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Die katholische Kirche Schottlands spricht sich gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle aus, weil deren Beziehungen kurzlebig seien und sie zu früh sterben würden – in Malta erklärte ein Bischof, dass Menschen, die sich für Homo-Rechte einsetzten, aus der Kirche austreten sollten.

Der schottische Kirchensprecher Peter Kearney kommentierte den Fall eines schwulen Paares aus Edinburgh, das das vier- und fünfjährige Kind einer 26-jährigen Heroinabhängigen adoptiert hatte. Die 46 und 59 Jahre alten Großeltern wollten die Kinder auch adoptieren, waren aber nach Ansicht des Jugendamtes zu alt. Dazu Kearney gegenüber dem konservativen Boulevardblatt "Daily Mail": "Das ist eine verheerende Entscheidung und wird Einfluss auf das Wohlbefinden dieser Kinder haben… Es gibt eine große Anzahl an Beweisen, die zeigen, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen von Natur aus instabil sind und die Lebenserwartung reduzieren."

Auch die drogensüchtige Mutter erklärte in der "Daily Mail", dass sie "entsetzt" gewesen sei, als sie von der Entscheidung hörte. Sie habe zwar "nichts gegen Homosexuelle", wolle aber, dass ihre Kinder bei Vater und Mutter aufwüchsen.

Das Jugendamt zeigte sich allerdings überzeugt, dass die Kinder in ihrer neuen Familie gut aufgehoben seien. Konservative Zeitungen auf der Insel übten teils scharfe Kritik an der Entscheidung des Amtes, die als "politisch korrekt" diffamiert wurde.

Vor wenigen Monaten noch hat die schottische Bischofskonferenz erklärt, Adoptionen durch Schwule und Lesben würden die "Ideologie" von Homosexualität festigen (queer.de berichtete).

Maltesischer Bischof: ‚Exkommuniziert euch’

Auch in Malta hadert die größte christliche Kirche mit Homo-Rechten. Bischof Mario Grech hat nun alle Noch-Katholiken aufgefordert, aus der Kirche auszutreten, wenn sie "die Lehren Christi" nicht anerkennen würden. Anlass war die Kandidatur eines schwulen Grünenpolitikers für das maltesische Parlament. Er war öffentlich aus der Kirche ausgetreten, um gegen die Homo-Feindlichkeit des Vatikans zu protestieren. Bischof Grech erklärte darauf, dass auch andere Homo-Befürworter "ehrlich zu sich sein sollen und sich selbst aus der Kirche exkommunizieren" sollten. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

34 Kommentare

#1 stromboliProfil
  • 29.01.2009, 15:26hberlin
  • wo er recht hat , hat er recht: Maltesischer Bischof: ‚Exkommuniziert euch’; "Anlass die Kandidatur eines schwulen Grünenpolitikers für das maltesische Parlament. Er war öffentlich aus der Kirche ausgetreten, um gegen die Homo-Feindlichkeit des Vatikans zu protestieren.

    Bischof Grech erklärte darauf: "dass auch andere Homo-Befürworter "ehrlich zu sich sein sollen und sich selbst aus der Kirche exkommunizieren" sollten. (dk)"
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#2 Mirror
  • 29.01.2009, 16:17h
  • Antwort auf #1 von stromboli
  • jetzt müsstens aber endlich alle geschnallt haben,besonders die,die nur wegen der Geschenke zu Konfirmantion oder kommunion gegangen sind.
    @Stromboli
    Das geht doch nicht.Soweit ich weiss kann man im christlichen glauben,dem man durch die Taufe unwiederruflich anheimfällt dasselbe nicht rückgängig machen,behaupten kath u ev.
    dem steht aber gegenüber das der kath Papst jemanden exkommunizieren kann !?!
    Wenn ich mich aber selbst exkommunizieren könnte müsste ich doch auch andere Exkommunizieren können.Also exkommuniziere
    ich hiermit alle katholen und besonders von ihrer Unterordnung durch Rom.
    Man sollte eine spezielle selbsthilfegruppegruppe
    gründen für austrittswillige die sich aber noch nicht so richtig trauen.Nach dem motto
    Haben sie Mut, Gott liebt sie ,auch ohne Kirche.
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#3 stromboliProfil
#4 stromboliProfil
  • 29.01.2009, 16:47hberlin
  • Antwort auf #2 von Mirror
  • "...die nur wegen der Geschenke zu Konfirmantion oder kommunion gegangen sind."

    klar , vorher abkassieren, die konfirmations/ kommunionsgeschenke nicht den kindern der dritten welt überlassen!
    Danach geschickter schachzug: bar mizwa als dritte heimholung. Als viertes einen iman engagieren und dann die würdenträger um dich buhlen lassen... die wollen dich doch als schaf in ihrer gemeinde scheren... lass sie dafür was rüberspringen. Und achte drauf : die versuchen dich mit heilsversprechungen von ewigem glück im paradies übers ohr zu hauen. Die sind wie die versicherungsvertreter und callcenterplauderer: viel versprochen, wenig gehalten und du zahlst am ende drauf.
    Eine Schutzgemeinschaft für religionsgeschädigte gibt es leider noch nicht!
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#5 Mirror
  • 29.01.2009, 16:57h
  • Antwort auf #4 von stromboli
  • Als viertes einen iman engagieren und dann die würdenträger um dich buhlen lassen... die wollen dich doch als

    ne ne,die suchen doch nur Trottel denen sie einen Sprengstoffgürtel umhängen können,
    Made in USA oder IRAN
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#6 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 29.01.2009, 17:47h
  • Na, wenn ein schwuler Katholik jetzt noch in seiner Kirche verbleibt, ist er selbst schuld an seinem Dilemma. Der christliche Glaube ist weder laut G'tt, noch Herrn Jeshua von Nazareth an eine Institution Kirche gekoppelt. Diese Institionen Kirche (kath. wie evangl., oder welche Richtung auch immer) haben sich im Nachhinein dazugemogelt, und historisch betrachtet haben sie sich zumindest in unseren Breiten längst überlebt; eine Schutzfunktion für Christen (institutionalisierten Schutz gegen Verfolgung) haben sie nicht mehr. Die Institution Kirche ist überflüssig, und wie sich im Moment in der katholischen an allen Kurien-Ecken zeigt, sogar der Entfaltung einer vollkommneren gesellschaftlichen Humanität hinderlich. Und Christ oder Christin sein kann ein jeder, bzw. eine jede sowieso ganz und gar ohne Kirchenzugehörigkeit. Der Weg in den Himmel führt nicht durch ein Kirchenschiff.

    Und nun noch eine Anmerkung: Dass wir Schwulenhass-Sänger in in unserem Lande mehr und mehr am Einreisen und Auftreten hindern ist o.k., nur einen haben wir bisher vergessen: Benedikt XVI. Auch der hat in Deutschland nix verloren, sollte er noch einmal einreisen wollen. Und kirchliche Würdenträger, die sich schwulenfeindlich äußern, sind vor ein Gericht zu zitieren.
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#7 Tim_ChrisProfil
  • 29.01.2009, 17:56hBremen
  • Antwort auf #4 von stromboli
  • "Eine Schutzgemeinschaft für religionsgeschädigte gibt es leider noch nicht!"

    Schade eigentlich. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wieso nicht eine "Selbsthilfegruppe der (anonymen) Religionsgeschädigten" mit Seminare zu den Themen: "Wir lernen selbständig Denken.", "Wie werde ich zum überzeugten Atheisten?", "Wir entsagen dem Verein der Gehirnerweichten!", "Die Kirche - Brut des Satans." und "Religion - Dein Märchen, dein Unheil, deine Menschenentrechtung!"
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#8 CarstenFfm
  • 29.01.2009, 18:13h
  • Ich kann mich dem Bischof nur anschließen:

    Man sollte wirklich aus der Kirche austreten.
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#9 xyAnonym
  • 29.01.2009, 18:18h
  • Ja, mit Schwulen kennt sich die katholische Kirche aus! Allerdings zieht man dort wohl die falschen Schlüsse, wenn man meint, homosexuelle Beziehungen seien in der Regel kurzlebig - man sollte sich das eigene Weltbild doch nicht allzu sehr vom eigenen Erleben vernebeln lassen.

    Um so begrüßenswerter die klarsichtige Aufforderung, die katholische Kirche ggf. zu verlassen. Das nenn ich mal ein deutliches Wort. Und ein richtiges.
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#10 Tim_ChrisProfil
  • 29.01.2009, 18:19hBremen
  • Antwort auf #6 von Prignitzer
  • "Benedikt XVI. Auch der hat in Deutschland nix verloren, sollte er noch einmal einreisen wollen. Und kirchliche Würdenträger, die sich schwulenfeindlich äußern, sind vor ein Gericht zu zitieren."

    Der Meinung bin ich ebenfalls. Nur leider sehen das Staat und Gericht anders. Meisner und Co. werden allenfalls müde belächelt und dürfen gnaden- und widerspruchslos weiter ihre Gülle öffentlich verbreiten. Die Regierung erweist sich in Sachen Religion als absolut unfähig und unkritisch.
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