentor des Herrn Bischof...wohlgemerkt, die Stiftung ist eine EVANGELISCHE Stiftung (bzw. vermutlich evangelikal). Hat aber nicht der Papst auf dem Weltjugendtag vor den "Verlockungen der Freikirchen" gewarnt?

Siehe:


Link zu www.n24.de


Schon schlimm, wenn päpstliche Worte noch nicht mal bei den eigenen Leuten ankommen

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#5
12.01.2009
17:46:30


(+3

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008

Gab es nicht mal irgendwann eine Studie über die Gefährlichkeit des Weihrauchschnüffelns? Laun hat zumindest hiermit mal wieder den Beweis angetreten, das zu intensives Schnüffeln am Weihrauchgebimsel über zu lange Zeit zu extremer Verkloakung im Kopf führt. Folge: die stinkende Gülle blubbert dann auf recht peinliche Weise immer wieder mal hervor.
Ich bin dafür, dass so verblödete... Entschuldigung, verblendete Menschen wie Laun dringendst als Gefahr für die Allgemeinheit und wegen Verdummungsversuchen der kirchlichen Schäfchen einer speziellen Therapie zugeführt werden sollten. Vorzugsweise mit Habmichlieb-Jacke in einer geschlossenen Psychiatrischen Klinik unter strengster Bewachung und natürlich Einzelhaltung in speziell schallisolierten Räumen.

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#6
12.01.2009
17:57:03


(+7

Von Prignitzer
Aus Berlin
Mitglied seit 02.05.2008

Antwort zu Kommentar #2 von pervirave:
>pervirave>, Dein Wort in Gottes Ohr. Jedenfalls dann, wenn Religiosiät allgemeingefährlich wird, wie das im Falle des Andreas Laun mehr als offenkundig ist. In diesem Falle kann sich eine Gesellschaft letztlich nur schützen, lieferte man den Irren in eine geschlossene psychiatrische Abteilung ein.
Nein, Spaß beiseite. Eher wäre wohl zu überlegen, ob ein Aufsatz wie ihn Laun verfasst hat, nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Und ich meine, er erfüllt ihn. Laun gehört zunächst nicht in die Psychiatrie, sondern vor ein Gericht, und wenn das dann zu dem Schluss kommt, Laun sei nur beschränkt für sein Tun und Lassen verantwortlich, dann bleibt die Psychiatrie ja immer noch als eine Möglichkeit, die Gesellschaft vor dem Mann zu schützen. Aber momentan ist dieser Weihbischof ein Volksverhetzer. Und dies in bester Gesellschaft mit seinem obersten Dienstherren, dem Herrn Benedict dem soundsovielten.

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#7
12.01.2009
18:10:55


(+2

Von Katrin

Da haben uns die Niederländer was vorraus und entziehen den Heilern die staatliche Knete. Ich werde ab jetzt nicht mehr zetern wenn Bekehrer bzw.Umkehrer mich umkehren bzw heilen wollen, sondern werde allen eine reelle Chance geben mich umzukehren. Hat einer die E-Mail Adresse von Andreas Laun damit ich ihm seine Freizeit ausfüllen kann. Werd in zu mir einladen. Mal sehen ob er kommt.
Queer: Bitte gebt in Zukunft Kontaktdetails der Heiler an.

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#8
12.01.2009
18:15:34


(+6

Von CarstenFfm
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Ich könnt gerade kotzen.... aber nur weiter so, so macht sich dieser Verein derart lächerlich, dass es hoffentlich jeder Hinterwäldler mekt.

Ehr ticken doch diese Katholibans wie fundamentalistische Moslems.... oft geht bei der UNO ja auch der Vatikan seltsame Allianzen mit islamischen Staaten ein, wenn es gilt Homo-Rechte zu verhindern.

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#9
12.01.2009
18:28:45


(+3

Von Hannibal
Aus Berlin
Mitglied seit 10.05.2008

Antwort zu Kommentar #8 von CarstenFfm:
"So bezeichnete er im Mai 2008 die aktive Teilnahme von Schwulen und Lesben am Deutschen Katholikentag als "skandalös""
Da muss ich dem Herrn ausnahmsweise Recht geben.
Denn schwule und Lesben haben auf dem Katholentag genauso viel zu suchen, wie Türken auf einem Skinhead-Treffen.

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#10
12.01.2009
18:44:13


(+6

Von Ansak

"...Schwule sollten geheilt werden.." meint Laun. Das ist richtig nett von ihm. Aber wer heilt Laun ??

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