Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?9863

Aufklärung über den Gebrauch von Drogen bei schwulem Sex kann richtig Spaß machen, wie die bunte Flash-Seite eines britischen Gesundheitsprojektes beweist.

Von Christian Scheuß

Seien wir ehrlich: Wenn es am Wochenende auf die Piste geht, rein ins Gewühl der schwulen Clubs und der Szenebars, wird nicht nur mit Alkohol aufgewärmt und aufgelockert.

Bewusstseinsverändernde Stoffe aller Art werden über die Lungen inhaliert, die Nasenschleimhäute absorbiert oder einfach mit Bier runtergespült. Wenn dann Stunden später die Party zu Ende ist und wir mit der Eroberung für die Nacht nach Hause wanken, kann es sein, dass auch dort wieder Substanzen eingesetzt werden, die den sexuellen Kick verstärken sollen. Sex und Drogen, das ist bei feierfreudigen Schwulen eine gern gesehene Kombination.

Völlig unabhängig von den rechtlichen Aspekten ist es wichtig, über Wirkung, Nebenwirkungen sowie Risiken der eingesetzten Stoffe Bescheid zu wissen. Damit aus dem Joint am Küchentisch keine Nacht über der Kloschüssel wird. Damit dem Ecstasy-Rausch nicht der Hitzschlag folgt. Und damit die Safer Sex-Regeln nicht im Schwebezustand vergessen werden. Auch in Deutschland gibt es diese Informationen zum "Safer Use" von Drogen, sowie die Ratschläge für Sex unter Drogen. Doch der britische "Terrence Higgins Trust" hat diese Infos besonders ansprechend umgesetzt.

Über die flashanimierte Website gelangen wir zum Dancefloor, auf dem ein Mann tanzt. Darunter bunt animierte Köpfe, die für eine Reihe von Drogen stehen, angefangen mit Kokain über Ecstasy bis hin zu Speed. Den jeweiligen Kopf per Doppelklick dem Tänzer aufgesetzt, spielt eine andere Musik und das Fenster mit den wichtigsten Infos öffnet sich. Wer weitere Details wissen will, klickt erneut.

Im nächsten Schritt wird es für HIV-Positive interessant. Sie können sich ihre Pillenkombi zusammenklicken und erhalten dann die möglichen Risiken sowie die besonderen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Drogen angezeigt. Keine noch so gut geschriebene Broschüre bietet bei der Vermittlung der Fakten soviel Entertainment.



53 Kommentare

#1 BinfordAnonym
  • 14.01.2009, 21:47h
  • Ganz Ehrlich - brauchen wir für Sex wirklich Drogen? Ist das Gefühlsempfinden so abgeflacht?

    Mein Sexualleben ist auch ohne Bewusstseinserweiternde Stoffe spannend.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 KahlifvonkoelnAnonym
  • 14.01.2009, 23:43h
  • Alle Schwulen die Drogen konsumieren
    bezahlen direkt oder indirekt die Taliban Bauern
    in Afganistan.

    Damit sind Schwule Drogenkonsumenten folgerichtig an der foerderung des internationalen
    Terorrismus schuldig.

    Da die schwulen drogenkonsumenten also personenkreise foerdern die Anti Schwul sind,
    wird das eintreten fuer schwulenrechte hinfaellig,
    sobald man drogen konsumiert.

    Ihr solltet mal ueberlegen wsa ihr da macht!!!
    meiner meinung nach sind drogen nur was fuer aermliche schwaechlinge. Richtig harte maenner spueren was in echt passiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 xv22Anonym
#4 BenedictusAnonym
  • 15.01.2009, 00:52h
  • Are you drugfucked?
    Wie groß ist dein Sexrisiko?
    Führt Komasaufen zu mehr HIV-Infektionen?
    Sind Sexparties schuld an den hohen HIV-Infektionszahlen?

    Irgendwie kann ich es nicht mehr hören. Nein, ich bin kein katholischer Musterschüler, der es verlernt hat, zu leben. Nein, ich tue gerne Dinge, die verboten sind. Nein mein Leben führe ich nicht primär, um bis ins hohe Alter ein Arbeitsroboter, ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft zu sein, der auf alle Risiken, auf Spannung, Abwechslung und damit Freuden des Lebens verzichtet, um solange wie möglich ein wohlbehütetes, langweiliges aber für die Gesellschaft nützliches Leben zu führen, und um möglichst erst als "Rentner" zu sterben. Diese HIV-Propaganda ist ja schon traumatisierend. Das was für mich als Schwuler eine große Bedeutung hat, nämlich meine Sexualität, darf mir ja schon gar keinen Spaß mehr machen, denn alles was ich tue, was mir Spaß macht, wird nicht nur sofort in Frage gestellt, nicht nur moralisch verurteilt, sondern auch mit Ängsten belegt. Homosex = HIV, Drogen = HIV, Alkohol = HIV, Sexparty = HIV. Wenn ich alles nur unter diesem Gesichtspunkt sehe, wie ungehemmt kann ich dann noch sein, mein Leben einfach nur zu leben wie ich es will, ohne überall Tod und Krankheit zu sehen? Bin ich überhaupt frei, über mich und mein Leben zu verfügen? Selbst wenn es der "seit den 80zigern neu entstandenen" schwulen Mehrheit nicht gefällt, oder sie mi meinem Lebensstil insgeheim neiden, weil ich all das auslebe, was sie aufgrund ihrer selbst und fremdgesetzten Grenzen aus Moral, Vernunft, Gewissen, Angst, nicht in der Lage sind nicht mehr leben können / bzw sich einreden nicht mehr leben zu wollen.

    Sag mir, dass ich das alles nicht mehr darf und ich vergehe vor Langeweile. (SAART - Schule Ausbildung Arbeit Rente Tod - Ist das der Sinn meines Lebens? Muss ich deswegen so spießig leben wie mein Vorredner?)
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HannibalEhemaliges Profil
#6 SXMPiratAnonym
  • 15.01.2009, 06:49h
  • Antwort auf #2 von Kahlifvonkoeln
  • Mein Gott wie blöde bist du eigentlich????? Taliban keltern Wein ( der wächst dort gar nicht) und brauen Bier, Taliban bauen Coca an ( der Strauch wächst dort nicht!) Poppers, Viagra und anderes alles von den Taliban. Versuch doch erstmal richtig zu recherchieren, ansonsten verschon uns mit solchem Quatsch. Wenn du schon auf solche Verschwörungspropaganda hereinfällst, dann solltest du wissen, dass diese Taliban von den Amis unterstützt und von denen als legitime Regierung anerkannt wurden, bis es eben nicht mehr passte.

    Das dann dazu wie schnell man vom Freiheitskämpfer zum Terroristen wird. Selber denken macht schlau, Liebelein.

    Nach deiner Logik unterstütze ich mit meinem Glas Mumm die Taliban und bin ein Weichei, weil ich gerne mal eine Sexsession mit einem Kerl damit beginne, ts,ts,ts

    Überhaupt muss ich sagen, dass es anscheinend vielen angeblich ach so toleranten Schwulen anscheinend mehr um die Verinnerlichung einer repressiven Spiesserkultur geht anstatt jeden nach seiner Facon glücklich werden zu lassen.

    Wird auf der Webseite gesagt, dass man Drogen nehmen muss? Da steht lediglich wie sie wirken, welche Gegenanzeigen etc. Die Entscheidung liegt bei dir. Mach doch was du willst und lass mal andere machen was sie wollen.

    Ich sehe auch mehr und mehr die Tendenz, alles, aber auch wirklich alles was Spass macht zu verteufeln, mit Gefahren zu behängen, die so gross sind wie der Absturz eines Jumbos über Helgoland bei Eintritt des Mondes in das Sternzeichen des Wassermannes, und die Spiesser schreien alle Hurra!

    Kinders, das Leben ist risikoreich und endet tödlich, was immer ihr auch versucht mit Müsli, grünen Tee, ohne Drogen, ohne Alkohol, ohne Nikotin, ohne was-auch-immer dagegen zu unternehmen.

    Leben und leben lassen; jeder Jeck ist anders!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 AxelBerlinAnonym
  • 15.01.2009, 09:40h
  • Antwort auf #4 von Benedictus
  • Schule -> Ausbildung -> Drogen -> Arbeitslosigkeit
    -> geistiger Zerfall -> körperlicher Zerfall -> Obdachlosigkeit und Tschüß.
    Nein, so ein aufregendes Leben hat nichts mit dem Spießertum zu tun, welches diese Leute leben, die später mal dafür sorgen, dass du wenigstens nach so einem geilen Leben beerdigt wirst.

    @Sascha auch dieses Verhalten ist ein Fragment der Gay-Community, eine individuelle Zielsetzung, welche die genannten gemeinschaftlichen "Besinnungswerte" sicher nicht fördern.

    Ich bin mal gespannt, wenn die Sexualraster von gayromeo um das Kennzeichen Drogen (oh Verzeihung: "chems" ((das klingt nicht so hart und grausam))) erweitert wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 HannibalEhemaliges Profil
  • 15.01.2009, 10:12h
  • Antwort auf #7 von AxelBerlin
  • "auch dieses Verhalten ist ein Fragment der Gay-Community"
    Heten nehmen natürlich niemals Drogen!
    Was ist für dich denn ein "positives" Verhalten als Schwuler? Geht das überhaupt? So wie DU hier immer gegen die sogenannte Community am hetzen bist, frage ich mich doch wirklich, was deiner Ansicht nach korrekt wäre .... Ich höre?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 maaaartinAnonym
  • 15.01.2009, 10:14h
  • Antwort auf #7 von AxelBerlin
  • du hast beschaffungskriminalität und prostitution vergessen. weiß doch jedes kind, dass kiffer und andere abhängige omas überfallen und ihren körper verkaufen müssen, um sich ihre haschtabletten auf bahnhofsklos spritzen zu können.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 AxelBerlinAnonym
  • 15.01.2009, 11:19h
  • Antwort auf #8 von Hannibal
  • ich bin nicht am immer-hetzen gegen die communitiy, sondern ich habe zu einer meinung, welche drogen verherrlicht, stellung bezogen.
    für dich gibt´s wohl nur die beiden extreme: heilig oder sau sein.

    mir ist es relativ egal, ob sich leute mit den vorsätzen des herrn benedictus vorsätzlich oder aus naivität zu tode ficken, saufen oder schniefen.
    nur, wenn solches verhalten dann noch dazu dient die persönlichkeit schwuler in der öffentlichkeit darzustellen, betrifft es mich leider auch. somit distanziere ich mich von öffentlichen demonstrationen bzw. vorführungen nackter, betrunkener und mit drogen vollgepumpter leute.

    und wenn du meinst, ich darf meine meinung nicht sagen, dann muss dieses forum als pro-sucht plattform gehandhabt werden. dann würde ich sagen der film gefällt mir nicht. ich gehe.
  • Antworten » | Direktlink »