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Die RTL-Zuschauer wählten die 77-jährige Ingrid van Bergen zur Siegerin der Dschungelshow – Zweite wurde bei einer Rekord-Einschaltquote die transsexuelle Lorielle London.

Van Bergen löst damit den extrovertierten Dschungel-König Ross Antony ab, der im vergangenen Jahr triumphierte (queer.de berichtete). Davor waren Lästerzunge Desirée Nick und Schlager-Fossil Costa Cordalis auf dem Siegertreppchen.

In der letzten Folge musste die 1977 wegen Totschlags verurteilte Vegetarierin zwei lebendige Heuschrecken und Maden verspeisen. Außerdem aß sie tote Skorpione am Spieß, zwei Krokodilsaugen, Fischbrei und einen Känguruhoden.

In der vierten Staffel gab es nicht wie in der Vergangenheit echte Lästerattacken. Die Sendung lebte anfangs vom arroganten Auftreten des ehemaligen Glücksrad-Moderators Peter Bond, der bei Dschungel-Prüfungen stets versagte. Später gab es kleinere Zickereien von Komponistentochter Giulia Siegel, die freiwillig das Camp verließ, und Besserverdienenden-Exfrau Mausi Lugner.

Außerdem zelebrierte RTL in gewohnten Nahaufnahmen die Heulattacken von Lorielle London, die stets die größte Angst davor hatte, von den Zuschauern hinausgewählt zu werden. Sie blieb bis zum Ende der Show, in der neben ihr und van Bergen noch Model Nico Schwanz die RTL-Fans unterhalten durfte. 2003 verlor die Transsexuelle, damals noch als Lorenzo, bereits früh die Gunst des Publikums bei "Deutschland sucht den Superstar" (queer.de berichtete).

Für RTL war die Sendung auch dieses Jahr wieder ein großer Quoten-Erfolg. In der Spitze sahen über sieben Millionen Zuschauer zu. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schlug "Ich bin ein Star" sogar die parallel laufende Spielshow "Wettern, dass..?". Hier lag der Marktanteil bei 38 Prozent, während das ZDF mit Thomas Gottschalk lediglich 24 Prozent erreichte. (dk)



#1 HannibalEhemaliges Profil
#2 WernerAnonym
#3 GerdAnonym
  • 25.01.2009, 14:32h
  • Die Sendung ist mitten im Winter eine echte Bereicherung; wenn ich da dort den Dschungel mit seinen Tieren und Bewohnern anschaue, dann würde ich mich am Liebsten sofort in ein Flugzeug setzen und dem Kackwetter in Deutschland entfliehen. Was bin ich froh, wenn endlich Frühling ist.

    Und so wird es wahrscheinlich vielen Zuschauern ähnlich gehen. Die gleiche Sendung mitten im Sommer hätte keine Chance auf Erfolg.

    Ingrid van Bergen hat den Sieg verdient; sie hat gezeigt, dass auch ältere Personen locker drauf sein können und längst nicht mehr alle so "bieder" und "spießbürgerlich" sind, wie es frühere Generationen waren. Auch die Generation der jetzt die 70 Jahre erreichenden Älteren ist eine ganz andere, als die Generation die über 80 und älter liegt. Die Generation der Älteren verändert sich und dies hat Ingrid van Bergen sehr cool rübergebracht. Sie hat den Sieg verdient.
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 25.01.2009, 23:16hBremen
  • Ich bin ja eigentlich jemand, der so gut wie nie TV guckt, weil das Programm meist zum weglaufen ist, doch diesmal hat mich die Dschungelmania angesteckt und ich habe es nicht bereut. Es war lustig und spannend, die Prüfungen teils eklig, teils lustig - Peter Bond sah als Pusteblumen einfach herrlich aus - und die Zuschauer haben richtig gevotet. Ingrid hat verdient gewonnen. Sie ist einfach eine taffe Frau. Und uns Lottchen hat gezeigt, dass sie mehr drauf hat, als hysterisch zu quietschen. Die Prinzessinenkrone hat sie sich verdient.
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#5 xyAnonym
  • 25.01.2009, 23:38h
  • Die meisten jüngeren Teilnehmer betrachteten es ja nach eigenem Bekunden schon als riesiges Opfer und unbeschreibliche Zumutung, eine Woche lang mal keine knusprigen Brötchen oder Cola zu bekommen, nicht genug zu essen zu haben oder auf eine Banane verzichten zu sollen. Ingrid van Bergen, Jahrgang 1931, hat da zweifellos schon ganz andere Dinge erlebt und überstanden. Und als es zum Wohle der Gruppe sein mußte, hat auch sie, als Vegetarierin, Tiere gegessen, sogar lebendige.

    Mir tut's nur leid, daß uns diese Generation jetzt allmählich verläßt. Übrig bleiben die Jammerlappen, die ihr Leben damit verbringen, ihre angeblichen Phobien und anderen Wehwehchen zu kultivieren.
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#6 ShallowHalAnonym
#7 SaschaEhemaliges Profil
  • 26.01.2009, 11:28h
  • Antwort auf #6 von ShallowHal
  • Danke dir - ich dachte schon, der kollektive Jubel hört gar nicht mehr auf! Aber mache dich auf weitere rote Kästchen von unserer "Spaßgesellschaft" gefasst, für die allein schon Begriffe wie Tierschutz ein Fremdwort sind!
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#8 maaaartinAnonym
#9 Ich hasse ÜberheblichkeitAnonym
  • 26.01.2009, 14:41h
  • Antwort auf #7 von Sascha
  • Lebst du schon oder zickst du noch? Stell dir vor, es gibt Menschen, die finden, dass das Leben einfach zu kurz ist, um stets Trübsal zu blasen oder sich 24 Stunden am Tag um Probleme in der Welt zu kümmern. Sie wollen Spaß und den gestehen sie sich auch mit Recht zu.

    Ich schließe mich hier mit Sicherheit auch keinem "kollektiven Jubel" an. Mir ist es scheißegal, wie viele oder welche Leute sich an solchen Sendungen erfreuen oder auch nicht, oder nach welchen Normen oder für wen solche Sendungen gemacht sind. Ich schaue sie und habe Spaß daran, nicht weil es gerade Trend ist oder in irgendein Schema F passt, sondern weil es MIR gefällt.

    Was den Tierschutz betrifft, so ist das, was dort von uns mit Ekel betrachtet gegessen wurde in Australien Delikatesse, bzw. stellenweise sogar gewöhnliche Kost. Man kann darüber streiten, ob das Verspeisen von lebendigen Maden, Libellen oder Würmern nun Tierquälerei ist oder nicht, aber ebenso muss man es dann als Tierquälerei ansehen, wenn in der Zivilisation ganz feudal Hummer oder Austern verspeist, Weinbergschnecken oder gar die Mastgans gegessen wird.
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