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McLaren-Chef Ron Dennis wurde von einem ehemaligen Angestellten beschuldigt, ihn aus reiner Homophobie gefeuert zu haben; jetzt entschuldigte sich der Kläger und erklärte, die Vorwürfe seien erfunden gewesen.

Der von 2002 bis 2007 in Dennis’ Privatjet angestellte heterosexuelle Flugbegleiter Peter Boland hatte erklärt, sein Chef habe ihn nur gefeuert, weil dieser ihn für schwul hielt (queer.de berichtete). Ferner warf der Steward Dennis vor, auch Vorurteile gegen Araber zu hegen. Deshalb klagte Boland nach dem britischen Antidiskriminierungsgesetz vor einem Arbeitsgericht im südenglischen Southampton.

Diese Anschuldigungen seien unwahr gewesen, erklärte der 27-Jährige jetzt. Er hat sich "ohne Einschränkungen" bei Dennis und dem Gericht entschuldigt. "Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich Dennis, seiner Familie und seinen Kollegen so viel Kummer bereitet habe", erklärte Boland.

Dennis erklärte gegenüber der Boulevardzeitung "The Sun", das ganze Verfahren sei überflüssig gewesen. Er habe nie etwas Homophobes oder Rassistisches gesagt oder getan. Er habe Boland gefeuert, weil er sich Gästen gegenüber unfreundlich verhalten und während des Jobs eingeschlafen sei.

Die Stelle des Stewards in Dennis’ Privatjet wurde unterdessen wieder besetzt – mit dem offen schwulen Jamie Siggs. (dk)