Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?9880

Ein Londoner Gericht hat den Sänger George O’Dowd ("Boy George") wegen Freiheitsberaubung zu 15 Monaten Haft verurteilt.

In seinem Haus hat der 47-Jährige nach Ansicht des Snaresbrook Crown Court den norwegischen Escort Audun Carlsen gegen dessen Willen festgehalten und mit einer Eisenstange geschlagen (queer.de berichtete). O’Dowd vermutete, dass der 29-Jährige Bilder von seinem Laptop gestohlen hatte. Das Opfer konnte sich selbst befreien und alarmierte sofort die Polizei. O’Dowd erklärte dem Gericht, er sei nicht gewalttätig geworden.

Richter David Radford glaubte das dem Sänger nicht und sagte, dieser habe "grundlos Gewalt" angewandt: "Während Herr Carlsens Verletzungen weder ernst noch dauerhaft waren, gibt es meiner Meinung nach keine Zweifel, dass die vorsätzliche und demütigende Tat des Fesselns Herrn Carlsen geschockt, entwürdigt und traumatisiert hat", so Radford. "Er wurde seiner Freiheit und Menschenwürde ohne Warnung und ohne Erklärung beraubt. Er wusste nicht, warum und wie lange er der Tortur ausgesetzt sein würde."

Laut dem Bouelvardblatt "The Mirror" hat O’Dowd nun Todesangst: "Ich kann nicht ins Gefängnis. Sie werden versuchen, mich umzubringen", soll er gesagt haben. Dem Blatt zufolge sei er wegen seiner Prominenz und seiner Homosexualität ein Ziel für alle, die sich "im Knast einen Namen machen möchten".

O’Dowd soll die Strafe in einem Gefängnis in Nordlondon absitzen und dabei in der Essensausgabe arbeiten. Damit verdient der Popstar sechs Pfund (6,70 Euro) pro Woche. (dk)

teaserbild
(9 Videos) Von den ersten "Culture Club"-Musikvideos über Interviews des britischen Sängers bis zu einem Bericht über seine Gefängnisstrafe



13 Kommentare

#1 stromboliProfil
  • 19.01.2009, 10:35hberlin
  • essensausgabe...?
    Bei den gewichtsproblemen; das ist , als würde man einen suchtkranken crackdealer die verteilung von wegwerfspritzen im gefängnis übertragen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Tim_ChrisProfil
  • 19.01.2009, 12:06hBremen
  • Mal abgesehen davon, dass ich ihn im Leben nicht wiedererkannt hätte - er scheint sein Vermögen sprichwörtlich gefressen zu haben - wieso sollte jemand versuchen ihn umzubringen? Wurde auf seinen Kopf in britischen Gefängnissen bereits eine Prämie ausgesetzt?
    Zitat: "Ich kann nicht ins Gefängnis. Sie werden versuchen, mich umzubringen", soll er gesagt haben. Dem Blatt zufolge sei er wegen seiner Prominenz und seiner Homosexualität ein Ziel für alle, die sich "im Knast einen Namen machen möchten"
  • Antworten » | Direktlink »
#3 DizAnonym
#4 RabaukeAnonym
  • 19.01.2009, 17:31h
  • Die Strafe ist gerecht. Nur weil Boy George promi ist, kann es doch nicht sein, daß er deshalb immer davon kommt. Richtig so!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Tim_ChrisProfil
  • 19.01.2009, 20:14hBremen
  • Antwort auf #3 von Diz
  • Du kannst einen Transgender wie Boy George nicht mit einem Transmann vergleichen, nur weil sich beide "Trans" nennen. Todesangst halte ich für übertrieben. Die hätte ich auch nicht. Nicht mal als Trans"mann".
  • Antworten » | Direktlink »
#6 VolumeProProfil
  • 19.01.2009, 23:30hMönchengladbach
  • Strafe muss sein.

    Ich denke, dass jeder Mensch Angst vor dem Gefängnis hat. Dafür ist es aber auch da, man soll ja davor Angst haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Tim_ChrisProfil
  • 20.01.2009, 09:39hBremen
  • Antwort auf #6 von VolumePro
  • Richtig. Würde man mit Freuden rein gehen, wäre es ja keine Strafe oder Abschreckung mehr. Angst, zumindest Unbehagen hat jeder und soll auch so sein. Todesangst nur weil man ein schwuler C-Promi ist, halte ich persönlich dennoch für übertrieben. Soooo interessant ist ein Boy George - ganz unabhängig von seiner Figur - nun auch nicht mehr, dass sich jeder um ihn reißen würde.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 stromboliProfil
#9 skydiverProfil
  • 20.01.2009, 11:03hStuttgart
  • Junxx - von 1980 (Höhepunkt der Karriere) - 2009 sind fast 30 Jahre vergangen !!! Das Boy George nicht mehr der "jugendlich, flippige Typ" ist nach so langer Zeit ...
  • Antworten » | Direktlink »
#10 I.Ramos GarciaAnonym