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  • 18.01.2009           21      Teilen:   |

Apfel- oder Birnen-Po?

Nicht jeder Arsch ist gleich. Wie bei Schwänzen auch, hat sich die Natur hier die verschiedensten Formen ausgedacht. Eine kleine Popologie von queer.de

Von Dennis Klein

Eine ernsthaft betriebene Wissenschaft des Pos, die zum Beispiel statistische Verteilungen von Formen listet, gibt es nicht. Allerdings unterscheidet man gemeinhin zwischen drei Formen: dem Apfel-, Birnen- und Flachpo - wobei diese Unterteilung aus Studien am Frauenarsch herrühren. Dennoch lässt sich diese Klassifizierung auch für den Männerhintern übernehmen.

Der Apfelpo
Wenn ein Hintern heute als sexy gilt, dann ist es der Apfelpo - und zwar sowohl bei Männern als bei Frauen. Der Name rührt von der perfekten Rundung der Hinterbacken her. Ein Apfelpo ist im Idealfall knackig, kann klein, aber auch etwas voluminös sein. Hauptsache schön rund, so dass man mit beiden Händen voll zupacken kann.

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Der Birnenpo
Beim Birnenpo werden die Pobacken nach unten hin breiter und erinnern eher an Eier denn an knackige Äpfel (Birnenpo klingt aber freundlicher als Eierpo). Diese hängende Hinternform ist bei Frauen weitaus verbreiter als bei Männern - zum Glück! Sie lässt den Po nämlich fett und unsexy aussehen. Tipp für die Underwear-Party: Mit einem String kann man einen Birnenpo etwas besser in Form bringen.

Der Flachpo
Ganz ohne Rundungen ausgestattet ist der so genannte Flachpo, der damit auf einen wichtigen sexuellen Reiz verzichten muss. Ein solcher Hintern wirkt wie ein verlängerter Rücken. Dennoch haben feste, trainierte Flachpo auch ihre Fans. Unschön wird's dagegen, wenn sich ein Flachpo aufgrund der Fettpolster wie ein Trampolin anfühlt.

Neben diesen drei Grundtypen sind auch etliche andere Poformbezeichnungen im Umlauf. So kann aus dem Apfelpo im Laufe der Jahre ein Melonenpo werden - weil sich immer mehr Fett in den Hinterbacken ablagert.

Allgemein gilt: Das Alter und dein Lebensstil wirken sich durchaus auf das Aussehen (und damit auch auf die Wirkung) deines Popos aus.

So kann man im Schwimmbad unter der Dusche auch schon mal Kürbispos, wackelnden Kamelpos, behaarten Kokosnusspos oder ein wenig spitz zulaufenden Zitronenpos begegnen.

Manchmal ist eine Arschbacke etwas kleiner als die andere oder hängt ein wenig tiefer. Dann spricht man von einem Treppenpo.

Die Illustrationen sind dem hervorragenden Bildband "Rear View II" von Steven Vaschon entnommen. Der Fotograf porträtiert seine Modelle am liebsten von hinten. Erschienen ist der Band im Bruno Gmünder Verlag. Er hat 96 Seiten und kostet 26.95 Euro.

Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Fotoband ''Rear Views II'' bei Amazon
» Buchtipp zum Thema: Das Arschbuch
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Tags: poformen, knackarsch
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Schwerpunkt:
 Der Arsch

Reaktionen zu "Apfel- oder Birnen-Po?"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
18.01.2009
14:05:38


(+5

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008


Zum reinbeißen lecker, so ein knackiger Männerarsch *mjam*

Ich finde persönlich übrigens einen egal wie knackigen Männerarsch erotischer als ein vergleichbaren egal wie knackiger Frauenarsch.


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#2
18.01.2009
16:12:11


(+4

Von ichundgdu
Antwort zu Kommentar #1 von Tim_Chris


Das kommt sicherlich daher, dass du schwul bist


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#3
18.01.2009
17:30:29


(0

Von ehemaligem User Sascha
Antwort zu Kommentar #2 von ichundgdu


...oder dadurch, dass er sich nicht von der Gesellschaft eintrichtern lässt, was angeblich "sexy" ist und was nicht. Wer die Augen öffnet, der sollte inzwischen festgestellt haben, dass in dieser Gesellschaft fast immer nur Frauen ihren Busen raushängen und ihre Ärsche herausstrecken bzw. in entsprechenden Posen in Szene gesetzt werden, während männliche Körperlichkeit und Sexyness zumeist konsequent ausgeblendet werden - das ist eben integraler Bestandteil der heterosexistischen Rollenverteilung. Wäre dem nicht so, kämen sehr wahrscheinlich sehr viel weniger junge Männer zwanghaft auf die Idee, z.B. Frauen-Hintern "sexy" zu finden - dazu bedarf es nämlich schon eines sehr hohen Maßes an gesellschaftlicher Manipulation des (Unter-) Bewusstseins!

"...wobei diese Unterteilung aus Studien am Frauenarsch herrühren. Dennoch lässt sich diese Klassifizierung auch für den Männerhintern übernehmen."

Diese Prämisse ist bereits unzutreffend. Da gibt es deutliche und - da bin ich mir ganz sicher - auch objektiv wissenschaftlich belegbare Unterschiede.


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#4
18.01.2009
18:31:19


(-4

Von Gelangweilter


Wie immer mehr Beiträge hier ist dieser Artikel wahrlich für den -


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#5
18.01.2009
19:44:11


(+3

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


#3. sascha
du hast recht, anfang der 70ziger wurden schon eher mal knackige männer in magazinen gezeigt, z.b. stern, pele und beckenbauer nackt unter der dusche, mit schniedelwutz !
komischerweise heute undenkbar, liegt aber nicht an den genannten ehemaligen fussballern !
davon abgesehen sind frauenärsche zu 90% "immer unansehlich" ! ausnahmen bestätigen die regel !
warum hat mutter natur es bei allen tierarten so eingerichtet, dass das männchen besser aussieht und sich schmückt ? klappt offensichtlich nur in der katholischen, orthodoxen kirche ! welcher normale mann würde in so einem fummel rumlaufen und noch für vollgenommen werden ??? wir benötigen den csd !
aber allein die frauen geben uns auskunft ! warum sind männerärsche mit das erotischste signal für frauen ?
eines haben wir den mädels voraus, wir können uns meistens noch mit 50 jahren als erotische wesen zeigen............................................
prozentual !
ich persönlich kann fast jedem po etwas abgewinnen, kommt immer darauf an was dranhängt !


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#6
18.01.2009
20:47:40


(+3

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #3 von Sascha


"Diese Prämisse ist bereits unzutreffend. Da gibt es deutliche und - da bin ich mir ganz sicher - auch objektiv wissenschaftlich belegbare Unterschiede."

Da bin ich ebenso sicher. Schon alleine aus anatomischen Gründen. Frauenbecken sind breiter als die von Männern, die Oberschenkel sind anders geformt durch die andere Verteilung der Muskulatur, diese wiederum ist auch in den Arschbacken meines Wissens geschlechtsabhängig anders ausgeprägt und die Taille ist ebenfalls ganz anders. Das alles aber ist mitwirkend für die Form und/oder das sichtbare Bild des Hinterns.

Und wenn ich nun Vergleiche zwischen einem breiten knackigen Frauenarsch und einem schmalen, wohlgeformten Männerarsch ziehe, dann fällt die Entscheidung klar zugunsten des Testoarsches aus. Aber...

"...oder dadurch, dass er sich nicht von der Gesellschaft eintrichtern lässt, was angeblich "sexy" ist und was nicht."

Süßer, ich wurde als Hetenmädchen erzogen und bekam stets suggeriert, dass ich Männer anziehend zu finden hätte. Finde ich sie nun aufgrund der eingetrichterten Norm auch jetzt als Transmann noch sexier als Frauen, oder finde ich sie einfach sexy, weil ich tatsächlich nun mal von Geburt an unbeeinflusst schwul bin?


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#7
18.01.2009
22:02:02


(0

Von AxelBerlin
Antwort zu Kommentar #6 von Tim_Chris


Und wenn ich nun Vergleiche zwischen .......

ja lieber tim_chris, darüber hat auch schon martin luther philosophiert:
aus einem verzagten arsch, kommt kein fröhlicher furz.


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#8
18.01.2009
22:08:39


(-1

Von ehemaligem User Sascha
Antwort zu Kommentar #6 von Tim_Chris


Süßer, ich erlaube mir nicht, deine persönliche Situation zu bewerten oder zu beurteilen. Das kann ich weder noch steht es mir zu.

Nach allem, was ich bisher so beobachtet, gelesen, gehört habe, besteht aber das größte Problem, das sich für Transsexuelle in dieser Gesellschaft ergibt, in den konstruierten und aggressiv tradierten/reproduzierten Geschlechterrollen und -klischees und natürlich in der Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass die Zuordnung biologisches Geschlecht = soziales Geschlecht = gesellschaftlich definiertes/diktiertes Rollenverhalten auf viele Menschen nicht zutrifft. Hier kommen also die Kerninhalte der feministischen Bewegung und der Gender-Debatte zum Tragen. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass bei einigen Menschen die Physis generell nicht unbedingt mit dem übereinstimmt, was uns alle eigentlich ausmacht: Geist und Psyche! Und dass letztlich jeder ein grundlegendes Recht darauf hat, Körper, Seele und Geist in seine individuelle Übereinstimmung (mit sich selbst!) zu bringen.

Insgesamt besteht aber kein Zweifel daran, dass Mädchen und junge Frauen in dieser Gesellschaft inzwischen effektiv mehr Freiheiten haben und empfinden, sich sexuell mit dem gleichen Geschlecht auszuprobieren (da dies den Rollenzuweisungen und der Geschlechterdefinition der Dominanzgesellschaft erst einmal nicht entgegensteht - ganz im Gegenteil: es ist ein durchaus begehrtes Symbol des Heterosexismus) als Jungs und junge Männer.

Überhaupt sind die besonderen Bedürfnisse und Problemlagen junger Männer in den letzten Jahren und Jahrzehnten im Zuge der einseitigen Fixierung der "Gender"-Debatte auf die Situation von Mädchen und Frauen sträflich vernachlässigt worden. Daran sollten wir dringend etwas ändern, auch und gerade dann, wenn es um Freiräume für männliche Jugendliche im Bereich der körperlichen und sexuellen Selbstentdeckung und -erfahrung geht!


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#9
18.01.2009
22:47:29


(+2

Von ehemaligem User Sascha
Antwort zu Kommentar #6 von Tim_Chris


PS: Die anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau hast du sehr zutreffend beschrieben.
Jetzt müssen wir also in dieser Gesellschaft, die sich ja sooo geil vorkommt (aber in Wahrheit immer nur uniformistisch in eine einzige, ätzende Richtung "sexualisiert" wird), nur noch sicherstellen, dass jeder junge Mann für sich den Freiraum hat bzw. empfindet, diese Unterschiede unbeeinflusst entdecken und für sich selbst entscheiden zu können, was er sexy findet und was nicht.

(Besonders schlimm ist die Tatsache, dass Jungs und Männer ja oftmals ihren eigenen Körper nicht einmal richtig kennen lernen (dürfen) - oder wo wird bei der "Sexualaufklärung" über den männlichen G-Punkt, den männlichen Hintern als Geschlechtsorgan des Mannes, den analen männlichen Orgasmus etc. gesprochen???)


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#10
19.01.2009
07:02:16


(+2

Von Antichrist
Aus HH (Hamburg)
Mitglied seit 07.05.2008
Antwort zu Kommentar #9 von Sascha


@Sascha: "wo wird bei der "Sexualaufklärung" über den männlichen G-Punkt, den männlichen Hintern als Geschlechtsorgan des Mannes, den analen männlichen Orgasmus etc. gesprochen?"
Da die anale Hauptaufgabe darin liegt als Ausscheidungsorgan des verdauten Abfalls zu dienen, der überdies für die meisten Menschen recht unangenehme bis ekelerregende Gerüche mitführt, werden wir vermutlich ewig darauf warten können das der Arsch jemals als sinnliches Sexualorgan in die Sexualaufklärung einbezogen wird. Für die Meisten ist die Gegend rund ums Arsch***h einfach Iiih, bah, pfui.


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